{"id":457957,"date":"2025-09-28T22:05:16","date_gmt":"2025-09-28T22:05:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/457957\/"},"modified":"2025-09-28T22:05:16","modified_gmt":"2025-09-28T22:05:16","slug":"ein-raetselhaftes-gemaelde-im-tagesspiegel-flaschenpost-aus-der-vergangenheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/457957\/","title":{"rendered":"Ein r\u00e4tselhaftes Gem\u00e4lde im Tagesspiegel: Flaschenpost aus der Vergangenheit"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspB8m9 tspB8na\">Wann und wie das Gem\u00e4lde<strong> <\/strong>zum Tagesspiegel gelangte, wer es vermittelte, ist unbekannt. Das Bild d\u00fcrfte zumindest nach seiner Erwerbung einen Ehrenplatz gehabt haben, angesichts seiner Gr\u00f6\u00dfe von 69 mal 88 Zentimetern, also ein ausgewachsenes Mittelformat. Gut m\u00f6glich, dass es in der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung hing oder \u00fcber dem Schreibtisch des Herausgebers, damals noch im Verlagsgeb\u00e4ude an der Potsdamer Stra\u00dfe.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/themen\/erik-reger?icid=single-topic_14237078___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCSo7\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zum 80. Jahrestag der ersten Tagesspiegel-Ausgabe Hier lesen Sie Artikel von Erik Reger sowie Texte \u00fcber den Zeitungsgr\u00fcnder und vieles mehr aus dem Tagesspiegel in der Nachkriegszeit <\/a><\/p>\n<p class=\"tspB8m9\">Heute, am Askanischen Platz, lehnt es in der Chefredaktion an der Wand. Wie soll es mit dem d\u00fcsteren Gruppenbildnis weitergehen? Passt ein solches Bild \u00fcberhaupt noch in unsere Zeit? \u00a0<\/p>\n<p class=\"tspB8m9\">Horst Strempels Gem\u00e4lde \u201eDas Referat\u201c ist wie eine Flaschenpost aus der Vergangenheit, nicht nur des Tagesspiegels, sondern Berlins insgesamt, aus der Zeit des Kalten Kriegs. Der K\u00fcnstler malte es 1945, die Jahreszahl befindet sich unten links neben seiner Signatur, dem K\u00fcrzel \u201eSt\u201c. Es entstand nach seiner R\u00fcckkehr aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft, gefertigt mit einfachsten Materialien. Die Leinwand musste seitlich erg\u00e4nzt werden, ein Streifen ist am Rand hinzugef\u00fcgt, wie sich durch eine Bruchlinie auch auf der Vorderseite erkennen l\u00e4sst. Die Palette ist eingeschr\u00e4nkt, f\u00fcr Maler gab es damals noch so gut wie keine Farben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/horst-strempel.jpeg\" alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-14288762\" width=\"620\" height=\"841\" loading=\"lazy\" class=\"tspBWl6\"\/> Der Maler Horst Strempel, Anfang der 1950er Jahre <\/p>\n<p class=\"tspAKgw\"> \u00a9 privat <\/p>\n<p class=\"tspB8m9\">Doch Strempel w\u00e4hlte gezielt gedeckte T\u00f6ne, um ein Stimmungsbild zu erzeugen: Die Menschen kommen aus einer dunklen Zeit, wie der Nationalsozialismus damals gerne umschrieben wurde. Sie blicken auf seinem Bild in eine vage Zukunft, die von links zu kommen scheint, wohin die Gruppe ausgerichtet ist.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/geschichte\/?icid=single-topic_14237078___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCSo7\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Geschichte lesen Sie hier auf Tagesspiegel.de <\/a><\/p>\n<p class=\"tspB8m9\">Horst Strempel schaute in den Nachkriegsjahren dennoch entschieden zur\u00fcck. Vor dem erkl\u00e4rten Neubeginn erinnerte er ebenso an die Vergangenheit. In seinem ber\u00fchmtesten Werk \u201eNacht \u00fcber Deutschland\u201c, das sich heute in der Neuen Nationalgalerie befindet und ebenso wie \u201eDas Referat\u201c ebenfalls 1945 entstand, beschw\u00f6rt er noch einmal die Schrecken der NS-Zeit herauf.