{"id":456926,"date":"2025-09-28T12:25:16","date_gmt":"2025-09-28T12:25:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/456926\/"},"modified":"2025-09-28T12:25:16","modified_gmt":"2025-09-28T12:25:16","slug":"das-naechste-buch-wird-mein-letztes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/456926\/","title":{"rendered":"\u201eDas n\u00e4chste Buch wird mein letztes\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"\">\n                    Vor zehn Jahren hat die Psychotherapeutin Stefanie Stahl ihr Buch \u201eDas Kind in dir muss Heimat finden\u201c geschrieben. Seitdem hat es sich \u00fcber drei Millionen Mal verkauft. Zurzeit entsteht eine Verfilmung, f\u00fcr die der Ratgeber eine fiktive Spielhandlung bekommt. Wir haben die Autorin in ihrer Trierer Praxis besucht und \u00fcber die Erfolgsgeschichte des Bestsellers gesprochen.\n            <\/p>\n<p class=\"\">Weiterlesen: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/promi-show\/artikel\/stefanie-stahl-so-lief-mein-erstgespraech-beim-therapeuten-star-49094596\" class=\"link underline-blue\" title=\"\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Als Klient in Trier \u2013 so lief mein therapeutisches Erstgespr\u00e4ch bei Stefanie Stahl<\/a><\/p>\n<p>            Das Kind in dir: \u201eViele haben sich mit dem Buch selbst therapiert\u201c<\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Frau Stahl, Ihr Buch vom inneren Kind ist vor genau zehn Jahren erschienen. Es hat das Leben unz\u00e4hliger Leute ver\u00e4ndert, schreibt der Verlag zum Jubil\u00e4um. Wie hat es Ihr Leben ver\u00e4ndert?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Ich mache weiter wie bisher. Nat\u00fcrlich hat das Buch mein Leben spannender gemacht. Ich kriege interessante Einladungen, mache interessante Sachen und lerne interessante Leute kennen. Das Buch \u00f6ffnet T\u00fcren. Es wird gerade verfilmt und \u00fcber die Filmfirma treffe ich Leute wie S\u00f6nke Wortmann und Matthias Schweigh\u00f6fer. Ich w\u00fcrde viel mehr davon mitnehmen, wenn ich nicht in Trier, sondern in Hamburg oder Berlin wohnen w\u00fcrde. Und ich will ehrlich sein: Geldsorgen habe ich auch nicht mehr.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Welche R\u00fcckmeldungen erreichen Sie von Lesern?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Bei einer Veranstaltung haben mich gerade zwei Leute angesprochen, die beide dasselbe gesagt haben: Ohne das Buch w\u00e4ren sie nicht mehr am Leben. Das ist nat\u00fcrlich schon richtig krass. Aber sehr oft h\u00f6re ich, dass sich das Leben der Leser mit dem Buch grundlegend ver\u00e4ndert hat. Ich kann es nicht anders ausdr\u00fccken: Viele Menschen haben sich damit selbst therapiert. Und das freut mich. Das \u201eHeimatkind\u201c ist ein Bestseller, das stimmt \u2013 aber ich habe kein Blutgeld damit verdient. Ich habe etwas Gutes in die Welt gebracht.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Wie sind Sie damals \u00fcberhaupt auf die Idee gekommen, dass Sie nicht nur eine Therapeutin sein k\u00f6nnten, sondern auch eine Autorin?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Die Idee kam mir beim Wein mit einer Freundin: Melanie Alt, sie ist auch Psychologin. Mein damaliger Freund war gerade in \u00dcbersee, wir hatten telefoniert, ich hatte \u00fcberhaupt keine N\u00e4he gesp\u00fcrt und war frustriert. Melanie habe ich dann gesagt: Das liegt bestimmt daran, dass er introvertiert ist. Und das war dann die Idee: Introversion, Extraversion \u2013 an dieser Unterscheidung h\u00e4ngt ein ganzes B\u00fcndel von Pers\u00f6nlichkeitseigenschaften. Dar\u00fcber sollte man mal ein Buch schreiben.\n            <\/p>\n<p>\n                                Das innere Kind im Portr\u00e4t: In Stahls Praxis steht dieses Bild, mit dem eine Klientin an sich selbst gearbeitet hat.<br \/>\n                            Foto: Daniel Benedict<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/das-kind-in-dir-stefanie-stahl-schema.jpg\" title=\"Das innere Kind im Portr\u00e4t: In Stahls Praxis steht dieses Bild, mit dem eine Klientin an sich selbst gearbeitet hat.   \" alt=\"Das innere Kind im Portr\u00e4t: In Stahls Praxis steht dieses Bild, mit dem eine Klientin an sich selbst gearbeitet hat.   \" class=\"lightbox__single-image__content__image-wrapper__img\" loading=\"lazy\" width=\"375\" height=\"281\"\/>Icon MaximizeIcon Lightbox Maximize<\/p>\n<p>SchliessenX ZeichenKleines Zeichen welches ein X symbolisiert<\/p>\n<p><img class=\"lightbox--enabled__container__image-wrapper__img\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Und dann?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Am n\u00e4chsten Tag haben wir im Netz recherchiert und sind auf das Konzept der Pers\u00f6nlichkeitstypen gesto\u00dfen, mit dem ich bis heute arbeite. Daraus ist das erste Buch entstanden. Sp\u00e4ter kam ein Buch zur Bindungsangst dazu. Damit war ich auch wieder die Erste in Deutschland. Selbst die Amis hatten auf dem Gebiet nichts zu bieten. Entsprechend erfolgreich wurde das Buch.\n            <\/p>\n<p class=\"\">Weiterlesen: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/xl-magazin\/artikel\/psychologin-stefanie-stahl-ueber-aengste-und-depressionen-43121985\" class=\"link underline-blue\" title=\"\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Stefanie Stahl im Interview \u00fcber Versagens\u00e4ngste, ihre Eltern und den Krieg<\/a><\/p>\n<p>            \u201eSo bin ich eben!\u201c: Stefanie Stahls erste B\u00fccher<\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">So erfolgreich wie das \u201eKind in Dir\u201c waren die ersten B\u00fccher ja noch nicht. Was hei\u00dft das denn in Zahlen?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Ein Buch gilt in Deutschland als Bestseller, wenn mehr als 10.000 Exemplare verkauft werden. Mein erstes Buch \u201eJein\u201c hatte weit \u00fcber 50.000 geschafft. Meine B\u00fccher verkaufen sich bis heute gut, alles sind Longseller. Vor zehn Jahren kam dann das \u201eHeimatkind\u201c.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Ist der Titel \u201eDas Kind in dir muss Heimat finden\u201c im Verlag entstanden? Oder hie\u00df schon das Manuskript so? <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Der Titel kommt von mir. Es ist aber nicht so, dass sich das Buch nur \u00fcber den Titel schon so gut verkauft h\u00e4tte. Wenn ein Buch neu rauskommt, bestellen ja erstmal die Buchhandlungen \u2013 und die Zahlen waren gar nicht so besonders.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Hatten Sie selbst damit gerechnet, dass es diesmal ein Weltbestseller wird?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    (Lacht.) Ich sage es Ihnen mal ganz ehrlich: Das hatte ich schon beim ersten Buch gedacht, also kein Weltbestseller, aber einer in Deutschland. \u201eSo bin ich eben\u201c leitet aus vier psychologischen Dimensionen 16 Grundtypen der Pers\u00f6nlichkeit her. Die nenne ich Beziehungsminister, Tugendminister und Ideenminister und so weiter. Ich hatte einen Riesen-Hype erwartet. Ich dachte, die Leute laufen bald alle mit Plaketten rum: \u201eIch bin ein Ideenminister\u201c. Mit viel Marketing h\u00e4tte das auch klappen k\u00f6nnen. Aber anfangs war ich bei einem kleinen Verlag. Und auch das \u201eHeimatkind\u201c ist nicht \u00fcber das Marketing zum Spiegel-Bestseller geworden. Das ging ganz langsam \u00fcber Mund-zu-Mund-Propaganda.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Auf dem Gebiet der Pers\u00f6nlichkeits-Typologien gab es wirklich mehrere Bestseller: Fritz Riemanns \u201eGrundformen der Angst\u201c oder Helen Palmers \u201eEnneagram\u201c. <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Mit einem Unterschied: \u201eSo bin ich eben\u201c ist tausendmal besser. Ich darf das sagen, weil es gar nicht mein Verdienst ist. Das saustarke Konzept haben wir nicht entwickelt, sondern weiterentwickelt \u2013 und dann viel Origin\u00e4res hinzugef\u00fcgt. Wir \u2013 das sind in diesem Fall meine Freundin Melanie Alt und ich. Die erste Fassung hatten wir noch zusammen geschrieben.\n            <\/p>\n<p>\n                                Die Heimat des inneren Kindes: Stefanie Stahl guckt aus ihrer Praxis in Trier.<br \/>\n                            Foto: Daniel Benedict<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/stefanie-stahl-praxis-trier.jpg\" title=\"Die Heimat des inneren Kindes: Stefanie Stahl guckt aus ihrer Praxis in Trier.