{"id":452788,"date":"2025-09-26T20:26:10","date_gmt":"2025-09-26T20:26:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/452788\/"},"modified":"2025-09-26T20:26:10","modified_gmt":"2025-09-26T20:26:10","slug":"dresden-kinderkino-kikili-erhaelt-preis-der-defa-stiftung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/452788\/","title":{"rendered":"Dresden: Kinderkino Kikili erh\u00e4lt Preis der Defa-Stiftung"},"content":{"rendered":"<p>Dresdner Kino zeigt <a name=\"Defa-Klassiker\">Defa-Klassiker<\/a> f\u00fcr Kinder<\/p>\n<p class=\"text\">\n&#8222;Die Defa-Filme funktionieren auch heute noch&#8220;, erkl\u00e4rte Gottlebe weiter. &#8222;Die Kinder lieben sie.&#8220; Aber auch deren Eltern oder Gro\u00dfeltern seien fasziniert von der k\u00fcnstlerischen Gestaltung der Figuren und dem Sounddesign der Filme. &#8222;Das sind Sch\u00e4tze, die wir hier in Dresden haben.&#8220;\n<\/p>\n<p><a name=\"Gundermann\">&#8222;Gundermann&#8220;<\/a>-Drehbuchautorin aus Th\u00fcringen geehrt<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Drehbuchautorin und Produzentin Laila Stieler ist mit dem Preis der Defa-Stiftung f\u00fcr herausragende Leistungen im deutschen Film ausgezeichnet worden. Die 1965 im th\u00fcringischen Neustadt an der Orla geborene Filmemacherin begeistere das Publikum mit ihrer genauen Beobachtungsgabe f\u00fcr Menschen und Milieus, hie\u00df es zur Begr\u00fcndung.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nStieler arbeitet seit vielen Jahren eng mit Regisseur <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/kino-und-film\/andreas-dresen-gera-filme-102.html\" title=\"Andreas Dresen: 5 Filme des Regisseurs, die man gesehen haben sollte\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Andreas Dresen<\/a> zusammen und schrieb unter anderem die Drehb\u00fccher preisgekr\u00f6nter Filmen wie &#8222;<a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/kino-und-film\/gundermann-filmkritik-elstermann-104.html\" title=\"&quot;Gundermann&quot;: Filmkritik zum Film von Andreas Dresen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gundermann<\/a>&#8220; (2018), &#8222;Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush&#8220; (2022) und &#8222;<a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/panorama\/in-liebe-eure-hilde-andreas-dresen-berlinale-film-kultur-news-100.html\" title=\"Andreas Dresens Film &quot;In Liebe, eure Hilde&quot; erz\u00e4hlt eine tragische Geschichte aus der NS-Zeit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">In Liebe, Eure Hilde<\/a>&#8220; (2024).\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nIhre Ausbildung begann Stieler mit einem Volontariat beim Fernsehen der DDR, anschlie\u00dfend studierte sie von 1986 bis 1990 Film- und Fernsehdramaturgie an der Filmhochschule Babelsberg. 1992 arbeitete sie ein Jahr lang in der Fernsehspiel-Redaktion des MDR. Sie lebt heute in Thomsdorf in der Uckermark. Ihre Mutter ist die Dokumentarfilm-Regisseurin Barbara Junge (&#8222;<a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/geschichte\/ddr\/alltag\/familie\/winfried-junge-biografie-dokumentarfilm-kinder-von-golzow-102.html\" title=\"Winfried Junge: Zeitzeuge, Chronist und Dokumentarfilmer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Kinder von Golzow<\/a>&#8222;).\n<\/p>\n<p><a name=\"Chemnitzer\">Chemnitzer<\/a> Regisseur erh\u00e4lt F\u00f6rderpreis f\u00fcr junges Kino<\/p>\n<p class=\"text\">\nMit dem F\u00f6rderpreis f\u00fcr junges Kino hat die <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen-anhalt\/halle\/saalekreis\/defa-filmtage-merseburg-kultur-news-100.html\" title=\"Defa-Filmtage Merseburg: Corinna Harfouch und Henry H\u00fcbchen zu Gast\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Defa-Stiftung<\/a> den 1984 in Chemnitz (damals Karl-Marx-Stadt) geborenen Regisseur Jan Soldat ausgezeichnet. Seine Filme seien &#8222;Seismografen von Einsamkeit und Sinnsuche&#8220;, hie\u00df es in der Laudatio. Sie suchten ihresgleichen \u2013 deshalb solle die Auszeichnung auch als Ermutigung f\u00fcr alle jungen, filmisch Kreativen verstanden werden.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nJan Soldat begann in Chemnitz, eigene Filme zu drehen, noch bevor er sein Studium aufnahm. Von 2008 bis 2014 studierte er Regie an der Hochschule f\u00fcr Film und Fernsehen &#8222;Konrad Wolf&#8220; in Potsdam-Babelsberg.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nSoldat dreht vorrangig Dokumentarfilme, h\u00e4ufig besch\u00e4ftigte er sich darin mit verschiedenen, teils bizarren sexuellen Praktiken. Dabei baut er laut Defa-Stiftung ein gro\u00dfes Ma\u00df an Vertrauen zu seinen Protagonisten auf und fange Lebenswelten der Gesellschaft ein, die sonst unsichtbar blieben. Seine Arbeiten waren bereits auf zahlreichen nationalen und internationalen Filmfestivals zu sehen.