<\/p>\n<blockquote class=\"tspCVpo\">\n<p>So baut Strempel den Altar der Hitlerzeit auf, der unter dem Titel ,Nacht \u00fcber Deutschland\u2018 einer verirrten Zeit ihr Denkmal errichtet.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"tspCVpp\">Tagesspiegel-Gr\u00fcnder <strong>Edwin Redslob<\/strong> \u00fcber Horst Strempels ber\u00fchmtestes Bild<\/p>\n<p class=\"tspB8m9\">W\u00e4hrend das Tagesspiegel-Gem\u00e4lde den Aufbruch thematisiert \u2013 wenn auch verhalten, denn das aufgest\u00fctzte Kinn bei gleich drei dargestellten Personen signalisiert Nachdenklichkeit \u2013, zeigt das dramatische \u201eNacht\u201c-Bild Ver\u00e4ngstigte, Hungernde, Verfolgte mit expressiv geweiteten Augen und verzweifelt emporgerissenen Armen.<\/p>\n<p class=\"tspB8m9\"><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/die-vielen-formen-des-reichsadlers-4182862.html?icid=in-text-link_14237078\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der Tagesspiegel-Gr\u00fcnder Edwin Redslob <\/a>zeigte sich in einem Artikel vom April 1947 tief ersch\u00fcttert \u00fcber dieses Werk: \u201eSo baut Strempel den Altar der Hitlerzeit auf, der unter dem Titel ,Nacht \u00fcber Deutschland\u2018 einer verirrten Zeit ihr Denkmal errichtet.\u201c Auf Bitten des Magistrats von Berlin, der das Werk ankaufen wollte, \u00fcbermalte Strempel auf dem rechten Fl\u00fcgel die zun\u00e4chst noch sichtbaren Judensterne. So genau sollte denn doch nicht erinnert werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/horst-strempel-plandiskussion-achtung-vg-bild-kunst.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-14256923\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspBWl6\"\/> Wiederentdeckung auch in der Neuen Nationalgalerie: Horst Strempels Gem\u00e4lde \u201ePlandiskussion\u201c entstand 1949 und h\u00e4ngt aktuell in der Ausstellung \u201eZerrei\u00dfprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft\u201c im Mies-van-der-Rohe-Bau.  <\/p>\n<p class=\"tspAKgw\"> \u00a9 Horst Strempel (VG Bildkunst Bonn 2025)\/ Foto: Andr\u00e9 van Linn <\/p>\n<p class=\"tspB8m9\">Gut m\u00f6glich, dass \u00fcber Edwin Redslob \u201eDas Referat\u201c zum Tagesspiegel gelangte. Ebenso kommt der andere Tagesspiegel-Gr\u00fcnder Walter Karsch als Ank\u00e4ufer infrage. Beiden k\u00f6nnte gefallen haben, dass das Bild im Gr\u00fcndungsjahr der Zeitung entstanden war und den Moment einer sich neu formierenden Gesellschaft zeigt, den Der Tagesspiegel publizistisch begleitete. In einem weiteren Artikel nannte es Redslob eine \u201eVorstufe zu einem Wandbild f\u00fcr einen Vortragssaal\u201c und empfahl, dass eine \u201ekluge Kunstbeh\u00f6rde dieses in Auftrag geben sollte\u201c. \u00a0<\/p>\n<p class=\"tspB8m9\">Der Kunsthistoriker und Publizist mag den K\u00fcnstler schon fr\u00fcher w\u00e4hrend der Weimarer Republik durch seine T\u00e4tigkeit als Reichskunstwart gekannt haben; vielleicht waren sie sich schon damals in Berlin begegnet. In der zweiten H\u00e4lfte der 1920er Jahre hatte Strempel bei Karl Hofer an den Vereinigten Staatsschulen studiert. Seine Bilder umkreisen sozialkritische Themen, Armut und Arbeitslosigkeit. 1927 wird er Mitglied der KPD. Die Folge: 1933 muss er nach Paris emigrieren und l\u00e4sst sein gesamtes Werk zur\u00fcck.<\/p>\n<p class=\"tspB8m9\">Zwei weitere Male wiederholt sich f\u00fcr den K\u00fcnstler diese bittere Erfahrung: Sechs Jahre sp\u00e4ter, 1939 mit Kriegsausbruch, wird er in Frankreich als feindlicher Ausl\u00e4nder interniert und verliert erneut alle Bilder, die seitdem in Paris entstanden waren. Nach Deutschland aus der Haft entlassen, muss er an die Front und kommt in Gefangenschaft.