\" alt=\"Die Heimat des inneren Kindes: Stefanie Stahl guckt aus ihrer Praxis in Trier.\" class=\"lightbox__single-image__content__image-wrapper__img\" loading=\"lazy\" width=\"375\" height=\"281\"\/>Icon MaximizeIcon Lightbox Maximize<\/p>\n<p>SchliessenX ZeichenKleines Zeichen welches ein X symbolisiert<\/p>\n<p><img class=\"lightbox--enabled__container__image-wrapper__img\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>            Stefanie Stahl hat keine Lust mehr auf Langzeit-Therapien<\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Inzwischen machen Sie zwei Podcasts und B\u00fchnenprogramme. Sie treten als Speaker auf, geben Interviews und entwickeln Kurse f\u00fcr die Stefanie-Stahl-Akademie. So ganz wie fr\u00fcher kann Ihr Berufsalltag eigentlich nicht mehr sein, oder?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Fr\u00fcher war mein Berufsalltag wesentlich anstrengender. Zum Beispiel, weil ich damals noch psychologische Gutachterin war. 23 Jahre habe ich das gemacht, bevor ich es \u2013 Gott sei Dank \u2013 aufgegeben habe. Bis vor ein, zwei Jahren hatte ich auch noch eigene Psychotherapie-Klienten, zuletzt schon extrem reduziert. In meiner Praxis \u00fcbernimmt das jetzt komplett mein Team. Ich selbst mache psychotherapeutische Gespr\u00e4che nur noch im Podcast. Irgendwann wollte ich nicht mehr.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Warum denn nicht?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Ich habe \u00fcber 30 Jahre Psychotherapie gemacht. Und jetzt habe ich keine Lust mehr \u2013 vor allem habe ich keine Lust mehr auf Langzeitbegleitung. Ich bin supergut darin, im Erstgespr\u00e4ch den roten Faden zu erkennen, die Struktur eines Konflikts. Langzeitbegleitung will ich nicht mehr machen. Mit meinem Podcast, mit meiner Akademie, mit den B\u00fcchern erreiche ich am Ende viel mehr Leute als im Eins-zu-eins-Gespr\u00e4ch. Aber ich habe auch einfach keine Lust mehr. Vielleicht schreiben Sie das lieber nicht. Es h\u00f6rt sich doof an \u2013 wobei: So bin ich halt.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Warum soll man nach 30 Jahren nicht merken: Mich interessieren neue Dinge?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Wenn Sie es so formulieren, klingt es besser. Mich interessieren neue Dinge.\n            <\/p>\n<p class=\"\">Weiterlesen: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/lebenswelten\/partnerschaft-sexualitaet\/artikel\/psychologin-stefanie-stahl-dieses-hobby-hat-sie-mit-ihrem-mann-gemeinsam-47292397\" class=\"link underline-blue\" title=\"\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Stefanie Stahl erkl\u00e4rt, warum es beim Ehestreit ums Hobby nie ums Hobby geht<\/a><\/p>\n<p>            Wie Stefanie Stahl zur Psychologin wurde<\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Als Teenager sollen Sie die \u201ePsychologie heute\u201c gelesen haben. Kommt daher auch schon der Anspruch, Ihr Wissensgebiet zu popularisieren \u2013 genau wie das Magazin?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Ich habe mich immer f\u00fcr psychologische Themen interessiert Und schon als Jugendliche habe ich mir um die Grundstrukturen Gedanken gemacht. Wenn da so eine Art Berufung in mir ist, dann w\u00e4re es das: Ich wollte die Struktur der Psyche verstehen.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Und was da auff\u00e4llt, wenn man Ihre B\u00fccher liest: Sie schildern es als etwas, das im Grunde sehr einfach ist.<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Es ist auch einfach. Man muss nur begreifen, dass unsere Psyche kein Zufallsprodukt ist. Die Evolution hat unseren K\u00f6rper so geformt, dass er \u00fcberlebensf\u00e4hig ist. Unsere Psyche hat sie auch geformt. Und so wie unsere K\u00f6rper einem bestimmten Bauplan folgen, so ist auch die Psyche gleich strukturiert. Individualit\u00e4t ist nur eine Variante von Grundmustern. Es geht uns allen um Selbstwertgef\u00fchl und Anerkennung. Es geht um Bindung: Wenn ich versage, fliege ich aus der Gruppe. Das dritte gro\u00dfe Thema ist Kontrolle und Autonomie. Und zuletzt geht es um Lust und um die Vermeidung von unguten Gef\u00fchlen. Damit haben Sie alle vier gro\u00dfen psychischen Grundbed\u00fcrfnisse.