{"id":455987,"date":"2025-09-28T02:57:10","date_gmt":"2025-09-28T02:57:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/455987\/"},"modified":"2025-09-28T02:57:10","modified_gmt":"2025-09-28T02:57:10","slug":"zuerich-cybercrime-und-musikalisches-raetsel-der-schweizer-tatort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/455987\/","title":{"rendered":"Z\u00fcrich | Cybercrime und musikalisches R\u00e4tsel &#8211; der Schweizer \u00abTatort\u00bb"},"content":{"rendered":"<p>Z\u00fcrich (dpa) &#8211; Ein ganz normaler, sonniger Tag in Z\u00fcrich. Hier macht eine Gruppe Yoga-\u00dcbungen, dort geht ein Mann mit seinem Hund spazieren, eine Frau l\u00e4uft eine Treppe herunter. Und dann brechen pl\u00f6tzlich alle drei tot zusammen. Das sind nicht die letzten Toten dieses Schweizer \u00abTatort\u00bb-Krimis. Am Ende sind es Dutzende. Der Fall \u00abKammerflimmern\u00bb l\u00e4uft heute um 20.15 Uhr im Ersten.<\/p>\n<p>Das st\u00e4ndige Heulen der Sirenen von Krankenwagen, die Musik nach dem Takt echter Herzrhythmen &#8211; das vermittelt die Dramatik, mit der die Kommissarinnen Tessa Ott (Carol Schuler) und Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) konfrontiert sind. Schnell ist klar, dass alle Opfer implantierte Defibrillatoren der Firma Lauber Cardio hatten. Solche Ger\u00e4te geben bei Herzkranken, wenn n\u00f6tig, einen elektrischen Impuls, um den Herztakt zu stabilisieren. Mindestens 2.400 Menschen sind in Gefahr.<\/p>\n<p>Die kryptische Millionenforderung<\/p>\n<p>Die Firma ist Opfer eines Cyberangriffs geworden, statt eines kleinen Impulses erhalten Menschen mit einem Lauber Cardio-Ger\u00e4t pl\u00f6tzlich einen Stromschlag. Erpresser fordern ein Millionenl\u00f6segeld f\u00fcr einen digitalen Schl\u00fcssel, der die Firmenrechner, mit denen die Ger\u00e4te korrekt eingestellt werden k\u00f6nnen, wieder ans Laufen bringen soll.\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr Ott ist schnell klar, dass sie es nicht mit Hackern in fernen L\u00e4ndern zu tun haben, die irgendeine Firma erpressen. Daf\u00fcr sprechen die ungew\u00f6hnliche L\u00f6segeldsumme von 317 Millionen Franken und die Botschaft auf den gehackten Rechnern, die mit einer bekannten Melodie des franz\u00f6sischen Komponisten Delibes unterlegt ist. Sie nehmen die Firma n\u00e4her unter die Lupe, und siehe da: sie steht unter Konkurrenzdruck und ist in der Vergangenheit vor unsauberen Methoden nicht zur\u00fcckgeschreckt.<\/p>\n<p>Das Musikr\u00e4tsel<\/p>\n<p>Steckt die Konkurrentin Jill Rochat (Anne Haug) dahinter? Oder der Programmierer Albin Fischer (Sven Schelker), der vor Jahren k\u00fcndigte, als die Lauber Cardio von ihm illegale Manipulationen verlangte? Und welche Rolle spielt die junge Reporterin Paula Bianchi (Annina Walt), die der Geschichte auf die Spur kommt, obwohl eine Nachrichtensperre Massenpanik verhindern soll? Erst, als die Kommissarinnen die Bedeutung der 317 und des Delibes-St\u00fccks entschl\u00fcsselt haben, kommen sie auf die Zielgerade.<\/p>\n<p>In diesem \u00abTatort\u00bb menschelt es zwischen den beiden sonst eher schroffen Kommissarinnen richtig. Eigentlich arbeitet sich Ott aus h\u00f6chst wohlhabendem Hause ja immer gef\u00fchlt mit Wut im Bauch daran ab, ihre Familiengeschichte abzusch\u00fctteln, w\u00e4hrend Grandjean unnahbar mit ihren schwierigen Beziehungskisten k\u00e4mpft. Weil Otts Mutter pl\u00f6tzlich in Gefahr, aber nicht auffindbar ist, kommen die beiden sich erstmals richtig nahe.<\/p>\n<p>L\u00f6wenherz und die Puzzleteile<\/p>\n<p>Drei starke Frauen machen den Schweizer \u00abTatort\u00bb aus: neben den Kommissarinnen auch die furchtlose Staatsanw\u00e4ltin Anita Wegenast (Rachel Braunschweig). So langsam r\u00fcckt aber auch der Kriminaltechniker Noah L\u00f6wenherz (Aaron Arens) st\u00e4rker ins Rampenlicht. Er verliert sich zum Frust der Kommissarinnen zwar wie immer in Erkl\u00e4rungen technischer Details, liefert aber letztlich die entscheidenden Puzzleteile zur L\u00f6sung des Falls.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Z\u00fcrich (dpa) &#8211; Ein ganz normaler, sonniger Tag in Z\u00fcrich. Hier macht eine Gruppe Yoga-\u00dcbungen, dort geht ein&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":455988,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1841],"tags":[1605,3364,29,441,30,62,1209,293,218,6406,115034],"class_list":{"0":"post-455987","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bielefeld","8":"tag-bielefeld","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-fernsehen","12":"tag-germany","13":"tag-medien","14":"tag-nordrhein-westfalen","15":"tag-schweiz","16":"tag-tatort","17":"tag-tv-ausblick","18":"tag-zum-28-september"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115279681533437805","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/455987","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=455987"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/455987\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/455988"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=455987"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=455987"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=455987"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}