{"id":457233,"date":"2025-09-28T15:18:11","date_gmt":"2025-09-28T15:18:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/457233\/"},"modified":"2025-09-28T15:18:11","modified_gmt":"2025-09-28T15:18:11","slug":"pogacar-stuermt-mit-66-kilometer-solo-zum-zweiten-wm-titel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/457233\/","title":{"rendered":"Pogacar st\u00fcrmt mit 66-Kilometer-Solo zum zweiten WM-Titel"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 28.09.2025 16:54 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Tadej Pogacar hat in Ruanda seinen WM-Titel auf der Stra\u00dfe verteidigt. Der Slowene siegte mit einer Demonstration seiner Extraklasse auf dem 267 Kilometer langen Kurs um die Hauptstadt Kigali als Solist. Am Ende der 6:21:20 Stunden konnte er entspannt austrudeln lassen, zwei Finger gen Himmer zeigen, er nahm 1:28 Minuten Vorsprung mit ins Ziel. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Silber sicherte sich Remco Evenepoel, der Pogacar im Zeitfahren bei dieser WM noch eine schmerzhafte Klatsche verabreicht hatte &#8211; und frustriert und kopfsch\u00fcttelnd \u00fcber die Linie fuhr. Bronze ging an den Iren Ben Healy, der sich f\u00fcnf Kilometer vor dem Ende entscheidend vom D\u00e4nen Mattias Skjelmose absetzte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Pogacar schrieb mit seinem Erfolg Radsport-Geschichte: Er ist der erste Fahrer, der in zwei aufeinanderfolgenden Jahren sowohl die Tour de France als auch die Stra\u00dfen-WM f\u00fcr sich entscheiden konnte. Pogacar sagte sp\u00e4ter freudestrahlend: &#8222;Ich bin so gl\u00fccklich, dass ich es geschafft habe. Die Anstiege wurden in jeder Runde h\u00e4rter und h\u00e4rter. Ich musste sehr k\u00e4mpfen. Die Energie-Reserven gingen zu Ende.&#8220;<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Pogacar (M.), Evenepoel (l.) und Healy auf dem WM-Podium\n                    <\/p>\n<p>    Pogacar geht fr\u00fch in die Offensive<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">66 Kilometer vor dem Ziel hatte sich Pogacar von Isaac del Toro abgesetzt. Sein gro\u00dfer Kontrahent Evenepoel hatte zu diesem Zeitpunkt l\u00e4ngst den Anschluss verpasst. Der Belgier hatte aber auch mit technischen Problemen zu k\u00e4mpfen, schlug Mitte des Rennens mehrfach m\u00fcrrisch auf seinen Sattel und wartete auf seinen Materialwagen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bereits 104 Kilometer vor dem Ziel ging Pogacar in die Offensive &#8211; bei der wohl anspruchvollsten Passage des Rennens. Nach neun Runden auf dem Stadtkurs um Kigali ging es einmal \u00fcber den einzig l\u00e4ngeren Anstieg hinauf zum 1771 Meter hohen Mont Kigali.<\/p>\n<p>    Ayuso f\u00e4llt an der Mur de Kigali zur\u00fcck<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auf den letzten steilen Metern attackierte Pogacar, zun\u00e4chst konnte nur Juan Ayuso folgen. Als Spitzenduo gingen beide in die Abfahrt. Evenepoel, der nach dem starken Zeitfahren zu den Top-Favoriten z\u00e4hlte, konnte nicht mitgehen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Del Toro schloss in der Abfahrt schnell zum Spitzenduo auf, damit waren drei Profis aus Pogacars UAE-Rennstall an der Spitze. Rund 100 Kilometer vor dem Ziel folgte mit der Mur de Kigali eine nur 400 Meter lange, aber steile (11 Prozent im Schnitt) Kopfsteinpflaster-Rampe. Hier musste Ayuso dann abrei\u00dfen lassen.<\/p>\n<p>    Insgesamt 5.500 H\u00f6henmeter \u00fcberwunden<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Pogacar und del Toro bauten ihren Vorsprung langsam auf 45 Sekunden aus, als sich Pogacar dann allein absetzte, wurde schnell mehr als eine Minute daraus. Nach der Extra-Schleife folgten noch sechs Passagen \u00fcber den Rundkurs um Kigali. Auf der schweren Strecke ging es jeweils \u00fcber zwei Rampen. Insgesamt mussten die Profis auf dem WM-Kurs rund 5.500 H\u00f6henmeter \u00fcberwinden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der harte Kurs im fast in 1600 Meter H\u00f6he gelegenen Kigali hatte fr\u00fch ein erstes prominentes Opfer gefordert. Der Franzose Julian Alaphilippe, 2020 und 2021 Weltmeister, stieg nach knapp 30 Kilometern angeschlagen und entkr\u00e4ftet vom Rad.<\/p>\n<p>    Aus f\u00fcr Engelhardt, Zimmermann, Mayrhofer und Rutsch<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Felix Engelhardt schied als erster Deutscher 180 Kilometer vor dem Ziel aus, wenig sp\u00e4ter gaben auch der deutsche Meister Georg Zimmermann und Jonas Rutsch auf. &#8222;Das war eines der h\u00e4rtesten Rennen, das ich je gefahren bin. Der Akku war einfach leer&#8220;, sagte Rutsch, der mit Magen-Darm-Problemen zu k\u00e4mpfen hatte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der ebenfalls geschw\u00e4chte Zimmermann war entt\u00e4uscht: &#8222;Das ist schade. Aber das geh\u00f6rt zum Profisport dazu. Auf einen Erfolg kommen f\u00fcnf Misserfolge, au\u00dfer man hei\u00dft Tadej Pogacar.&#8220; Auch Marius Mayrhofer, der sich zwischenzeitlich noch in einer Verfolgergruppe gezeigt hatte, stieg vorzeitig vom Rad.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 28.09.2025 16:54 Uhr Tadej Pogacar hat in Ruanda seinen WM-Titel auf der Stra\u00dfe verteidigt. 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