{"id":457840,"date":"2025-09-28T20:59:15","date_gmt":"2025-09-28T20:59:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/457840\/"},"modified":"2025-09-28T20:59:15","modified_gmt":"2025-09-28T20:59:15","slug":"gabriele-muenter-preis-2025-ausstellung-in-chemnitz-zeigt-starke-kunst-von-frauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/457840\/","title":{"rendered":"Gabriele M\u00fcnter-Preis 2025: Ausstellung in Chemnitz zeigt starke Kunst von Frauen"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\nAusgezeichnete Kunst zeigt jetzt das Gunzenhauser Museum in Chemnitz: Die  Ausstellung zum Gabriele M\u00fcnter-Preis 2025 w\u00fcrdigt seit Sonntag das Schaffen von Parastou Forouhar. Die iranisch-deutsche K\u00fcnstlerin bekam in diesem Jahr den mit 20.000 Euro dotierten Hauptpreis zugesprochen. Die Auszeichnung richtet sich an K\u00fcnstlerinnen, die \u00fcber 40 Jahre alt sind.\n<\/p>\n<p><a name=\"chemnitz\">Erstmals in Chemnitz<\/a>: Schau zum M\u00fcnter-Preis<\/p>\n<p class=\"text\">\nDass die Schau der M\u00fcnter-Preistr\u00e4gerin in Chemnitz zu sehen ist, ist nicht selbstverst\u00e4ndlich, wie Direktorin Anja Richter im Gespr\u00e4ch mit MDR KULTUR betont. Da vom Bund gef\u00f6rdert, w\u00fcrden die Preistr\u00e4ger-Schauen meist in Berlin pr\u00e4sentiert.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDoch der Kulturhauptstadt-Titel ver\u00e4ndere vieles, zumal das 2007 er\u00f6ffnete Museum Gunzenhauser die zweitgr\u00f6\u00dfte Sammlung mit Werken der Expressionistin Gabriele M\u00fcnter besitze, erl\u00e4utert Richter. Drei Bl\u00e4tter ihrer Spielzeug-Serie f\u00e4nden sich ebenfalls in der Ausstellung. Genauso wie Werke von f\u00fcnf weiteren, f\u00fcr den M\u00fcnter-Preis nominierten K\u00fcnstlerinnen.\n<\/p>\n<p><a name=\"kunst\">Kunst aus Trauer und Wut<\/a>: Parastou Forouhar<\/p>\n<p class=\"text\">\nParastou Forouhar, Jahrgang 1962, emigrierte 1991 nach Deutschland, ihre Eltern opponierten gegen das Regime im Iran und wurden vom Geheimdienst ermordet. Forouhars Schaffen umfasst Zeichnungen, Fotografien und Installationen. Die traditionellen Ornamente und kalligrafischen Elemente in ihren Arbeiten wirkten zun\u00e4chst dekorativ, offenbarten jedoch bei n\u00e4herem Hinsehen &#8222;beklemmende Szenen von Kontrolle und Unterdr\u00fcckung&#8220;, so Richter.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nIhre Kunst erz\u00e4hle von Trauer und Wut, wie Kunstkritikerin Ulrike Thielmann in ihrer Rezension f\u00fcr MDR KULTUR erkl\u00e4rt: &#8222;Ein Daumenkino zeigt statt lustiger Szenen schockierende Gewalt ebenso wie eine bis 2023 entstandene, vermeintlich fr\u00f6hliche Serie mit Schmetterlingen sich als ein Ornament aus Tod und Schmerz erweist.&#8220;\n<\/p>\n<p><a name=\"bewerbungen\">1.300 Bewerbungen<\/a>: Auch Werke der Finalistinnen zu sehen<\/p>\n<p class=\"text\">\nUm den Gabriele M\u00fcnter-Preis 2025 hatten sich 1.300 K\u00fcnstlerinnen beworben. Neben Forouhar gab es f\u00fcnf weitere Finalistinnen. Darunter sind Thielmann zufolge starke Positionen feministischer Kunst von Esra Ersen, Ana Prva\u010dki, Annegret Soltau oder Else Gabriel, &#8222;ihres Zeichens Auto-Perforations-Artistin&#8220;. Besonders eindrucksvoll seien die &#8222;Mummys&#8220; der \u00e4gyptisch-franz\u00f6sischen K\u00fcnstlerin Hoda Tawakol \u2013 kleine Plastiken aus Reis, Nylonstr\u00fcmpfen und Harz, die an weibliche K\u00f6rper erinnerten.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie  Schau im Museum Gunzenhauser ist bis 16. November zu sehen, auch bei zahlreichen \u00f6ffentlichen F\u00fchrungen.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nQuelle: Kunstsammlungen Chemnitz, MDR KULTUR (Ulrike Thielmann), Redaktionelle Bearbeitung: ks<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ausgezeichnete Kunst zeigt jetzt das Gunzenhauser Museum in Chemnitz: Die Ausstellung zum Gabriele M\u00fcnter-Preis 2025 w\u00fcrdigt seit Sonntag&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":457841,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1851],"tags":[2076,3681,2770,3364,29,548,663,3934,30,13,66,2075,81,117714,14,15,859,12],"class_list":{"0":"post-457840","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-chemnitz","8":"tag-ausstellung","9":"tag-auszeichnung","10":"tag-chemnitz","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-eu","14":"tag-europa","15":"tag-europe","16":"tag-germany","17":"tag-headlines","18":"tag-kulturnachrichten","19":"tag-kunst","20":"tag-mdr","21":"tag-muenter-preis","22":"tag-nachrichten","23":"tag-news","24":"tag-sachsen","25":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115283936243001961","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/457840","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=457840"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/457840\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/457841"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=457840"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=457840"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=457840"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}