{"id":459774,"date":"2025-09-29T15:14:12","date_gmt":"2025-09-29T15:14:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/459774\/"},"modified":"2025-09-29T15:14:12","modified_gmt":"2025-09-29T15:14:12","slug":"fotos-video-von-der-stellantis-pk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/459774\/","title":{"rendered":"Fotos &#038; Video von der Stellantis-PK"},"content":{"rendered":"<p>\n\t\t\t|\u00a0Tobias Seifried\u00a0\n\t\t<\/p>\n<p>\n\t\t|<br \/>\n\t\t\t\t\t29.09.2025\t\t\t<\/p>\n<p>Stellantis Austria zeigt sich trotz kontroverser Debatten optimistisch, was die Entwicklung der E-Mobilit\u00e4t betrifft. LEADERSNET.tv fragte bei Managing Director Markus Wildeis nach, wieso die Technologie weiter an Fahrt gewinnen wird, welche Rolle die europ\u00e4ische Produktion von E-Autos dabei spielt und wie die alteingesessenen Hersteller auf das herausfordernde Umfeld reagieren m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die europ\u00e4ische Autoindustrie durchlebt gerade eine harte Zeit. Geopolitische Krisen und Debatten \u00fcber das\u00a0 &#8222;Aus vom Aus&#8220; f\u00fcr Verbrennungsmotoren ab 2035 verunsichern Konsument:innen, hohe Energiepreise, immense Entwicklungskosten und steigende L\u00f6hne lassen die Gewinne der Hersteller dahinschmelzen, chinesische Konzerne dr\u00e4ngen dank staatlicher Subventionen mit teils deutlich g\u00fcnstigeren Modellen auf den Markt und der Umstieg auf die Elektromobilit\u00e4t geht langsamer vonstatten als zun\u00e4chst angenommen. Dieses herausfordernde Umfeld hat zuletzt sogar dazu gef\u00fchrt, dass einige alteingesessene Autobauer die Produktion in ihren europ\u00e4ischen Werken aufgrund schwacher Nachfrage vor\u00fcbergehend gestoppt haben.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Stellantis zeigt sich optimistisch<\/strong><\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund lud <strong>Stellantis Austria<\/strong> im Rahmen der am Sonntag (28. September) zu Ende gegangenen Wiener Elektro Tagen zu einer Pressekonferenz ins Caf\u00e9 Landtmann. Dabei zeigte sich der Mehrmarkenkonzern (Peugeot, Opel, Citro\u00ebn, Fiat, Alfa Romeo, DS, Jeep, Leapmotor, etc.) optimistisch, was die Entwicklung der Elektromobilit\u00e4t betrifft. Managing Director <strong>Markus Wildeis<\/strong> betonte, dass die Technologie trotz kontroverser Debatten weiter an Fahrt gewinne. Wichtig sei, den Aspekt &#8222;Made in Europe&#8220; hervorzuheben: &#8222;Die europ\u00e4ische Automobilindustrie ist mit 13,8 Millionen Arbeitspl\u00e4tzen ein bedeutender wirtschaftlicher und gesellschaftspolitischer Motor.&#8220; In \u00d6sterreich sei einer von zehn Arbeitspl\u00e4tzen mit der Autobranche verbunden.\u00a0<\/p>\n<p>Zugleich machte Wildeis klar, dass die Branche vor gro\u00dfen Herausforderungen stehe. \u00dcberbordende Regulierungen, hohe Produktionskosten und der wachsende Druck durch asiatische Hersteller w\u00fcrden die Wettbewerbsf\u00e4higkeit in Europa belasten. &#8222;Hohe Investitionen, steigende Kosten und Nachteile gegen\u00fcber Importen aus \u00dcbersee sind reale Risiken, die niemand untersch\u00e4tzen darf&#8220;, sagte er. Diese Herausforderungen rasch zu bew\u00e4ltigen sei eine wichtige, gemeinsame Aufgabe im Sinne aller, &#8222;um Wertsch\u00f6pfung und Wohlstand in Europa weiterhin zu sichern.