{"id":457350,"date":"2025-09-28T16:24:15","date_gmt":"2025-09-28T16:24:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/457350\/"},"modified":"2025-09-28T16:24:15","modified_gmt":"2025-09-28T16:24:15","slug":"hamburg-schleswig-holstein-demonstration-fuer-entkriminalisierung-von-abtreibungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/457350\/","title":{"rendered":"Hamburg &#038; Schleswig-Holstein: Demonstration f\u00fcr Entkriminalisierung von Abtreibungen"},"content":{"rendered":"<p>                    Hamburg &amp; Schleswig-Holstein<br \/>\n                Demonstration f\u00fcr Entkriminalisierung von Abtreibungen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              28.09.2025, 17:52 Uhr<\/p>\n<p><strong>Abtreibungen sind in Deutschland grunds\u00e4tzlich verboten, werden unter bestimmten Bedingungen aber nicht bestraft. Ein feministisches B\u00fcndnis fordert die Abschaffung des Paragrafen 218.<\/strong><\/p>\n<p>Hamburg (dpa\/lno) &#8211; Mehr als 200 Menschen haben in Hamburg f\u00fcr eine Entkriminalisierung von Abtreibungen demonstriert. Sie zogen vom S-Bahnhof Sternschanze zur Reeperbahn. Zu der Demonstration unter dem Motto &#8222;Jetzt erst recht! Abtreibung entkriminalisieren&#8220; hatte ein B\u00fcndnis aus Pro Familia und weiteren Organisationen aufgerufen. Die 200 bis 300 Teilnehmer waren mehrheitlich Frauen, wie ein Fotograf der Deutschen Presse-Agentur beobachtete. Die Polizei konnte zun\u00e4chst keine Angabe zur Teilnehmerzahl machen.\u00a0<\/p>\n<p>Das feministische B\u00fcndnis setzt sich nach eigenen Angaben f\u00fcr einen uneingeschr\u00e4nkten Zugang zu Abtreibungen ein. Es fordert das Abschaffen der Fristenregelung, der Pflichtberatung und der Wartezeit sowie die Kosten\u00fcbernahme durch die Krankenkasse.\u00a0<\/p>\n<p>Mehrere Tausend Abtreibung pro Jahr\u00a0<\/p>\n<p>Ein Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland grunds\u00e4tzlich strafbar &#8211; f\u00fcr alle Beteiligten. L\u00e4sst sich die Frau jedoch von einer staatlich anerkannten Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle beraten, darf ein Arzt den Abbruch bis zum Ende der zw\u00f6lften Woche nach der Empf\u00e4ngnis vornehmen.\u00a0<\/p>\n<p>Nach Angaben des Statistikamts Nord wurden im Jahr 2023 in Hamburg 3.519 Schwangerschaftsabbr\u00fcche erfasst, nach 4.334 im Vorjahr. 97 Prozent der Abtreibungen folgten nach der Beratungsregelung. Nur selten ging dem Schwangerschaftsabbruch eine medizinische Indikation voraus, mit der eine schwerwiegende Gefahr f\u00fcr das Leben oder die Gesundheit der Frau bescheinigt wird. In Hamburg waren das 86 F\u00e4lle. Eine kriminologische Indikation, etwa nach einer Vergewaltigung, ist der Statistik zufolge eine extrem gro\u00dfe Ausnahme.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg &amp; Schleswig-Holstein Demonstration f\u00fcr Entkriminalisierung von Abtreibungen 28.09.2025, 17:52 Uhr Abtreibungen sind in Deutschland grunds\u00e4tzlich verboten, werden&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":457351,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[104662,507,29,61093,30,692,1971],"class_list":{"0":"post-457350","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-abtreibungen","9":"tag-demonstration","10":"tag-deutschland","11":"tag-entkriminalisierung","12":"tag-germany","13":"tag-hamburg","14":"tag-schleswig-holstein"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115282854808422178","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/457350","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=457350"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/457350\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/457351"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=457350"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=457350"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=457350"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}