{"id":457400,"date":"2025-09-28T16:53:11","date_gmt":"2025-09-28T16:53:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/457400\/"},"modified":"2025-09-28T16:53:11","modified_gmt":"2025-09-28T16:53:11","slug":"borussia-moenchengladbach-ohnmacht-nach-frankfurt-debakel-der-tiefe-fall-der-borussia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/457400\/","title":{"rendered":"Borussia M\u00f6nchengladbach: Ohnmacht nach Frankfurt-Debakel \u2013 der tiefe Fall der Borussia"},"content":{"rendered":"<p>Borussia M\u00f6nchengladbach zerlegt sich gegen Frankfurt lange Zeit selbst, ein Debakel von historischem Ausma\u00df drohte. Die Fans machen Sportchef Roland Virkus verantwortlich und fordern dessen Rauswurf. W\u00e4hrend andere klare Worte finden, geht ausgerechnet Virkus zur Tagesordnung \u00fcber.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Vor knapp zwei Monaten erstrahlte der VfL Borussia M\u00f6nchengladbach in gro\u00dfem Glanz. G\u00fcnter Netzer, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/sport\/fussball\/bundesliga\/fc-bayern-muenchen\/article256087612\/Jupp-Heynckes-Ich-bin-zu-faul-um-nichts-zu-tun.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/sport\/fussball\/bundesliga\/fc-bayern-muenchen\/article256087612\/Jupp-Heynckes-Ich-bin-zu-faul-um-nichts-zu-tun.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jupp Heynckes,<\/a> Berti Vogts, Lothar Matth\u00e4us, Stefan Effenberg \u2013 all die Legenden waren gekommen, um den 125. Geburtstag des Traditionsvereins vom Niederrhein zu begehen. Man sa\u00df zusammen, feierte, schwelgte in Erinnerungen, beschwor die Zukunft.<\/p>\n<p>Von der Vorfreude auf die neue Saison, die damit einherging, ist nichts mehr geblieben. Am Samstag, nach einer denkw\u00fcrdig schwachen Heimvorstellung gegen Eintracht Frankfurt, hatten die Fans genug. Sie forderten lautstark den Rauswurf von <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/sport\/fussball\/bundesliga\/borussia-moenchengladbach\/article68876b20893b255c80daf31f\/Gladbach-Roland-Virkus-Schoen-wenn-die-Leute-am-Ballermann-Spass-haben.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/sport\/fussball\/bundesliga\/borussia-moenchengladbach\/article68876b20893b255c80daf31f\/Gladbach-Roland-Virkus-Schoen-wenn-die-Leute-am-Ballermann-Spass-haben.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Roland Virkus,<\/a> dem entscheidenden Mann f\u00fcr den Sport. <\/p>\n<p>Bis kurz nach der Halbzeit hatte sich die Mannschaft aus unerkl\u00e4rlichen Gr\u00fcnden selbst zerlegt. Zur Pause <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/sportdaten.welt.de\/fussball\/1bundesliga\/ma11199569\/bor-moenchengladbach_eintracht-frankfurt\/liveticker\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/sportdaten.welt.de\/fussball\/1bundesliga\/ma11199569\/bor-moenchengladbach_eintracht-frankfurt\/liveticker\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">lag Gladbach 0:5 zur\u00fcck, i<\/a>n der 47. Minute gab es auch noch das 0:6. Es drohte ein Debakel historischen Ausma\u00dfes. Dass das Team <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/sport\/fussball\/bundesliga\/article68d80b993204c86ca0ddb230\/Bundesliga-Zehn-Tore-Spektakel-und-Pfeifkonzert-bei-wildem-Frankfurter-Sieg-gegen-Gladbach.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/sport\/fussball\/bundesliga\/article68d80b993204c86ca0ddb230\/Bundesliga-Zehn-Tore-Spektakel-und-Pfeifkonzert-bei-wildem-Frankfurter-Sieg-gegen-Gladbach.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">am Ende noch ein 4:6 schaffte,<\/a> \u00e4nderte nicht viel an dem Entsetzen, das im Borussia-Park herrscht.