<\/p>\n<p> Der K\u00fcnstler <\/p>\n<p class=\"tspB8m9\"><strong>Horst Strempel<\/strong> wird 1904 im schlesischen Beuthen als Sohn eines Drogeriebesitzers geboren. Er macht zun\u00e4chst eine Ausbildung zum <strong>Dekorationsmaler<\/strong> und studiert dann in Breslau und Berlin Kunst unter anderem bei Karl Hofer. Ende der 1920er Jahre wird er <strong>KPD-Mitglied<\/strong> und muss 1933 nach Paris emigrieren, wo er die Partei wieder verl\u00e4sst. 1939 wird er in Frankreich als <strong>feindlicher Ausl\u00e4nder<\/strong> interniert.<\/p>\n<p class=\"tspB8m9\">Zwei Jahre sp\u00e4ter zur\u00fcckgekehrt nach Deutschland, wird Strempel nach kurzer Gestapo-Haft Soldat und ger\u00e4t in Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Freilassung l\u00e4sst er sich in <strong>Ost-Berlin<\/strong> nieder und tritt erneut in die Partei ein. 1947 wird Strempel an der Hochschule f\u00fcr angewandte Kunst in Wei\u00dfensee zum Professor berufen. Weil er sich der offiziellen Linie in der Kunst jedoch nicht unterwerfen will, trifft ihn w\u00e4hrend der <strong>Formalismus-Debatte <\/strong>scharfe Kritik.<\/p>\n<p class=\"tspB8m9\">Als sich die Lage zuspitzt und ihm eine Verhaftung als Spion droht, flieht er 1953 nach West-Berlin. Bis kurz vor seinem Tod 1975 k\u00e4mpft er um seine Anerkennung als <strong>politischer Fl\u00fcchtling<\/strong>.<\/p>\n<p class=\"tspB8m9\">In der Nachkriegszeit re\u00fcssiert Horst Strempel zwar in Ost-Berlin und wird sogar Professor an der Hochschule f\u00fcr angewandte Kunst in Wei\u00dfensee, doch dann ger\u00e4t er in <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/anmut-und-armut-1211611.html?icid=in-text-link_14237078\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die M\u00fchlen der Formalismus-Debatte<\/a> \u00fcber die richtige sozialistische Malweise. In einem Beitrag von 1951 in der \u201eT\u00e4glichen Rundschau\u201c, dem Organ der Sowjetischen Kontrollkommission, wird unter dem Titel \u201eWege und Irrwege der modernen Kunst\u201c insbesondere Strempel als Beispiel genannt und ein vernichtendes Urteil \u00fcber ihn gef\u00e4llt. Sein zuvor noch gelobtes Wandgem\u00e4lde \u201eTr\u00fcmmer weg \u2013 baut auf\u201c, das er 1948 f\u00fcr die Schalterhalle des Bahnhof Friedrichstra\u00dfe geschaffen hatte, wird \u00fcbermalt.<\/p>\n<p class=\"tspB8m9\">Es wird eng f\u00fcr den K\u00fcnstler, der sich zuvor enthusiastisch engagiert hatte. 1953 kann er sich gerade noch rechtzeitig einer Verhaftung entziehen, indem er \u00fcber Nacht mit Frau und Kind die DDR verl\u00e4sst. Wieder kann der inzwischen 49-J\u00e4hrige nichts mitnehmen. Bis zu seinem Tod 1975 fasst er <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/die-seele-einer-stadt-west-berlin-im-spiegel-der-kunst-9561020.html?icid=in-text-link_14237078\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">k\u00fcnstlerisch in West-Berlin<\/a> nicht mehr Fu\u00df, auch wenn er da und dort noch Ausstellungen bekommt. Seinen Lebensunterhalt verdient er mit Tapeten- und Stoffentw\u00fcrfen. \u00dcber Jahre zieht sich die Anerkennung als politischer Fl\u00fcchtling hin, da den Beh\u00f6rden seine Professur an der Hochschule f\u00fcr angewandte Kunst in Wei\u00dfensee verd\u00e4chtig erscheint.