{"id":452622,"date":"2025-09-26T18:55:17","date_gmt":"2025-09-26T18:55:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/452622\/"},"modified":"2025-09-26T18:55:17","modified_gmt":"2025-09-26T18:55:17","slug":"deutsch-polnische-grenze-flugblattaktion-der-bundeswehr-ruft-polnischen-geheimdienst-auf-den-plan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/452622\/","title":{"rendered":"Deutsch-polnische Grenze: Flugblattaktion der Bundeswehr ruft polnischen Geheimdienst auf den Plan"},"content":{"rendered":"<p>In mehreren Orten entlang der deutsch-polnischen Grenze sind pl\u00f6tzlich Flugbl\u00e4tter der Bundeswehr aufgetaucht. Die \u00dcbung mit Heliumballons sorgte f\u00fcr Irritationen bei der Polizei und setzte Ermittlungen in Gang.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Eine ungew\u00f6hnliche \u00dcbung der Bundeswehr hat in dieser Woche die Polizei entlang der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus256221900\/migrationswende-deutschland-macht-dicht.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus256221900\/migrationswende-deutschland-macht-dicht.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">deutsch-polnischen Grenze<\/a> auf den Plan gerufen. In mehreren Orten waren zuvor Flugbl\u00e4tter der Bundeswehr aufgetaucht. <\/p>\n<p>Auf den Zetteln steht: \u201eDies ist ein \u00dcbungsflugblatt der Bundeswehr. Es wurde durch einen unbemannten Heliumballon abgeworfen.\u201c Und weiter: \u201eMit diesem Flugblatt \u00fcbt die Bundeswehr, Menschen auch in schwer zug\u00e4nglichen Gebieten zu informieren.\u201c Finder des Blattes werden aufgerufen, sich bei der Truppe zu melden. <\/p>\n<p>Mehrere Schreiben wurden bis tief in das polnische Staatsgebiet getragen. Eine Kommandantin des polnischen Grenzschutzes in Tublice meldete Sichtungen der Flugbl\u00e4tter von Gozdnica bis nach Leknica, was einer Entfernung von etwa 35 Kilometern entspricht. Eine \u201eVielzahl\u201c polnischer B\u00fcrger habe Sichtungen gemeldet, teilweise bereits am 16. September.<\/p>\n<p>Das rief wiederum die polnischen Ermittler auf den Plan, weil zun\u00e4chst unklar war, ob es sich tats\u00e4chlich um Schreiben der Bundeswehr handelt. Weil weder auf polnischer noch auf deutscher Seite eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr den Sachverhalt gefunden werden konnte, schalteten die Polen sogar den Inlandsgeheimdienst ein. <\/p>\n<p>Diesen Freitag \u00e4u\u00dferte sich schlie\u00dflich auch das Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr (ZOpKomBw) und stellte klar, dass es sich tats\u00e4chlich um eine Bundeswehr\u00fcbung handelte. <\/p>\n<p>Im Rahmen des \u201eTruppen\u00fcbungsplatzaufenthaltes Oberlausitz\u201c werden j\u00e4hrlich gro\u00dfangelegte Kommunikations\u00fcbungen durchgef\u00fchrt. Dabei werden eigens produzierte Flugbl\u00e4tter per Heliumballon verteilt. Die Ballons steigen bis zu 3000 Meter hoch, bevor die Flugbl\u00e4tter abgeworfen werden.<\/p>\n<p>Pro Stunde k\u00f6nnen nach Angaben der Bundeswehr bis zu 100 Ballons mit rund 220.000 Flugbl\u00e4ttern in die Luft gebracht werden. Da die Windrichtungen allerdings nicht exakt vorhersehbar sind, k\u00f6nne es vorkommen, dass die Bl\u00e4tter deutlich weiter als geplant treiben und wie im aktuellen Fall bis auf polnisches Staatsgebiet, wo sie ohne entsprechende Vorank\u00fcndigung den Inlandsgeheimdienst auf den Plan riefen.<\/p>\n<p>Aus Bundeswehrkreisen hie\u00df es, dass die \u00dcbung nun intern ausgewertet werde. Dazu z\u00e4hle auch die Frage, ob der Truppen\u00fcbungsplatz Oberlausitz nahe der polnischen Grenze der richtige Ort f\u00fcr solche \u00dcbungen sei. Tats\u00e4chlich sollen die Heliumballons im Ernstfall aufsteigen und Flugbl\u00e4tter hinter den Linien des Feindes abwerfen. <\/p>\n<p><b>Wir sind das WELT-Investigativteam: Sie haben Hinweise f\u00fcr uns? Dann melden Sie sich gerne, auch vertraulich \u2013 <\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article68d67f503204c86ca0dda18b\/mailto:investigativ@welt.de\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;mailto:investigativ@welt.de&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><b>per E-Mail<\/b><\/a><b> oder \u00fcber den verschl\u00fcsselten Messenger Threema (8SNK792J).<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In mehreren Orten entlang der deutsch-polnischen Grenze sind pl\u00f6tzlich Flugbl\u00e4tter der Bundeswehr aufgetaucht. 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