\n<\/p>\n<p><a name=\"Gudrun\">Preis<\/a> f\u00fcr Lebenswerk an Cutterin Gudrun Steinbr\u00fcck-Plenert<\/p>\n<p class=\"text\">\nDen Preis f\u00fcr ihr Lebenswerk hat die die Schnittmeisterin Gudrun Steinbr\u00fcck-Plenert erhalten. Ihre Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. Geboren 1957 in Berlin, ist Steinbr\u00fcck-Plenert seit Anfang der 1980er-Jahre als Filmeditorin t\u00e4tig. Zu DDR-Zeiten hat sie Dokumentarfilme f\u00fcr die Defa geschnitten, sich zuletzt aber auch als gefragte Spielfilm-Editorin etabliert. So war sie an Filmen von Bernd B\u00f6hlich, Andreas Kleinert und Helke Misselwitz beteiligt.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nZu ihren bedeutendsten Filmen z\u00e4hlen &#8222;Rangierer&#8220; (1984), &#8222;Winter ad\u00e9&#8220; (1988), &#8222;Die Mauer&#8220; (1990) und &#8222;Verriegelte Zeit&#8220; (1990), erkl\u00e4rte die Defa-Stiftung und begr\u00fcndete die Preisvergabe: &#8222;Die Auszeichnung f\u00fcr Gudrun Steinbr\u00fcck-Plenert ist f\u00fcr die Defa-Stiftung eine Herzensangelegenheit.&#8220; Mit ihrem Gesp\u00fcr f\u00fcr Rhythmus, ihrer Pr\u00e4zision und Kreativit\u00e4t habe sie sowohl in der analogen als auch in der digitalen Filmwelt Ma\u00dfst\u00e4be gesetzt.\n<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"text\">Die Auszeichnung f\u00fcr Gudrun Steinbr\u00fcck-Plenert ist f\u00fcr die Defa-Stiftung eine Herzensangelegenheit.<\/p>\n<p>Defa-Stiftung<br \/>\nAus der Begr\u00fcndung f\u00fcr die Preisvergabe<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Insgesamt 40.000 Euro Preisgeld<\/p>\n<p class=\"text\">\nDer Preis der <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/dresden\/defa-film-preis-trickfilm-fantasia-kultur-news-100.html\" title=\"Dresdner Trickfilmschule ausgezeichnet: Programmpreis der DEFA-Stiftung geht an Fantasia\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Defa-Stiftung<\/a> wird seit 2001 j\u00e4hrlich in Berlin vergeben. Dabei werden Auszeichnungen im Gesamtwert von 40.000 Euro an Personen und Institutionen f\u00fcr ihre filmischen Verdienste vergeben. Die Dotierungen betragen beim Preis f\u00fcr das filmk\u00fcnstlerische Lebenswerk und der Auszeichnung f\u00fcr herausragende Leistungen im deutschen Film jeweils 10.000 Euro. Der F\u00f6rderpreis f\u00fcr junges Kino ist mit 5.000 Euro dotiert, ebenso jeweils die drei Programmpreise.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\n\u00dcber die Vergabe der Preise entscheidet eine Jury aus Mitgliedern des Stiftungsrats. In den vergangenen Jahren gingen Auszeichnungen unter anderem an Katharina Thalbach (2024), Jutta Wachowiak (2022), das <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/dresden\/dresden-radebeul\/filmfest-preise-vergeben-kultur-news-100.html\" title=\"Dresden: Beste Kurzfilme 2025 beim Festival gek\u00fcrt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Filmfest Dresden<\/a> (2021), das <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/kino-und-film\/halle-kinos-tipps-102.html\" title=\"Halle: Die besten und originellsten Kinos f\u00fcr Filmfans\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Puschkino in Halle<\/a> an der Saale (2020) und <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/panorama\/gojko-mitic-geburtstag-kultur-news-100.html\" title=\"Schauspieler und &quot;Winnetou des Ostens&quot; Gojko Miti\u0107 wird 85\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gojko Miti\u0107<\/a> (2019).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dresdner Kino zeigt Defa-Klassiker f\u00fcr Kinder &#8222;Die Defa-Filme funktionieren auch heute noch&#8220;, erkl\u00e4rte Gottlebe weiter. &#8222;Die Kinder lieben&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":452789,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1835],"tags":[3681,3364,29,1903,2386,92,30,116854,116852,116851,95,66,116855,81,116853,859],"class_list":{"0":"post-452788","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dresden","8":"tag-auszeichnung","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-dokumentarfilm","12":"tag-dresden","13":"tag-film","14":"tag-germany","15":"tag-jan-soldat","16":"tag-kikili","17":"tag-kinderkino","18":"tag-kino","19":"tag-kulturnachrichten","20":"tag-laila-stieler","21":"tag-mdr","22":"tag-preis-der-defa-stiftung","23":"tag-sachsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115272481741850492","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/452788","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=452788"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/452788\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/452789"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=452788"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=452788"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=452788"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}