{"id":45428,"date":"2025-04-19T22:28:10","date_gmt":"2025-04-19T22:28:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/45428\/"},"modified":"2025-04-19T22:28:10","modified_gmt":"2025-04-19T22:28:10","slug":"agentur-renaturiert-flaechen-und-verkauft-oekopunkte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/45428\/","title":{"rendered":"Agentur renaturiert Fl\u00e4chen und verkauft \u00d6kopunkte"},"content":{"rendered":"<p>Heruntergekommene Schweinemastanlagen oder aufgegebene Weinberge: In Sachsen werden viele solcher Bauruinen abgerissen, entsiegelt und naturgem\u00e4\u00df aufgewertet.\u00a0<\/p>\n<p>Der stellvertretende Leiter des zentralen Fl\u00e4chenmanagements Sachsen, Dieter Ruf, erl\u00e4utert, dass der staatseigene Betrieb diese Ma\u00dfnahmen in sogenannte \u00d6kopunkte umrechnet. Die k\u00f6nnen Bauherren f\u00fcr geplanten Projekte kaufen &#8211; denn schlie\u00dflich sind bei Bauma\u00dfnahme, bei denen in die Natur eingegriffen wird, Ausgleichsma\u00dfnahmen zwingend erforderlich.<\/p>\n<p>Agentur renaturiert Fl\u00e4chen und verkauft \u00d6kopunkte<\/p>\n<p>Die staatseigene Agentur hat bisher aktuell etwa 220 Hektar Fl\u00e4chen naturgem\u00e4\u00df aufgewertet. Dabei wurden unter anderem Fl\u00e4chen entsiegelt, B\u00e4ume gepflanzt, Biotope angelegt, Gew\u00e4sser renaturiert oder neue Lebensr\u00e4ume f\u00fcr Tiere geschaffen. Derzeit sind durch solche Ma\u00dfnahmen laut Ruf mehr als 4,3 Millionen \u00d6kopunkte verf\u00fcgbar, die von Bauherren erworben werden k\u00f6nnen, um Auflagen der Naturschutzbeh\u00f6rde zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Akzeptanz f\u00fcr Beseitigung von Schandflecken gro\u00df<\/p>\n<p>\u00abDie Akzeptanz dieser Ma\u00dfnahmen ist bei der Bev\u00f6lkerung sehr gro\u00df, weil zumeist jahrelange Schandflecken entfernt werden\u00bb, sagte Ruf. So wurde eine alte, verkommene Schweinemastanlage im Landkreis Zwickau abgerissen und entsiegelt. Wo zuvor auf etwa 2,2 Hektar eingefallene St\u00e4lle standen, bl\u00fcht nun eine Wiese. Diese \u00d6kopunkte hatte ein Automobilunternehmen f\u00fcr einen Neubau erworben.<\/p>\n<p>R\u00fcckbau einer G\u00e4rtnerei in den Weinbergen<\/p>\n<p>Derzeit laufen unter anderem R\u00fcckbauarbeiten auf einem Gel\u00e4nde einer ehemaligen Weinbergg\u00e4rtnerei in Dresden. Dort werden das Heizhaus, Unterst\u00e4nde, Garagen und die Reste der Gew\u00e4chsh\u00e4user abgebrochen und alle befestigten Fl\u00e4chen entsiegelt. Die Fl\u00e4che wird dann als Wiese gestaltet, die von einem Landwirtschaftsbetrieb naturschutzgerecht bewirtschaftet werden soll. Die Planungs- und Baukosten liegen bei etwa 550.000 Euro.<\/p>\n<p>Etwa zwei Drittel der aufgewerteten Fl\u00e4chen werden f\u00fcr staatseigene Ma\u00dfnahmen wie Stra\u00dfenbau, Hochwasserschutzma\u00dfnahmen oder neue Beh\u00f6rdengeb\u00e4ude eingesetzt. Die Auflagen sind h\u00f6her, wenn zum Beispiel gesch\u00fctzte Tierarten betroffen sind &#8211; dann muss f\u00fcr diese Tiere an anderer Stelle ein gleichwertiger Lebensraum geschaffen werden, wie Ruf erl\u00e4utert.\u00a0<\/p>\n<p>Wer dagegen ein herk\u00f6mmliches Einfamilienhaus bauen m\u00f6chte, muss sich meist nicht um einen Ausgleich k\u00fcmmern. Dort sind die Auflagen bereits im Bebauungsplan festgelegt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Heruntergekommene Schweinemastanlagen oder aufgegebene Weinberge: In Sachsen werden viele solcher Bauruinen abgerissen, entsiegelt und naturgem\u00e4\u00df aufgewertet.\u00a0 Der stellvertretende&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":45429,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1835],"tags":[6399,3364,29,2386,30,6237,859,383],"class_list":{"0":"post-45428","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dresden","8":"tag-bau","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-dresden","12":"tag-germany","13":"tag-natur","14":"tag-sachsen","15":"tag-umwelt"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114366991854005125","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45428","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=45428"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45428\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/45429"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=45428"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=45428"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=45428"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}