\n            <\/p>\n<p>\n                                Hier hat das innere Kind seine Heimat gefunden: Stefanie Stahls Praxis in der Trierer Gilbertstra\u00dfe.<br \/>\n                            Foto: Daniel Benedict<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/praxis-stefanie-stahl.jpg\" title=\"Hier hat das innere Kind seine Heimat gefunden: Stefanie Stahls Praxis in der Trierer Gilbertstra\u00dfe. \" alt=\"Hier hat das innere Kind seine Heimat gefunden: Stefanie Stahls Praxis in der Trierer Gilbertstra\u00dfe. \" class=\"lightbox__single-image__content__image-wrapper__img\" loading=\"lazy\" width=\"375\" height=\"500\"\/>Icon MaximizeIcon Lightbox Maximize<\/p>\n<p>SchliessenX ZeichenKleines Zeichen welches ein X symbolisiert<\/p>\n<p><img class=\"lightbox--enabled__container__image-wrapper__img\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Ist das auch Ihre Antwort auf Kritiker, die finden, dass Sie vereinfachen?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Die Antwort gebe ich Ihnen am Beispiel vom \u201einneren Kind\u201c. Das Konzept ist ein alter Hut. Das ist nicht von mir. Im urspr\u00fcnglichen Ansatz ging es hierbei nur um einen Gef\u00fchlszustand, der durch fr\u00fche Kindheitserfahrungen getriggert wird. Aber ich habe ganz neue Aspekte hinzugef\u00fcgt: die Idee von den Glaubenss\u00e4tzen, die wir ein Leben lang mit uns tragen. Die Beschreibung von zahlreichen Selbstschutzstrategien. Die Unterteilung vom Schatten- und vom Sonnenkind, die f\u00fcr negative und positive Pr\u00e4gungen stehen. Sowie ein psychotherapeutisches Konzept zur Selbsthilfe. Ich habe also gar nichts vereinfacht. Ich habe einem bestehenden Ansatz Komplexit\u00e4t hinzugef\u00fcgt.\n            <\/p>\n<p>            So war Stefanie Stahls eigene Kindheit <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Was sind Ihre eigenen Glaubenss\u00e4tze und Schutzstrategien?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Ich habe das Gl\u00fcck, aus einer sehr geliebten Kindheit zu kommen. Ich habe gar nicht so ein gro\u00dfes Schattenkind. Aber durch die Geschwisterkoalition war ich immer die Kleine. Das war so ein Glaubenssatz, den ich aufl\u00f6sen musste: Ich bin klein. Ein bisschen steckt es immer noch in mir drin. Und da muss ich denselben Schritt machen wie jeder andere auch \u2013 verstehen, dass das eine willk\u00fcrliche Pr\u00e4gung von fr\u00fcher ist, die nichts mit meiner Gegenwart zu tun hat. Unser Gehirn verwechselt st\u00e4ndig die Vergangenheit mit der Gegenwart. Und das zu unterscheiden, ist die hohe Kunst.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Haben Sie bei Ihren verschiedenen Aufgaben als Therapeutin, Coach und vielleicht sogar auch als Entertainerin schon Rollenkonflikte erlebt? Was bedeutete es f\u00fcr die Therapie, dass die Klienten Sie und Ihre B\u00fccher schon kannten? <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Das war eher hilfreich. Auf Klientenseite gibt es einen riesigen Vertrauensbonus. Den m\u00fcssen andere Therapeuten erst erarbeiten. F\u00fcr die Leute bin ich die Steffi. Die kennen meine Podcasts, die kennen meine Stimme und meine Konzepte. Da kann ich sofort einsteigen.\n            <\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Sie haben erw\u00e4hnt, dass \u201eDas Kind in dir\u201c ins Kino kommt. Wie verfilmt man ein psychologisches Sachbuch?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Das wird eine Drama-Comedy. Die Autoren haben sich eine Spielfilmhandlung ausgedacht. Und der Clou ist, dass die Schattenkinder \u2013 also die kindlichen Anteile der Hauptfiguren \u2013 sich materialisieren und im Film eigene Rollen kriegen. Es ist aber wirklich nicht leicht. Vier Drehbuchversionen sind schon durchgefallen, die f\u00fcnfte wird\u2019s jetzt aber. Im n\u00e4chsten Schritt denken wir \u00fcber die Besetzung nach. Und da sind ganz gro\u00dfe Namen im Spiel.