<\/p>\n<p>\u201eDas ist mir v\u00f6llig unerkl\u00e4rlich. Wir m\u00fcssen uns bei den Fans entschuldigen. Das ist absolut unakzeptabel\u201c, sagte der ziemlich ratlose Trainer Eugen Polanski. Er h\u00e4tte dieses Desaster nicht kommen sehen, dann aber sp\u00e4testens nach dem zweiten Gegentreffer erkannt, dass etwas grunds\u00e4tzlich nicht stimmt. Denn nachdem Frankfurts Ansgar Knauff nach einem Querpass von Ritsu Doan den Ball ohne nennenswerte Gegenwehr ins Gladbacher Tor geschossen hatte (15. Minute), wurde die Situation minutenlang im Hinblick auf eine Abseitsstellung des Torsch\u00fctzen \u00fcberpr\u00fcft. <\/p>\n<p>\u201eJeder stand nur da, statt zu coachen, sich gegenseitig an den Kragen zu packen\u201c, erkl\u00e4rte Polanski. Diese K\u00f6rpersprache h\u00e4tte ihn \u201efassungslos\u201c gemacht \u2013 genauso wie der \u201eblutleere\u201c Auftritt insgesamt. Bereits zur Pause h\u00e4tte er \u201ean die Ehre appelliert\u201c. Die Folge war dann immerhin noch eine gewisse Schadensbegrenzung.<\/p>\n<p>Virkus sieht \u201eein F\u00fcnkchen Hoffnung\u201c<\/p>\n<p>Nach so einer Vorstellung darf normalerweise nicht so einfach zur Tagesordnung \u00fcbergangen werden. Doch genau das tat Virkus. Er lie\u00df es zwar an Kritik nicht fehlen, versuchte aber das sp\u00e4te Aufb\u00e4umen als Indiz zu nehmen, dass noch nicht alles verloren sei. \u201eWas die Mannschaft so ab der 65. Minute gerissen hat, war das, was wir sehen wollen. Das macht das, was vorher war, zwar nicht wett, es macht aber ein F\u00fcnkchen Hoffnung\u201c, so Virkus: \u201eDaraus kann etwas entstehen\u201c.<\/p>\n<p>Wirklich? Es f\u00e4llt schwer, nicht den Glauben zu verlieren, dass Gladbach noch eine erfolgreiche Saison spielen kann. Denn eigentlich hatte es ja schon die entscheidende personelle Ver\u00e4nderung gegeben. Vor zwei Wochen hatten sich die \u201eFohlen\u201c nach nur einem Punkt aus drei Bundesligaspielen von Gerardo Seoane getrennt \u2013 dem Trainer, an dem Virkus auch gegen Widerst\u00e4nde \u00fcber zwei Jahre festgehalten hatte. <\/p>\n<p>Mit ihm wollte er eine Mannschaft entwickeln, die auf Sicht auch wieder um den Einzug in den internationalen Wettbewerb spielen kann. In der vergangenen Saison sah es tats\u00e4chlich so aus, als k\u00f6nnte das klappen. Bis in den M\u00e4rz hinein durfte von Europa getr\u00e4umt werden \u2013 doch dann gab es sieben Spiele ohne Sieg und am Ende einen ern\u00fcchternden 10. Platz.<\/p>\n<p>Aktuell ist Gladbach Tabellenletzter \u2013 nach zw\u00f6lf sieglosen Spiele in Folge. Da stellt sich die Frage, ob es m\u00f6glicherweise nicht allein am Trainer liegt. \u201eJeder hat seinen Anteil, auch ich\u201c, sagte Virkus und bekannte sich zu seiner Verantwortung. Dem 58-J\u00e4hrigen, einem Gladbacher Urgestein, werden Fehler in der Kaderzusammenstellung vorgeworfen.<\/p>\n<p>Der Gladbacher Aderlass war enorm<\/p>\n<p>Fakt ist jedoch: Der enge Finanzrahmen gab in den vergangenen dreieinhalb Jahren den Rahmen vor. Der Aderlass, den der Klub deswegen zu verzeichnen hatte, war enorm: Leistungstr\u00e4ger wie Jonas Hofmann, Yann Sommer, Ramy Bensebaini, Marcus Thuram und zuletzt auch Alassane Plea gingen. Der Umbau war schwierig \u2013 und aktuell herrscht auch noch ein nicht unerheblicher personeller Engpass. Am Samstag fehlte mit Tim Kleindienst, Franck Honorat, Robin Hack, Nathan Ngoumou und dem Zugang Gio Reyna gleich ein ganzes Offensiv-Quintett.<\/p>\n<p>Die Lage ist kompliziert \u2013 auch, weil Polanski, von dem nicht klar ist, ob er nun eine Interims- oder eine Dauerl\u00f6sung auf dem Cheftrainerposten ist, extrem beliebt ist. Ein weiterer Trainerwechsel k\u00f6nnte weitere atmosph\u00e4rische St\u00f6rungen zur Folge haben. W\u00e4hrend die Anh\u00e4nger die Trennung von Virkus forderten, wurde Polanski in Sprechch\u00f6ren gefeiert. \u201eDas freut mich nat\u00fcrlich pers\u00f6nlich, aber es bringt uns als Team nicht weiter\u201c, sagte der.<\/p>\n<p>Wie es weitergehen wird, ist v\u00f6llig offen \u2013 abgesehen davon, dass Polanski auch am kommenden Sonntag, wenn es gegen den SC Freiburg erneut ein Heimspiel geben wird, auf Bank sitzen wird. \u201eEugen bekommt eine faire Chance \u2013 und eine faire Chance sind nicht nur zwei Spiele\u201c, sagte Virkus. Freiburg wird Polanskis drittes Spiel, aber m\u00f6glicherweise auch schon sein letztes.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Borussia M\u00f6nchengladbach zerlegt sich gegen Frankfurt lange Zeit selbst, ein Debakel von historischem Ausma\u00df drohte. 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