{"id":456201,"date":"2025-09-28T05:12:26","date_gmt":"2025-09-28T05:12:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/456201\/"},"modified":"2025-09-28T05:12:26","modified_gmt":"2025-09-28T05:12:26","slug":"hamburg-schleswig-holstein-toter-schnabelwal-auf-sylt-untersuchungen-dauern-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/456201\/","title":{"rendered":"Hamburg &#038; Schleswig-Holstein: Toter Schnabelwal auf Sylt: Untersuchungen dauern an"},"content":{"rendered":"<p>                    Hamburg &amp; Schleswig-Holstein<br \/>\n                Toter Schnabelwal auf Sylt: Untersuchungen dauern an<\/p>\n<p>\t\t\t\t              28.09.2025, 05:03 Uhr<\/p>\n<p><strong>Abgemagert wird ein junger Wal vor Sylt angetrieben und mit einer Genehmigung erschossen. Eine Rettung blieb erfolglos. Die Kadaver-Teile werden von Experten untersucht \u2013 mit ersten Ergebnissen.<\/strong><\/p>\n<p>Sylt\/B\u00fcsum\/Hannover (dpa\/lno) &#8211; Rund vier Wochen nach dem Abschuss eines auf Sylt angetriebenen, abgemagerten Wals dauern die Untersuchungen des Kadavers an. &#8222;Die toxikologischen, bakteriologischen und histologischen Analysen laufen und es dauert in der Regel mehrere Wochen, bis Ergebnisse vorliegen&#8220;, sagte eine Sprecherin des Instituts f\u00fcr Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) in B\u00fcsum (Kreis Dithmarschen) der Deutschen Presse-Agentur.\u00a0<\/p>\n<p>Sylt-Wal war ein Jungtier<\/p>\n<p>Der Kadaver des Meeress\u00e4ugers war Ende August an das Institut der Tier\u00e4rztlichen Hochschule Hannover transportiert und dort seziert worden. Erste Untersuchungs-Ergebnisse liegen bereits vor. &#8222;Es handelt sich um ein neonates Tier, das wahrscheinlich noch von der Mutter abhing&#8220;, sagte Lotta Striewe, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ITAW, der dpa vor einigen Wochen nach der ersten Analyse.\u00a0<\/p>\n<p>Das m\u00e4nnliche Jungtier sei stark abgemagert gewesen. M\u00f6glicherweise hatte das mutterlose und kranke Tier keine Chance zu \u00fcberleben, weil es die Muttermilch brauchte, sagte die Tier\u00e4rztin. Proben werden im Labor untersucht und wissenschaftlich ausgewertet, um mehr \u00fcber m\u00f6gliche Infektionen und den Gesundheitszustand zu erfahren.\u00a0<\/p>\n<p>Wal konnte nicht gerettet werden<\/p>\n<p>Der rund 3,80 Meter lange Meeress\u00e4uger war am 28. August im Watt vor Munkmarsch auf Sylt zun\u00e4chst orientierungslos umhergeschwommen und schlie\u00dflich angetrieben. Rettungsversuche waren wegen &#8222;des schlechten Allgemeinzustandes&#8220; nicht unternommen worden, teilte die Nationalparkverwaltung Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer damals mit. Die oberste Artenschutzbeh\u00f6rde im schleswig-holsteinischen Umweltministerium hatte den Abschuss des rund 3,80 Meter langen Schnabelwals zuvor genehmigt.\u00a0<\/p>\n<p>Schnabelwale sind laut ITAW eine Ausnahmeerscheinung in der Nordsee und der Ostsee. Der Meeress\u00e4uger ist der dritte Gro\u00dfwal-Kadaver, der in diesem Jahr aus der Nordsee vor Sylt geborgen wurde: Neben dem Schnabelwal im August waren es au\u00dferdem ein Pottwal im Februar und ein Zwergwal im Juni.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg &amp; Schleswig-Holstein Toter Schnabelwal auf Sylt: Untersuchungen dauern an 28.09.2025, 05:03 Uhr Abgemagert wird ein junger Wal&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":456202,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,30,692,1971,117467,7287,3291,57530],"class_list":{"0":"post-456201","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-hamburg","11":"tag-schleswig-holstein","12":"tag-schnabelwal","13":"tag-sylt","14":"tag-toter","15":"tag-untersuchungen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115280212445469974","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/456201","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=456201"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/456201\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/456202"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=456201"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=456201"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=456201"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}