{"id":457758,"date":"2025-09-28T20:13:53","date_gmt":"2025-09-28T20:13:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/457758\/"},"modified":"2025-09-28T20:13:53","modified_gmt":"2025-09-28T20:13:53","slug":"ein-48-jaehriger-verlor-ueber-zwei-millionen-euro-durch-cybertrading","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/457758\/","title":{"rendered":"Ein 48-J\u00e4hriger verlor \u00fcber zwei Millionen Euro durch Cybertrading"},"content":{"rendered":"<p>Die Polizeidirektion Dresden berichtet \u00fcber einen schweren Betrugsfall, bei dem ein 48-J\u00e4hriger insgesamt mehr als zwei Millionen Euro verlor. Der Mann wurde \u00fcber eine Werbung auf Facebook aufmerksam und kontaktierte die Firma KKR, die ihm Investitionsm\u00f6glichkeiten anbot. Anschlie\u00dfend wurde er in verschiedene, angeblich exklusive WhatsApp-Gruppen eingeladen, wo er hohe Geldsummen investierte. Anfangs bekam er noch Auszahlungen, aber mit der Zeit wurden hohe Geb\u00fchren f\u00fcr weitere Auszahlungen gefordert. Sp\u00e4ter brach die Kommunikation mit der Trading-Plattform v\u00f6llig ab. Geld futsch.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren verzeichnet die Polizei des Freistaates Sachsen einen Anstieg von diesen Betrugsf\u00e4llen, insbesondere im Bereich des sogenannten Cybertradings. Im Zeitraum von 2018 bis 2024 erbeuteten T\u00e4ter mehr als 217 Millionen Euro. Die Schadenssummen steigen weiter, was die Polizei dazu veranlasst, nochmals vor diesen betr\u00fcgerischen Aktivit\u00e4ten zu warnen. Das teilte das Landeskriminalamt am Freitag mit.\u00a0<\/p>\n<p>Die Vorgehensweise der Betr\u00fcger ist stets \u00e4hnlich: \u00dcber Werbeanzeigen in sozialen Netzwerken werden Interessierte auf dominante \u201eAktienclubs\u201c aufmerksam gemacht, die hohe Gewinne versprechen. Nach der Anmeldung f\u00fchlen sich die Betroffenen oft pers\u00f6nlich ausgew\u00e4hlt, was einen zus\u00e4tzlichen Reiz aus\u00fcbt. Es wird mit vermeintlicher Sicherheit und Seriosit\u00e4t geworben, obwohl die Machenschaften oft unseri\u00f6s sind.<\/p>\n<p>In einigen F\u00e4llen wurden Anzeigen geschaltet, die Bilder von Prominenten verwendeten, ohne deren Wissen. Diese sollen Glaubw\u00fcrdigkeit ausstrahlen und Nutzer von der Echtheit der Anlagem\u00f6glichkeiten \u00fcberzeugen. Um darauf hinzuweisen, dass es sich um unseri\u00f6se Geldanlagem\u00f6glichkeiten handelt, gibt die Polizei wichtige Hinweise:<\/p>\n<ul>\n<li>Vorsicht bei unaufgeforderten Kontakten \u00fcber WhatsApp, Telegram oder soziale Netzwerke.<\/li>\n<li>Misstrauen bei Versprechen hoher Gewinne mit geringem Risiko \u2013 das ist ein klassisches Warnsignal.<\/li>\n<li>Druck und Zeitzwang sind h\u00e4ufig Taktiken der Betr\u00fcger.<\/li>\n<li>Pr\u00fcfen Sie die Seriosit\u00e4t der Plattform: Anbieter sollten in der BaFin-Datenbank registriert sein.<\/li>\n<li>Keine sensiblen Daten preisgeben und professionelle Beratung suchen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Opfer von Anlagebetrug sollten so schnell wie m\u00f6glich Anzeige bei der Polizei erstatten und alle Belege sichern, um die T\u00e4ter zur Rechenschaft zu ziehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Polizeidirektion Dresden berichtet \u00fcber einen schweren Betrugsfall, bei dem ein 48-J\u00e4hriger insgesamt mehr als zwei Millionen Euro&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":457759,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1835],"tags":[1483,117705,3364,29,2386,30,117707,117706,859,5156,30256],"class_list":{"0":"post-457758","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dresden","8":"tag-betrug","9":"tag-cybertrading","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-dresden","13":"tag-germany","14":"tag-kkr","15":"tag-polizeidirektion-dresden","16":"tag-sachsen","17":"tag-trading","18":"tag-whatsapp-gruppen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115283759237465207","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/457758","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=457758"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/457758\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/457759"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=457758"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=457758"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=457758"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}