{"id":452340,"date":"2025-09-26T16:18:10","date_gmt":"2025-09-26T16:18:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/452340\/"},"modified":"2025-09-26T16:18:10","modified_gmt":"2025-09-26T16:18:10","slug":"reicht-das-wasser-fuer-chips-und-leute","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/452340\/","title":{"rendered":"Reicht das Wasser f\u00fcr Chips und Leute?"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\nUnd die Sachsen selbst verbrauchen weniger Wasser (ca. 95 Liter pro Kopf und Tag) als die Bundesb\u00fcrger im Schnitt (ca. 126 Liter pro Kopf und Tag). &#8222;Aber: der Nutzungsdruck auf das Wasser steigt generell, wir wollen auch Industrien ansiedeln und viele Industrien ben\u00f6tigen Wasser&#8220;, erkl\u00e4rt Uwe M\u00fcller.\n<\/p>\n<p>Die Chips sind mikro, der Wasserverbrauch ist makro<\/p>\n<p class=\"text\">\nSachsen gilt als Herzkammer der europ\u00e4ischen Halbleiterindustrie: &#8222;Derzeit kommt etwa jeder dritte Chip, der in Europa produziert wird, aus Dresden. Und mit den Ansiedlungen, unter anderem von Infineon, wird in Zukunft jeder zweite Chip aus dem Gro\u00dfraum Dresden kommen&#8220;, sagt Holger Hasse. Beim deutschen Chiphersteller Infineon leitet er den Neubau der &#8222;Smart Power Fab&#8220;, der die bestehende Fabrik erg\u00e4nzt.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Branche gilt als strategisch wichtig und sie bringt Geld und Jobs in die Region. Doch das hat seinen Preis: Die Stadt Dresden schreibt auf Anfrage, dass die Halbleiterindustrie bis 2030 fast 40% des gesamten Wassers im Gro\u00dfraum Dresden verbrauchen werde und der Bedarf dann noch weiter steige. Im Umkehrschluss hei\u00dft das: Ein paar Fabriken werden in einigen Jahren fast so viel Wasser ben\u00f6tigen wie rund 600.000 Einwohnerinnen und Einwohner der Landeshauptstadt. &#8222;Wir verwenden Wasser f\u00fcr die Verd\u00fcnnung, zum Sp\u00fclen oder auch als Zusatzstoff bestimmter Schleifprozesse der Chips. Weiterhin brauchen wir Wasser f\u00fcr die K\u00fchlung&#8220;, erkl\u00e4rt Infineon-Manager Hasse.\n<\/p>\n<p>Wasser f\u00fcr Industrie und Menschen entkoppeln<\/p>\n<p class=\"text\">\nDresdens Wasserversorger plant separate Versorgungswege f\u00fcr Industrie und die Bev\u00f6lkerung. Neue Flusswasserwerke und Leitungen sind im Bau und sollen die Halbleiterbranche direkt versorgen, w\u00e4hrend bestehende Wasserwerke weiter die Dresdner beliefern. Im Notfall \u2014 so regeln es Landesgesetze \u2014 hat die Trinkwasserversorgung immer Vorrang vor allen anderen Nutzungsformen. Die Stadt Dresden bewertet die Elbe als sich stetig erneuernde und nachhaltige Quelle: &#8222;Sie gilt als sicher&#8220;, schreibt die Stadt auf Anfrage von MDR WISSEN.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Und die Sachsen selbst verbrauchen weniger Wasser (ca. 95 Liter pro Kopf und Tag) als die Bundesb\u00fcrger im&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":452341,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1835],"tags":[3364,29,2386,949,116781,30,36684,838,116782,105622,116780,6759,41075,859,6404,97986,12889],"class_list":{"0":"post-452340","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dresden","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-dresden","11":"tag-duerre","12":"tag-geologie-und-landwirtschaft","13":"tag-germany","14":"tag-grundwasser","15":"tag-halbleiterindustrie","16":"tag-industriewasser","17":"tag-infineon","18":"tag-landesamt-fuer-umwelt","19":"tag-mdr-wissen","20":"tag-niederschlag","21":"tag-sachsen","22":"tag-trockenheit","23":"tag-verdunstung","24":"tag-wasserverbrauch"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115271506573637729","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/452340","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=452340"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/452340\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/452341"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=452340"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=452340"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=452340"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}