{"id":457502,"date":"2025-09-28T17:49:14","date_gmt":"2025-09-28T17:49:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/457502\/"},"modified":"2025-09-28T17:49:14","modified_gmt":"2025-09-28T17:49:14","slug":"was-der-zukunftsentscheid-fuer-hamburgs-verwaltung-bedeuten-koennte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/457502\/","title":{"rendered":"Was der &#8222;Zukunftsentscheid&#8220; f\u00fcr Hamburgs Verwaltung bedeuten k\u00f6nnte"},"content":{"rendered":"<p>\n            Stand: 28.09.2025 19:46 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Die Initiative &#8222;Hamburger Zukunftsentscheid&#8220; will, dass die Hansestadt bereits 2040 klimaneutral wird &#8211; und damit f\u00fcnf Jahre fr\u00fcher als vom rot-gr\u00fcnen Senat geplant. Sollte die Initiative Erfolg haben, h\u00e4tte das auch Folgen f\u00fcr die Verwaltung.<\/p>\n<p class=\"\">F\u00fcr das Erreichen der Klimaneutralit\u00e4t sollen nach dem Willen der Initiatoren unter anderem j\u00e4hrliche Obergrenzen f\u00fcr den CO2-Aussto\u00df festgelegt und durch ein Monitoring \u00fcberwacht werden. Hierbei w\u00e4re vor allem die Verwaltung gefragt: Die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden m\u00fcssten pr\u00fcfen, ob die Stadt die Grenzwerte tats\u00e4chlich einh\u00e4lt, und zudem an der Entwicklung neuer Klimaschutzma\u00dfnahmen mitarbeiten.<\/p>\n<p class=\"\">Dabei seien die notwendigen Strukturen bereits vorhanden, sagt Annika Rittmann vom Zukunftsentscheid: &#8222;Schon jetzt werden die Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Klimaneutralit\u00e4t 2045 \u00fcberpr\u00fcft &#8211; von Schornsteinfegern, aber auch von Beh\u00f6rden&#8220;, erl\u00e4utert Rittman im Gespr\u00e4ch mit dem Hamburg Journal. &#8222;Wir m\u00fcssen jetzt nur mit finanziellen Mitteln und Handhabungsm\u00f6glichkeiten ausgestattet werden.&#8220;<\/p>\n<p>    Zweifel an Finanzierbarkeit<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/screenshot-51938.webp\" alt=\"Im Vordergrund: Ein Plakat des Hamburger Zukunftsentscheids, dahinter: das Hamburger Rathaus.\" title=\"Im Vordergrund: Ein Plakat des Hamburger Zukunftsentscheids, dahinter: das Hamburger Rathaus. | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Die Umweltbeh\u00f6rde hat ein Gutachten in Auftrag gegeben. Privathaushalte w\u00fcrden langfristig entlastet werden.<\/p>\n<p class=\"\">Rittmanns Team fordert daf\u00fcr nur wenige zus\u00e4tzliche Stellen in der Verwaltung &#8211; f\u00fcr rund eine halbe Million Euro pro Jahr. Ob diese Summe am Ende ausreicht, bleibt jedoch offen. Die Umweltbeh\u00f6rde wollte sich auf Nachfrage dazu nicht \u00e4u\u00dfern. Schriftlich hei\u00dft es lediglich: &#8222;Die Menschen in unserer Stadt k\u00f6nnen sicher sein, dass wir uns mit dem Zukunftsentscheid und dessen Forderungen befassen und vorbereitet sind, wenn es <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/volksentscheide-was-waehler-in-hamburg-wissen-muessen,volksentscheidehamburg-100.html\" title=\"Volksentscheide: Was W\u00e4hler in Hamburg wissen m\u00fcssen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">am 12. Oktober<\/a> ein entsprechendes Votum f\u00fcr den Zukunftsentscheid gibt. Zum aktuellen Zeitpunkt gibt uns der geltende Koalitionsvertrag die Richtung vor.&#8220;<\/p>\n<p>    Viele Fragen offen<\/p>\n<p class=\"\">Der Hamburger Verwaltungswissenschaftler Christian Martin von der Universit\u00e4t Kiel h\u00e4lt die Sch\u00e4tzung der Initiative &#8222;Hamburger Zukunftsentscheid&#8220; f\u00fcr zu niedrig. Besonders die Frage der Sozialvertr\u00e4glichkeit sei demnach ungekl\u00e4rt: &#8222;Hier k\u00e4men erhebliche Belastungen auf die Verwaltung zu, weil es die Sozialbeh\u00f6rden sein m\u00fcssten, die eine solche Sozialvertr\u00e4glichkeit dann umsetzen&#8220;, sagt Martin. Zudem bef\u00fcrchtet er, dass durch den zus\u00e4tzlichen Druck andere Aufgaben der Verwaltung liegen bleiben k\u00f6nnten.