{"id":453933,"date":"2025-09-27T07:17:10","date_gmt":"2025-09-27T07:17:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/453933\/"},"modified":"2025-09-27T07:17:10","modified_gmt":"2025-09-27T07:17:10","slug":"iran-ruft-europaeische-botschafter-zurueck-dw-27-09-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/453933\/","title":{"rendered":"Iran ruft europ\u00e4ische Botschafter zur\u00fcck \u2013 DW \u2013 27.09.2025"},"content":{"rendered":"<p>Angesichts drohender Sanktionen wegen seines Atomprogramms hat der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/iran\/t-17281594\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Iran<\/a> seine Botschafter in <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/deutschland\/t-18507022\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutschland<\/a>, <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/frankreich\/t-17518447\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankreich<\/a> und <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/gro\u00dfbritannien\/t-17786217\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gro\u00dfbritannien<\/a> zu Konsultationen nach Teheran zur\u00fcckbeordert. Grund sei das &#8222;unverantwortliche Verhalten&#8220; der drei Staaten, die eine Wiedereinsetzung aufgehobener UN-Sanktionen unterst\u00fctzen, berichtete das staatliche Fernsehen. Zuvor hatte eine Mehrheit im <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/un-sicherheitsrat\/t-60959702\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">UN-Sicherheitsrat<\/a> einen von <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/china\/t-17281386\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">China<\/a> und <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/russland\/t-17284476\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> eingebrachten Resolutionsentwurf abgelehnt, der Teheran mehr Zeit f\u00fcr Verhandlungen einr\u00e4umen sollte.<\/p>\n<p>Westliche Staaten werfen dem Iran vor, nach Atomwaffen zu streben. Nach Angaben der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/internationale-atomenergie-beh\u00f6rde-iaea\/t-17282538\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA)<\/a> ist der Iran das einzige Land ohne Nuklearwaffen, das Uran bis zu 60 Prozent anreichert. F\u00fcr den Bau von Atomsprengk\u00f6pfen w\u00e4re eine Anreicherung von 90 Prozent erforderlich.<\/p>\n<p>Supreme Court erlaubt Trump Blockade von Auslandshilfen<\/p>\n<p>Die US-Regierung unter Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump\/t-18901598\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> hat im Streit um Auslandshilfen einen vorl\u00e4ufigen Erfolg vor dem Obersten Gerichtshof erzielt. Der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/supreme-court-of-the-united-states\/t-66087181\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Supreme Court<\/a> erlaubte es der Regierung, mehr als vier Milliarden Dollar bereits bewilligter Hilfsgelder einzufrieren. Dabei handelt es sich nicht um eine endg\u00fcltige Entscheidung. Die Gelder bleiben blockiert, bis untere Instanzen den Fall weiter verhandelt haben.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73817261\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73817261_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Kisten mit der Aufschrift USAID, dahinter eine gro\u00dfe Flagge der USA\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Viele Hilfslieferungen kommen nicht mehr an, nachdem USAID seinen Betrieb eingestellt hatBild: John Falchetto\/AFP\/Getty Images<\/p>\n<p>Trump hatte nach seinem Amtsantritt im Januar die US-Auslandshilfen eingefroren und anschlie\u00dfend \u00fcber 80 Prozent der Programme der Entwicklungsbeh\u00f6rde USAID gestrichen. Am 1. Juli stellte die Beh\u00f6rde ihre Arbeit offiziell ein.<\/p>\n<p>USA entziehen Kolumbiens Pr\u00e4sidenten das Visum<\/p>\n<p>Die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/usa-vereinigte-staaten-amerika\/t-17286012\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> haben dem kolumbianischen Pr\u00e4sidenten Gustavo Petro wegen &#8222;aufwieglerischer \u00c4u\u00dferungen&#8220; das Visum entzogen. Das US-Au\u00dfenministerium teilte am Freitag mit, Petro habe US-Soldaten \u00f6ffentlich zur Befehlsverweigerung gegen\u00fcber Pr\u00e4sident Donald Trump aufgerufen. Vor dem UN-Hauptquartier in New York hatte Petro erkl\u00e4rt, er fordere &#8222;alle Soldaten der Armee der Vereinigten Staaten auf, ihre Waffen nicht auf Menschen zu richten&#8220; und Befehle Trumps zu missachten.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"74126529\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/74126529_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Kolumbiens Pr\u00e4sident Gustavo Petro am Redepult der Vereinten Nationen\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Kolumbiens Pr\u00e4sident Gustavo Petro vor der UN-GeneralversammlungBild: Leonardo Munoz\/AFP<\/p>\n<p>Eine Stellungnahme des Pr\u00e4sidentenb\u00fcros oder des kolumbianischen Au\u00dfenministeriums lag zun\u00e4chst nicht vor. Petro h\u00e4lt sich derzeit anl\u00e4sslich der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/80-generalversammlung-der-vereinten-nationen\/t-60959126\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Generalversammlung der Vereinten Nationen<\/a> in New York auf. Bereits am Dienstag hatte er in seiner Rede vor der Vollversammlung den US-Pr\u00e4sidenten scharf kritisiert.