{"id":453441,"date":"2025-09-27T02:43:11","date_gmt":"2025-09-27T02:43:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/453441\/"},"modified":"2025-09-27T02:43:11","modified_gmt":"2025-09-27T02:43:11","slug":"iran-sanktionen-stehen-kurz-vor-wiedereinfuehrung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/453441\/","title":{"rendered":"Iran-Sanktionen stehen kurz vor Wiedereinf\u00fchrung"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 27.09.2025 00:03 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Verhandlungen mit dem Iran zu seinem Atomprogramm kommen nicht voran. Nun hat der UN-Sicherheitsrat einen Antrag zur Fristverl\u00e4ngerung abgelehnt. Damit d\u00fcrften die Sanktionen gegen den Iran in K\u00fcrze wieder in Kraft treten.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nach einer Abstimmung im UN-Sicherheitsrat werden die Iran-Sanktionen wohl wie geplant wieder eingef\u00fchrt. Das m\u00e4chtigste Gremium der Vereinten Nationen stimmte in New York erneut gegen eine Resolution, die Teheran mehr Zeit f\u00fcr Verhandlungen \u00fcber sein Atomprogramm verschaffen sollte. Die Beschlussvorlage war von China und Russland eingebracht worden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Damit d\u00fcrften die UN-Sanktionen aus den Jahren 2006 bis 2010 gegen Teheran wie geplant ab 28. September 2:01 morgens deutscher Zeit wieder greifen. Zu den Sanktionen geh\u00f6ren unter anderem das Einfrieren iranischer Verm\u00f6genswerte im Ausland und ein Verbot von Waffenlieferungen an Teheran.<\/p>\n<p>    Iran kritisiert Entscheidung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Wir haben uns unerm\u00fcdlich in diplomatischen Bem\u00fchungen engagiert&#8220;, sagte die britische UN-Botschafterin Barbara Woodward. &#8222;Wir bedauern, dass der Iran den Prozess in den vergangenen Monaten weiter blockiert hat.&#8220; Neun von 15 Mitgliedern des Gremiums stimmten gegen den Resolutionsentwurf, vier Mitglieder stimmten daf\u00fcr, zwei enthielten sich.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der iranische Au\u00dfenminister Abbas Araghtschi kritisierte die Entscheidung. Sie w\u00fcrde den Weg f\u00fcr eine &#8222;gef\u00e4hrliche Eskalation&#8220; ebnen, so Araghtschi.<\/p>\n<p>    Dr\u00e4ngen auf eine Einigung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Deutschland, Gro\u00dfbritannien und Frankreich sind Vertragsstaaten des Atomabkommens mit dem Iran aus dem Jahr 2015. Die drei Staaten hatten vor einem Monat den sogenannten Snapback-Mechanismus zur Wiedereinf\u00fchrung der Sanktionen in Gang gesetzt, weil der Iran ihrer Ansicht nach grundlegend gegen die Vereinbarungen des Atomdeals verst\u00f6\u00dft. Als Beispiel wird etwa die Anreicherung von Uran genannt, die weit \u00fcber die Werte hinausgeht, die f\u00fcr zivile Zwecke n\u00f6tig sind.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Am Rande der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York versuchte der Iran noch eine Einigung in letzter Minute zu finden. Der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron forderte Teheran zum Einlenken auf. Nach einem Treffen mit dem iranischen Pr\u00e4sidenten Massud Peseschkian betonte er, Sanktionen seien noch abwendbar. Der Iran m\u00fcsse den Inspektoren der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) uneingeschr\u00e4nkten Zugang zu seinen Anlagen gew\u00e4hren und Transparenz hinsichtlich des hochangereicherten Urans schaffen, sagte Macron.<\/p>\n<p>    Umstrittenes Atomprogramm<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Westliche Staaten verd\u00e4chtigen Teheran, nach der Atombombe zu streben. Nach Einsch\u00e4tzung der IAEA ist der Iran das einzige Land ohne eigene Atomwaffen, das Uran auf 60 Prozent anreichert. Zur Herstellung von Atomsprengk\u00f6pfen ist auf 90 Prozent angereichertes Uran n\u00f6tig, zur Stromerzeugung mit Atomkraft ist eine Anreicherung auf 3,67 Prozent ausreichend.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Teheran widerspricht der Darstellung und betont, sein Atomprogramm lediglich zur zivilen Nutzung zu betreiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 27.09.2025 00:03 Uhr Die Verhandlungen mit dem Iran zu seinem Atomprogramm kommen nicht voran. 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