<\/p>\n<p class=\"\">Welche Kosten und wie viel zus\u00e4tzliches Personal konkret auf die Stadt zuk\u00e4men, bleibt damit unklar. Fest steht allerdings: F\u00fcr ein Erreichen der Klimaneutralit\u00e4t im Jahr 2040 sind zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen zur Senkung der CO2-Emissionen notwendig. Das hat k\u00fcrzlich ein <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/hamburger-zukunftsentscheid-gutachten-haelt-forderung-fuer-machbar,zukunftsentscheid-106.html\" title=\"&quot;Hamburger Zukunftsentscheid&quot;: Gutachten h\u00e4lt Forderung f\u00fcr machbar\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gutachten der Umweltbeh\u00f6rde<\/a> ergeben.<\/p>\n<p>\n        18:38 Uhr\n    <\/p>\n<p class=\"correction\">Anmerkung der Redaktion: In einer einer fr\u00fcheren Version des Artikels hatten wir geschrieben, dass die Hamburger Umweltbeh\u00f6rde eine\u00a0erhebliche Zusatzbelastung\u00a0f\u00fcr die Verwaltung annehme. In einer schriftlichen Antwort zu der Frage wollte sich die Beh\u00f6rde diesbez\u00fcglich aber nicht \u00e4u\u00dfern. <\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/screenshot-45076.webp\" alt=\"Flyer des Hamburger Zukunftsentscheids.\" title=\"Flyer des Hamburger Zukunftsentscheids. | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Hamburg kann 2040 klimaneutral werden, zeigt ein Gutachten der Umweltbeh\u00f6rde. Allerdings w\u00e4ren einschneidende Ma\u00dfnahmen n\u00f6tig.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/screenshot-44926.webp\" alt=\"Mitglieder der Initiative &quot;Hamburger Zukunftsentscheid&quot; bei einer Pressekonferenz.\" title=\"Mitglieder der Initiative &quot;Hamburger Zukunftsentscheid&quot; bei einer Pressekonferenz. | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Beim Volksentscheid am 12.  Oktober geht es um ambitioniertere Klimaziele. Unterst\u00fctzt wird die Initiative unter anderem vom Mieterverein und dem Deutschen Schaupielhaus.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/wohnungen220.webp\" alt=\"Blick auf eine Wohnanlage am Stadtpark in Hamburg.\" title=\"Blick auf eine Wohnanlage am Stadtpark in Hamburg. | picture alliance\/dpa | , Christian Charisius\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Hamburgs Klimaziele beim Wohnen umzusetzen, wird teurer als bisher gedacht. Das hat die Stadtentwicklungsbeh\u00f6rde jetzt errechnet.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/kurznachrichten106.webp\" alt=\"Blick auf den Hamburger Hafen\" title=\"Blick auf den Hamburger Hafen | Fotolia, Marco2811\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 28.09.2025 19:46 Uhr Die Initiative &#8222;Hamburger Zukunftsentscheid&#8220; will, dass die Hansestadt bereits 2040 klimaneutral wird &#8211; und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":457503,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,30,692,1563,22410,2985,17075,1968,86734],"class_list":{"0":"post-457502","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-hamburg","11":"tag-klima","12":"tag-klimaneutral","13":"tag-kosten","14":"tag-verwaltung","15":"tag-volksentscheid","16":"tag-zukunftsentscheid"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115283189581086956","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/457502","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=457502"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/457502\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/457503"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=457502"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=457502"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=457502"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}