{"id":458484,"date":"2025-09-29T03:11:14","date_gmt":"2025-09-29T03:11:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/458484\/"},"modified":"2025-09-29T03:11:14","modified_gmt":"2025-09-29T03:11:14","slug":"arbeitgeberverband-lobt-lies-und-warnt-vor-verbrenner-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/458484\/","title":{"rendered":"Arbeitgeberverband lobt Lies und warnt vor Verbrenner-Aus"},"content":{"rendered":"<p class=\"fp-paragraph\"><strong>Hannover<\/strong> &#8211; Der Arbeitgeberverband Niedersachsenmetall hat Ministerpr\u00e4sident Olaf Lies f\u00fcr dessen j\u00fcngste \u00c4u\u00dferungen zum Verbrenner-Aus gelobt, zugleich aber mehr Einsatz f\u00fcr die Autoindustrie gefordert. \u201eWir h\u00e4ngen wesentlich st\u00e4rker am Auto als Bayern und Baden-W\u00fcrttemberg. Deshalb begr\u00fc\u00dfen wir, dass Lies sich nun auch f\u00fcr technologieoffene L\u00f6sungen ausspricht\u201c, sagte Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Volker Schmidt der Deutschen Presse-Agentur.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Lies hatte den Verzicht auf das ab 2035 geplante Verbrenner-Aus gefordert. Das Ziel, nur noch reine Elektroautos zuzulassen, sei \u201eleider unrealistisch\u201c, hei\u00dft es in einem Papier des SPD-Politikers. Verbrenner m\u00fcssten auch nach 2035 neu zugelassen werden k\u00f6nnen, vor allem Autos mit zus\u00e4tzlichem Elektromotor und Akku (Plug-in-Hybride) sowie Fahrzeuge mit Generator zur Stromerzeugung.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Schmidt betonte, die Erwartung, innerhalb weniger Jahre komplett auf Elektroautos umzusteigen, sei nie realistisch gewesen. \u201eHohe Kaufpreise, mangelnde Ladeinfrastruktur und Strompreise von \u00fcber 80 Cent pro Kilowattstunde an Schnelllades\u00e4ulen sind Markteintrittsbarrieren, die sich nicht einfach ignorieren lassen.\u201c<\/p>\n<p>Mehr als K\u00fche, K\u00fcste und gr\u00fcne Energie<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Gleichzeitig kritisierte Schmidt die bisherige Rolle des Landes. \u201eNiedersachsen kann sich in Berlin ruhig bemerkbarer machen. Bayern und Baden-W\u00fcrttemberg machen Druck f\u00fcr ihre Industrie \u2013 wir zu wenig.\u201c Auch das Bild des Bundeslands m\u00fcsse sich \u00e4ndern: \u201eDas Image Niedersachsens darf nicht nur aus K\u00fchen, K\u00fcste und gr\u00fcner Energie bestehen.\u201c<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Mit Blick auf die EU forderte der Verbandschef mehr Offenheit gegen\u00fcber alternativen Technologien. \u201eDie EU muss sich endlich technologieoffen aufstellen, so wie der Rest der Welt mit unseren wichtigsten Konkurrenten einschlie\u00dflich Japan, China oder die USA es schon getan haben. Die EU geht hier einen absoluten Sonderweg, der der gesamten europ\u00e4ischen Automobilindustrie massiv schadet.\u201c<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">\u201eOhne das Verbrennerverbot st\u00fcnde die deutsche Autoindustrie heute deutlich besser da\u201c, sagte Schmidt weiter. Als Beispiel f\u00fcr eine sofort wirksame Ma\u00dfnahme verwies er auf die Kraftstoffalternative HVO100, die aus wasserstoffbehandelten alten Pflanzen\u00f6len und Fettresten erzeugt wird. Mit geringen steuerlichen Anreizen lasse sich der Kraftstoff so preislich attraktiv machen, dass die CO2-Emissionen von Dieselfahrzeugen nach seinen Worten um bis zu 90 Prozent sinken k\u00f6nnten \u2013 und das mit herk\u00f6mmlicher Technik.<\/p>\n<p>\u201eProblem beim CO2 ist nicht unbedingt der Verbrenner\u201c<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">\u201eDas sind CO2-Minderungen im Verkehrsbereich, die wir auf Jahrzehnte nicht mit Elektrofahrzeugen erreichen werden. Das Problem beim CO2 ist nicht unbedingt der Verbrenner, sondern vor allem das, was in den Tank kommt\u201c, sagte Schmidt.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Ab 2035 sollen in der EU keine neuen Autos mit Benzin- oder Dieselmotor mehr zugelassen werden, das wurde 2022 beschlossen. Ziel ist es, die CO2-Emissionen im Verkehrssektor zu senken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hannover &#8211; Der Arbeitgeberverband Niedersachsenmetall hat Ministerpr\u00e4sident Olaf Lies f\u00fcr dessen j\u00fcngste \u00c4u\u00dferungen zum Verbrenner-Aus gelobt, zugleich aber&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":458485,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1836],"tags":[629,582,3364,29,548,30,46,54,1563,1411,9326],"class_list":{"0":"post-458484","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hannover","8":"tag-arbeitgeber","9":"tag-automobilindustrie","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-eu","13":"tag-germany","14":"tag-hannover","15":"tag-industrie","16":"tag-klima","17":"tag-niedersachsen","18":"tag-updateme"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115285398916326831","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/458484","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=458484"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/458484\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/458485"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=458484"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=458484"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=458484"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}