{"id":456944,"date":"2025-09-28T12:35:11","date_gmt":"2025-09-28T12:35:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/456944\/"},"modified":"2025-09-28T12:35:11","modified_gmt":"2025-09-28T12:35:11","slug":"personalmangel-bei-der-bundeswehr-ex-nva-soldaten-als-reservisten-gefordert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/456944\/","title":{"rendered":"Personalmangel bei der Bundeswehr: Ex-NVA-Soldaten als Reservisten gefordert"},"content":{"rendered":"<p>                    Sollen Reservistentruppe st\u00e4rken<br \/>\n                CDU-Politiker fordert Einsatz von Ex-NVA-Soldaten<\/p>\n<p>\t\t\t\t              28.09.2025, 11:04 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Bundeswehr sucht h\u00e4nderingend regul\u00e4re Soldaten. Aber auch an Reservisten mangelt es. Abhilfe k\u00f6nnten Soldaten der Nationalen Volksarmee der DDR schaffen, findet CDU-Politiker M\u00fcller. Daf\u00fcr m\u00fcsste jedoch eine Regel aus dem Einigungsvertrag ge\u00e4ndert werden.<\/strong><\/p>\n<p>Wegen der Personalnot der Bundeswehr sollen einem Medienbericht zufolge k\u00fcnftig auch ehemalige NVA-Soldaten als Reservisten herangezogen werden k\u00f6nnen. &#8222;Es wird Zeit, auf die Soldatinnen und Soldaten der NVA zur\u00fcckzugreifen, die sich freiwillig zum Schutz unserer Freiheit melden&#8220;, sagte der f\u00fcr Ostdeutschland zust\u00e4ndige Vizechef der Unionsfraktion, Sepp M\u00fcller, dem &#8222;Stern&#8220;. Die Bundeswehr ben\u00f6tigt laut eigenen Planungen 200.000 Reservisten, die im Verteidigungsfall schnell einsatzbereit sind, und der Bundeswehrverband fordert laut Bericht sogar eine Reserve von bis zu einer Million M\u00e4nnern und Frauen. <\/p>\n<p>&#8222;Aktuell gibt es aber nur 51.000 Reservisten&#8220;, so M\u00fcller. Reservist ist jeder, der in der Bundeswehr gedient und seinen Dienstgrad nicht verloren hat &#8211; rechnerisch sind das aktuell etwa 860.000 Menschen.<\/p>\n<p>&#8222;Ich w\u00fcnsche mir Extrakurse f\u00fcr eine Ausbildung zum Heimatsch\u00fctzer&#8220;, sagte M\u00fcller. Diese sollten ber\u00fccksichtigen, dass die Ex-NVA-Leute bereits wehrpflichtig gewesen seien. Am Ende st\u00fcnde das Gel\u00f6bnis auf das Grundgesetz: &#8222;Wir feiern 35 Jahre Sieg der Freiheit \u00fcber die Unfreiheit. Schon lange nicht mehr war unsere Freiheit so bedroht wie aktuell&#8220;, erkl\u00e4rte M\u00fcller. <\/p>\n<p>K\u00fcrzlich hatte bereits der Linken-Politiker Bartsch gefordert, diese Regelung zu \u00fcberdenken &#8211; auch wenn die fr\u00fcheren NVA-Soldaten heute alle \u00fcber 50 Jahre alt sein d\u00fcrften. &#8222;Auch wenn alle fr\u00fcheren NVA-Soldaten inzwischen \u00fcber 50 Jahre alt sind, sollte man \u00fcberdenken, ob ihr kompletter Ausschluss aufrechterhalten werden soll&#8220;, sagte Bartsch der &#8222;S\u00fcddeutschen Zeitung&#8220;. Im Heimatschutz gebe es zum Beispiel viele Aufgaben. Bartsch selbst hatte seinen Grundwehrdienst in einem Fallschirmj\u00e4gerbataillon der NVA absolviert.<\/p>\n<p>Ehemalige NVA-Angeh\u00f6rige d\u00fcrfen dem Bericht zufolge bisher nicht als Reservisten herangezogen werden. Das wurde bereits mit dem Einigungsvertrag festgelegt. Eine Ausnahme gilt demnach dann, wenn sie nach der Wiedervereinigung in der Bundeswehr weiterbesch\u00e4ftigt wurden. Das traf damals f\u00fcr rund 18.000 der mehr als 170.000 NVA-Soldaten zu. Da der Milit\u00e4rdienst in der DDR Pflicht war, k\u00f6nnte eine entsprechende Neuregelung mehrere Zehntausend M\u00e4nner zwischen Anfang 50 und 65 Jahren betreffen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sollen Reservistentruppe st\u00e4rken CDU-Politiker fordert Einsatz von Ex-NVA-Soldaten 28.09.2025, 11:04 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":456945,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[685,31,129,10566,29,536,28396,30,13,14,15,16,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-456944","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-bundeswehr","9":"tag-cdu","10":"tag-ddr","11":"tag-deutsche-verteidigungspolitik","12":"tag-deutschland","13":"tag-die-linke","14":"tag-dietmar-bartsch","15":"tag-germany","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-politik","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-top-news","22":"tag-top-meldungen","23":"tag-topmeldungen","24":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115281954342949207","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/456944","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=456944"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/456944\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/456945"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=456944"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=456944"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=456944"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}