<\/p>\n<p>Trump sieht Chancen auf Frieden zwischen Israel und Hamas<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump sieht nach eigenen Angaben gute Aussichten auf eine Einigung im Konflikt zwischen <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/israel\/t-17284250\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Israel<\/a> und der islamistischen <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/hamas\/t-17788236\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hamas<\/a>. Auf seiner Plattform Truth Social erkl\u00e4rte er, nach &#8222;so vielen Jahrzehnten&#8220; gebe es &#8222;mehr guten Willen und Enthusiasmus f\u00fcr eine Einigung&#8220; als je zuvor. Er sprach von &#8222;inspirierenden und produktiven Gespr\u00e4chen&#8220; mit Vertretern aus dem Nahen Osten.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"74155035\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/74155035_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"US-Pr\u00e4sident Donald Trump spricht zu Journalisten\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>US-Pr\u00e4sident Trump zeigt sich vor Journalisten zuversichtlich, bald eine Einigung zwischen Israel und der islamistischen Hamas zu erzielenBild: Aaron Schwartz\/Sipa USA\/picture alliance<\/p>\n<p>Nach Trumps Angaben laufen seit vier Tagen intensive Verhandlungen, an denen alle L\u00e4nder der Region beteiligt seien. Diese w\u00fcrden so lange fortgesetzt, bis eine L\u00f6sung erreicht sei. Auch Israel sei informiert, die Hamas, die von zahlreichen Staaten als Terrororganisation eingestuft wird, wisse ebenfalls von den Gespr\u00e4chen. Der genaue Stand der indirekten Verhandlungen \u00fcber eine Waffenruhe im <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/gazastreifen\/t-18512901\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gazastreifen<\/a> bleibt jedoch unklar.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Selenskyj meldet mutma\u00dfliche ungarische Drohnen \u00fcber Ukraine<\/p>\n<p>Die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ukraine\/t-17292877\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> beschuldigt <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ungarn\/t-17548083\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ungarn<\/a>, Aufkl\u00e4rungsfl\u00fcge mit Drohnen \u00fcber ukrainischem Territorium durchgef\u00fchrt zu haben. Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/wolodymyr-selenskyj\/t-48449478\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wolodymyr Selenskyj<\/a> erkl\u00e4rte in sozialen Medien, die Drohnen h\u00e4tten m\u00f6glicherweise Industrieanlagen nahe der Grenze ausspioniert.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"74124677\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/74124677_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj am Redepult der Vollversammlung der Vereinten Nationen\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj beschuldigt Ungarn, Drohnen m\u00f6glicherweise zur Spionage zu nutzenBild: Selcuk Acar\/Anadolu\/picture alliance<\/p>\n<p>Der ungarische Au\u00dfenminister P\u00e9ter Szijj\u00e1rt\u00f3 wies die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck und sprach von einer &#8222;anti-ungarischen Besessenheit&#8220; Selenskyjs. Dieser beginne, &#8222;Dinge zu sehen, die nicht da sind&#8220;. Die Beziehung der beiden L\u00e4nder ist angespannt. Erst am Freitag hatte Kyjiw drei hochrangigen ungarischen Milit\u00e4rvertretern die Einreise untersagt &#8211; als Reaktion auf ein ungarisches Einreiseverbot im Juli gegen drei ukrainische Offiziere.<\/p>\n<p>Kreml kritisiert Abschussdrohungen der NATO<\/p>\n<p>Der Kreml hat die von der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/nato\/t-17339192\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">NATO<\/a> betonte Bereitschaft kritisiert, bei Luftraumverletzungen notfalls russische Flugzeuge abzuschie\u00dfen. Die Stimmung in Europa heize sich &#8222;selbst immer weiter auf&#8220;, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow im russischen Staatsfernsehen. Zugleich wies er erneut Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck, russische Jets h\u00e4tten den estnischen Luftraum verletzt. Daf\u00fcr gebe es &#8222;keinerlei Beweise&#8220;, so Peskow.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73890899\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73890899_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Portr\u00e4tbild von Kremlsprecher Dmitri Peskow\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Kremlsprecher Dmitri Peskow Anfang September 2025Bild: Erik Romanenko\/TASS\/ZUMA\/picture alliance<\/p>\n<p>Die NATO-Staaten hatten sich am Dienstag auf Antrag <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/estland\/t-17896360\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Estlands<\/a> zu einer Sondersitzung in Br\u00fcssel getroffen. Anlass war der rund zw\u00f6lfmin\u00fctige Flug von drei russischen Kampfflugzeugen \u00fcber dem estnischen Luftraum. In der anschlie\u00dfenden Erkl\u00e4rung warnte die Milit\u00e4rallianz unter Androhung von Gewalt vor weiteren Grenzverletzungen.<\/p>\n<p>pgr\/pg\/ack (dpa, afp, rtr, ap, rtr)<\/p>\n<p>Dieser Nachrichten\u00fcberblick wurde um 9.00 Uhr (MESZ) erstellt und wird nicht weiter aktualisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Angesichts drohender Sanktionen wegen seines Atomprogramms hat der Iran seine Botschafter in Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien zu Konsultationen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":453934,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-453933","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/453933","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=453933"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/453933\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/453934"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=453933"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=453933"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=453933"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}