{"id":453843,"date":"2025-09-27T06:27:11","date_gmt":"2025-09-27T06:27:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/453843\/"},"modified":"2025-09-27T06:27:11","modified_gmt":"2025-09-27T06:27:11","slug":"ki-in-der-sozialen-arbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/453843\/","title":{"rendered":"KI in der Sozialen Arbeit"},"content":{"rendered":"<p>\t\t<a href=\"https:\/\/www.allesmuenster.de\/cms\/wp-content\/uploads\/SW-KI-Handbuch_1.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-126541 size-medium\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" data-lazy- data-lazy- data-lazy-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/SW-KI-Handbuch_1-300x200.jpg\"\/><\/a>Dr. Beate Rottkemper, Prof. Dr. Gesa Linnemann und Prof. Dr. Julian (v.l.) L\u00f6he haben gemeinsam das erste Handbuch zu KI in der Sozialen Arbeit herausgegeben. (Foto: FH M\u00fcnster\/ Anna Thelen)<\/p>\n<p><strong>Mit einem neuen Handbuch wollen Forschende der FH M\u00fcnster und der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho NRW) Fachkr\u00e4fte und Studierende im Sozialwesen beim Umgang mit K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) unterst\u00fctzen. Der Band \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz in der Sozialen Arbeit: Grundlagen f\u00fcr Theorie und Praxis\u201c ist nach Angaben der Herausgeber das erste deutschsprachige Werk, das sich umfassend mit dem Thema befasst. Es ist im Beltz Juventa Verlag erschienen und im Open Access verf\u00fcgbar.<\/strong><\/p>\n<p>Das neue Buch schlie\u00dft eine L\u00fccke im deutschsprachigen Raum. \u201eAus der Praxis wurde ein hoher Bedarf an Orientierung und Informationen an uns herangetragen. Im englischsprachigen Raum existieren zwar bereits Handb\u00fccher zu KI in der Sozialen Arbeit, doch die rechtlichen und kulturellen Rahmenbedingungen sind nicht ohne Weiteres \u00fcbertragbar\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Beate Rottkemper, Wirtschaftsinformatikerin und Lehrbeauftrage an der FH M\u00fcnster. Sie hat das Handbuch gemeinsam mit Prof. Dr. Gesa Linnemann (katho NRW) und Prof. Dr. Julian L\u00f6he (FH M\u00fcnster) herausgegeben.\u00a0Die drei Wissenschaftler besch\u00e4ftigen sich bereits seit Jahren mit digitalen Transformationsprozessen im Sozialwesen. Ziel des Buchs ist es, die zunehmende Bedeutung von KI im Arbeitsalltag sozialer Berufe einzuordnen und aufzuzeigen, wie ein reflektierter Umgang damit gelingen kann.<\/p>\n<p>Der Sammelband enth\u00e4lt 17 Beitr\u00e4ge von Fachleuten verschiedener Disziplinen. Thematisiert werden unter anderem die Interaktion zwischen Mensch und KI, Fragen des Datenschutzes, rechtliche Entwicklungen wie der AI Act der EU sowie ethische Herausforderungen beim Einsatz der Technologie. Auch Verzerrungen in Trainingsdaten von KI-Systemen und deren Auswirkungen auf Entscheidungsprozesse werden behandelt. Erg\u00e4nzt wird der theoretische Teil durch Beispiele aus der Praxis.<\/p>\n<p>Linnemann betont die Zielsetzung, Fachpersonen in die Lage zu versetzen, KI-Technologien kritisch einzuordnen. \u201eDie Geschwindigkeit der Entwicklungen im KI-Bereich wirkt auf viele \u00fcberfordernd. Mit dem Handbuch wollen wir die technischen Grundlagen verst\u00e4ndlich machen und aufzeigen, wie Fachkr\u00e4fte die Chancen von KI erkennen und ihre Risiken einsch\u00e4tzen k\u00f6nnen\u201c, sagt sie. Nur so k\u00f6nnten sie fundiert entscheiden, wo ein Einsatz sinnvoll sei \u2013 und wo nicht.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr die Ausbildung angehender Sozialarbeiter sehen die Autoren Handlungsbedarf. \u201eDer fachliche Anspruch der Sozialen Arbeit basiert auf der Achtung der Menschenw\u00fcrde und dem Verstehen individueller Lebenslagen. Gerade in der Arbeit mit schutzbed\u00fcrftigen Gruppen ist es sehr wichtig, digitale Tools verantwortungsvoll zu nutzen\u201c, betont L\u00f6he. Es sei daher notwendig, k\u00fcnftige Fachkr\u00e4fte bereits im Studium mit den technischen und ethischen Herausforderungen vertraut zu machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dr. Beate Rottkemper, Prof. Dr. Gesa Linnemann und Prof. Dr. Julian (v.l.) 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