{"id":457185,"date":"2025-09-28T14:53:18","date_gmt":"2025-09-28T14:53:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/457185\/"},"modified":"2025-09-28T14:53:18","modified_gmt":"2025-09-28T14:53:18","slug":"die-gastro-szene-zeigt-was-sie-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/457185\/","title":{"rendered":"Die Gastro-Szene zeigt, was sie kann"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eSeid ihr jetzt immer hier?\u201c, fragt die Frau mit den M\u00f6hren und dem Lauch im Einkaufskorb. Eigentlich wollte sie wohl nur den Wocheneinkauf auf dem Rheinischen Bauernmarkt am Kolpingplatz erledigen an diesem Vormittag. Jetzt \u00fcberlegt sie, ob sie eine \u201eSmashed Taamya\u201c probiert, eine \u00e4gyptische Variante der Falafel.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Falafel, kennt man ja. Warum nicht? Aber dann kommt Tarek Karim an ihr vorbei, in der Hand einen Keramikzylinder, darauf ein&#8230; T\u00f6rtchen? Ein wenig gr\u00f6\u00dfer als ein Zwei-Euro-St\u00fcck ist die zarte Teigh\u00fclle, darin eine hellgr\u00fcne Eisnocke, ein sorgf\u00e4ltig geschnitztes Gem\u00fcsek\u00fcgelchen, eine Creme, ein Kapuzinerkresseblatt und ein winziger, schmetterlingsf\u00f6rmiger Chip. Was ist das denn?<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Kohlrabi Teriyaki Tartare hat Tarek den Happen getauft, den es alternativ zur Falafel gibt \u2013 einen f\u00fcr f\u00fcnf Euro oder f\u00fcnf verschiedene f\u00fcr 20 Euro. Fine Dining aus dem Streetfoodtruck &#8211; das ist das Konzept von Arabic Gourmet Pop-up, dem Kollektiv, dem Tarek Karim angeh\u00f6rt. Und zuf\u00e4llig ist dieses Konzept das perfekte Beispiel f\u00fcr das, was Chefs in Town will.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u00dcberall in der Stadt zeigte an diesem Wochenende die Gastronomie, was sie kann, von Nudelsuppe bis Praline, von Aperitivo bis Mehrg\u00e4ngemen\u00fc. Wer wollte, konnte im M\u00fcnster Grill ein simples, aber k\u00f6stliches Gyros f\u00fcr zehn Euro essen, nach einem (angeblich) tausend Jahre alten Rezept. Wer wollte, konnte aber auch f\u00fcr deutlich \u00fcber 300 Euro Ellenbogen an Ellenbogen mit Sternekoch Thomas B\u00fchner in seinem La Vie in der K\u00fcche stehen, wo Schauspieler Armin Rohde sp\u00e4tnachts die G\u00e4ste der K\u00fcchenparty mit einem Salsiccia-Bohnen-Topf erfreute.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Es war ein an Highlights reiches Wochenende, denn die vom Chefs-in-Town-Team kuratierten Gastronomien und Gast-K\u00f6che waren zu professionell und hochwertig, um zu entt\u00e4uschen. Die Branche protzte mit ihrer Kreativit\u00e4t und ihrer Lust am Gastgebertum. Wer wollte \u2013 und es bezahlen konnte \u2013, konnte sich zweieinhalb Tage hinrei\u00dfen lassen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dabei waren nicht alle Events hochpreisig \u2013 und bei manchen das Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis fast zu gut, um wahr zu sein. F\u00fcnf Live-Cooking-Stations im Flingeraner Restaurant Hase &amp; Igel wurden von begabten Profis bemannt und produzierten ab Samstagmittag tolle Teller, von gefl\u00e4mmter Garnele \u00fcber Enten-Hotdog, Schweinebauch im s\u00fcffigen Sud bis zu Parmesan-Creme-brulee und tollem Dessert. Ein Nachmittag zum Genie\u00dfen und Sattwerden. Kostenpunkt: 39 Euro &#8211; ein Schn\u00e4ppchen. Holte nun der Gastronom den Gewinn \u00fcber die Getr\u00e4nke rein? Kaum, der (gute und reichlich eingeschenkte) Wein kostete faire 4,50 Euro.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im Miele Experience Center kochte Sternekoch Lukas Jakobi Best-of-H\u00e4ppchen aus seinem Restaurant Zwanzig23, plus Bavette vom Wagyu-Rind. War auch ein bisschen Werbung dabei? Sicher. Aber H\u00e4ppchen vom Sternekoch gratis &#8211; das lie\u00dfen sich viele begeisterte D\u00fcsseldorfer nicht entgehen. Am Sonntagnachmittag groovte das Publikum dann am Stadtstrand am Tonhallenufer zu den entspannten Beats des Berliner DJs Alle Farben, w\u00e4hrend der M\u00fcnchner Drei-Sterne-Koch <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/tohru-nakamura\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tohru Nakamura<\/a> Ramen mit Miso aus dem Streetfoodtruck reichte. Das tat er Casita Mexicana in Bilk gleich. \u201eIch liebe japanische K\u00fcche\u201c, sagt der deutsch-mexikanische Gr\u00fcnder Nico Buchmann. \u201eEndlich kann ich mal ein Crossover machen!\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">All das nur ein Ausschnitt eines im Vergleich zum Vorjahr enorm angewachsenen Programms, das bei manchem Beobachter schon Skepsis aufkommen lie\u00df. Wer soll das alles essen? Schlie\u00dflich war es so, als h\u00e4tten auf einen Schlag zwanzig zus\u00e4tzliche Fine-Dining-Restaurants aufgemacht. Doch insgesamt zeigten sich Organisatoren und die teilnehmenden Gastronomien zufrieden mit der Resonanz \u2013 auch wenn nat\u00fcrlich immer mehr geht.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Man k\u00f6nnte satt sein von alledem. Aber so f\u00fchlt es sich nicht an. Eher so: D\u00fcsseldorf will mehr davon.<\/p>\n<p class=\"italic richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Rheinische Post ist Medienpartner bei Chefs in Town 2025.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eSeid ihr jetzt immer hier?\u201c, fragt die Frau mit den M\u00f6hren und dem Lauch im Einkaufskorb. 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