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/tiefer-hangen-die-kunst-der-neuen-nationalgalerie-sortiert-sich-um-10783999.html?icid=single-topic_14237078___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCSo7\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tiefer h\u00e4ngen Die Kunst der Neuen Nationalgalerie sortiert sich um  <\/a><\/p>\n<p class=\"tspB8m9\">Strempel steckt wieder zwischen den politischen Systemen: Seine fr\u00fcheren Werke werden im Westen als Staatskunst angesehen, seine neueren mit bezopften jungen Frauen als zu gef\u00e4llig kritisiert. Unbemerkt bleibt dabei, dass er in seiner Grafik die Tragik des Mauerbaus thematisiert. Erneut f\u00e4llt er durch. Heute gilt er als typisch f\u00fcr eine verlorene Generation.<\/p>\n<p class=\"tspB8m9\">Doch bahnt sich eine Wiederentdeckung an. Die Neue Nationalgalerie zeigt in ihrer Dauerausstellung \u201eZerrei\u00dfprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft\u201c gleich im ersten Raum im Untergeschoss des Mies-van-der-Rohe-Baus ein Werk von Horst Strempel, das starke \u00c4hnlichkeit mit dem Bild des Tagesspiegels hat. Auch in dem 1949 entstandenen Bild \u201ePlandiskussion\u201c steht eine Gruppe Menschen beisammen. Hier erkl\u00e4rt ein Brigadeleiter anhand eines Plans den Arbeitern, wie es weitergehen soll.<\/p>\n<p class=\"tspB8m9\">Diese Eindeutigkeit fehlt beim \u201eReferat\u201c im Besitz des Tagesspiegels, das acht Personen \u2013 f\u00fcnf vorne sitzend, drei stehend \u2013 in einer Wandnische mit Deckenw\u00f6lbung zeigt. Ob sie einem Referat lauschen oder selbst ein Referat verk\u00f6rpern, bleibt ungewiss. Zwei von ihnen halten ein gelbes Blatt oder Heft in der Hand, von dem man nicht wei\u00df, ob es die Eintrittskarte f\u00fcr den Vortrag oder eine Referenz an den Judenstern sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"tspB8m9\">Auch der Mann am rechten Rand mit einem Oberlippenbart, der uns sofort an Hitler erinnert, scheint der NS-Zeit zu entstammen. Zwischen ihm und der Figur im Zentrum tritt nur schemenhaft eine Person hervor, als w\u00fcrde sie den Geist der Vergangenheit verk\u00f6rpern. <\/p>\n<p> Mehr zur Kunst im Tagesspiegel <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/die-hamburger-ausstellung-rendezvous-der-traume-als-die-surrealisten-die-romantiker-entdeckten-14179796.html?icid=topic-list_14237078___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCSo7\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Hamburger Ausstellung \u201eRendezvous der Tr\u00e4ume\u201c Als die Surrealisten die Romantiker entdeckten <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/bernd-zimmer-in-der-galerie-brennecke-bilderreisen-durch-farbige-galaxien-14176403.html?icid=topic-list_14237078___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCSo7\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bernd Zimmer in der Galerie Brennecke Bilderreisen durch farbige Galaxien <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/freiluftkunst-am-havelstrand-auf-den-spuren-max-slevogts-in-neukladow-14182448.html?icid=topic-list_14237078___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCSo7\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Freiluftkunst am Havelstrand Auf den Spuren Max Slevogts in Neukladow <\/a><\/p>\n<p class=\"tspB8m9\">All dies macht Horst Strempels aufgeladenes Gem\u00e4lde f\u00fcr heutige Betrachter nicht unbedingt komfortabel: d\u00fcster und uneindeutig. Mit dem Tagesspiegel hat es sich auf r\u00e4tselhafte Weise verbunden, auch wenn die Wege nicht mehr zu rekonstruieren sind. Im Werkverzeichnis des K\u00fcnstlers hei\u00dft es noch \u201eBesitzer: unbekannt\u201c. Zumindest dies w\u00e4re gekl\u00e4rt. \u00a0\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wann und wie das Gem\u00e4lde zum Tagesspiegel gelangte, wer es vermittelte, ist unbekannt. 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