\n            <\/p>\n<p class=\"\">Weiterlesen: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/promi-show\/artikel\/schweighoefer-und-ruby-o-fee-verraten-ihr-wohngeheimnis-48834208\" class=\"link underline-blue\" title=\"\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">\u201eWir sind Prepper\u201c \u2013 Matthias Schweigh\u00f6fer und Ruby O. Fee verraten, wie sie wohnen<\/a><\/p>\n<p>            Was Stefanie Stahl f\u00fcr ihr letzte Buch im Sinn hat<\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Wenn ein Verlag einen Bestseller hat, will er weiterverkaufen \u2013 und dann entsteht ganz schnell ein Produktuniversum rund ums Buch. Was finden Sie dabei gut und wo ist Schluss?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Ich bin kein gro\u00dfer Freund von Fortsetzungen und Spin-offs. Deswegen ist es auch bei \u201eDas Kind in dir muss Heimat finden\u201c geblieben. \u201eDas Kind in dir muss Arbeit finden, das Kind in dir muss Liebe finden, das Kind in dir muss bla, bla, bla\u201c \u2013 nach diesem Muster h\u00e4tte man 1000 weitere B\u00fccher schreiben k\u00f6nnen und ich wollte kein einziges davon machen. Aus \u00dcberzeugung habe ich ein Arbeitsbuch zu \u201eDas Kind in dir muss Heimat finden\u201c gemacht. Das hatte mal eine Seminarteilnehmerin angeregt. Sie ist selbst Psychologin und hatte sich ein Buch mit praktischen \u00dcbungen gew\u00fcnscht. Als der Verlag noch ein Arbeitsbuch zu \u201eJeder ist beziehungsf\u00e4hig\u201c haben wollte, hab ich abgelehnt, weil das vorhandene Arbeitsbuch f\u00fcr beide B\u00fccher taugt. Jetzt schreibe ich noch ein Buch, und das wird dann wahrscheinlich auch mein letztes sein.\n            <\/p>\n<p>\n                                Hier behandelt ein Star: Am Empfang von Stefanie Stahls Praxis liegen Autogrammkarten und \u201eSonnenkind\u201c-Artikel.<br \/>\n                            Foto: Daniel Benedict<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/stefanie-stahl-inneres-kind-praxis-trier.jpg\" title=\"Hier behandelt ein Star: Am Empfang von Stefanie Stahls Praxis liegen Autogrammkarten und \u201eSonnenkind\u201c-Artikel.\" alt=\"Hier behandelt ein Star: Am Empfang von Stefanie Stahls Praxis liegen Autogrammkarten und \u201eSonnenkind\u201c-Artikel.\" class=\"lightbox__single-image__content__image-wrapper__img\" loading=\"lazy\" width=\"375\" height=\"281\"\/>Icon MaximizeIcon Lightbox Maximize<\/p>\n<p>SchliessenX ZeichenKleines Zeichen welches ein X symbolisiert<\/p>\n<p><img class=\"lightbox--enabled__container__image-wrapper__img\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p class=\"interview__question w-900\">Was f\u00fcr ein Buch wird das sein?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Ein Essaybuch. Ich will diesmal nicht strukturiert ein Thema auff\u00e4chern, sondern zu ganz unterschiedlichen psychologischen Themen Aufs\u00e4tze schreibe. Es gibt n\u00e4mlich viele psychologische Themen, die ich sehr spannend finde, die aber nicht ein ganzes Buch ausf\u00fcllen. Man kann dann einfach querlesen, wenn Sie wollen, auch auf dem Klo. Da komme ich noch mal richtig auf den Punkt. Das kann ich gut. Und das war es dann f\u00fcr mich mit dem B\u00fccherschreiben. Mehr habe ich nicht zu sagen.\n            <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vor zehn Jahren hat die Psychotherapeutin Stefanie Stahl ihr Buch \u201eDas Kind in dir muss Heimat finden\u201c geschrieben.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":456927,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1774],"tags":[1784,1785,29,24981,214,35609,30,935,215],"class_list":{"0":"post-456926","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-buecher","8":"tag-books","9":"tag-buecher","10":"tag-deutschland","11":"tag-eltern-kind-beziehung","12":"tag-entertainment","13":"tag-fernsehsendung","14":"tag-germany","15":"tag-schauspieler","16":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115281915359467521","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/456926","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=456926"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/456926\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/456927"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=456926"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=456926"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=456926"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}