&#8220;<\/p>\n<p>Stellantis wolle jedoch regulatorischen Druck in einen Wettbewerbsvorteil verwandeln und setzt daf\u00fcr auf eine Multi-Energy-Plattform-Strategie, die unterschiedliche Antriebsarten (Verbrenner, Hybrid, Plug-in-Hybrid und Elektro) auf einer Architektur erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p><strong>Markt unter Druck<\/strong><\/p>\n<p>Weiters verwies Wildeis darauf, dass sich die Automobilindustrie gleich mehreren Disruptionen gegen\u00fcber sieht. So ist der europ\u00e4ische Neuwagenmarkt seit 2019 deutlich eingebrochen: Rund 20 Millionen Fahrzeuge weniger wurden verkauft, was nicht nur die Industrie, sondern auch Staaten und Gesellschaften belaste. Parallel dazu treibe die notwendige Doppelproduktion \u2013 vom Verbrenner bis zum Elektroauto \u2013 die Kosten in die H\u00f6he. Zus\u00e4tzlich verst\u00e4rkten chinesische Hersteller mit wachsendem Marktanteil und staatlicher Unterst\u00fctzung den Konkurrenzdruck.<\/p>\n<p><strong>E-Mobilit\u00e4t in \u00d6sterreich im Aufschwung<\/strong><\/p>\n<p>Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen boomt die Elektromobilit\u00e4t am heimischen Markt. Seit Jahresbeginn bis Ende August wurden laut Statistik Austria 43.666 reine Stromer neu zugelassen \u2013 ein Plus von 45 Prozent. Damit ist bereits jedes f\u00fcnfte verkaufte Auto ein E-Auto. &#8222;Die Elektromobilit\u00e4t ist endg\u00fcltig im Alltag angekommen&#8220;, erkl\u00e4rte Wildeis. Stellantis sei hier Marktf\u00fchrer bei elektrischen Nutzfahrzeugen und biete insgesamt 52 Modelle an, davon 40 Pkw und 12 Nutzfahrzeuge.<\/p>\n<p><strong>Infrastruktur und Leistbarkeit als Erfolgsfaktoren<\/strong><\/p>\n<p>Ein zentraler Punkt f\u00fcr die Akzeptanz bleibe die Ladeinfrastruktur. In \u00d6sterreich gibt es mittlerweile mehr als 32.000 \u00f6ffentliche Ladepunkte, doch die Verteilung sei ungleich, so Wildeis. Vor allem Preistransparenz und einfache Bezahlmodelle m\u00fcssten verbessert werden. F\u00fcr den Durchbruch der Elektromobilit\u00e4t seien drei Faktoren entscheidend: Preis, Leistbarkeit und Reichweite. Stellantis positioniert sich hier mit Fahrzeugen ab 18.990 Euro (Citro\u00ebn \u00eb-C3) sowie Modellen mit bis zu 750 Kilometern (DS N\u00b08) Reichweite jenseits der 50.000-Euro-Marke.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Made in Europe&#8220; als Bekenntnis<\/strong><\/p>\n<p>Neben Technologie und Modellvielfalt stellt Stellantis die europ\u00e4ische Produktion in den Mittelpunkt. &#8222;Made in Europe muss wieder mehr Wert haben&#8220;, sagte Wildeis. Fahrzeuge aus europ\u00e4ischer Fertigung st\u00fcnden nicht nur f\u00fcr Qualit\u00e4t und Verl\u00e4sslichkeit, sondern auch f\u00fcr Nachhaltigkeit, Wertsch\u00f6pfung und sichere Arbeitspl\u00e4tze. Stellantis produziere nahezu alle in \u00d6sterreich verkauften Fahrzeuge in Europa \u2013 ein klares Bekenntnis zur Region, so der Managing Direcetor.<\/p>\n<p>Mit seinen Marken von Abarth bis Peugeot sieht sich Stellantis Austria damit gut ger\u00fcstet f\u00fcr die Zukunft. Wildeis zeigt sich \u00fcberzeugt: &#8222;Wir bieten heute eines der breitesten Elektromodellangebote am Markt. Diese Vielfalt gibt unseren Kund:innen die Freiheit, ihr Wunschmodell und den passenden Antrieb zu w\u00e4hlen.&#8220;<\/p>\n<p>Was Markus Wildeis zum Thema &#8222;Elektromobilit\u00e4t im Wandel&#8220; noch gesagt hat, sehen Sie im <a href=\"https:\/\/www.leadersnet.at\/leadersnet-tv\/8166,stellantis-oesterreich-chef-markus-wildeis-im-interview.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">LEADERSNET.tv-Video<\/a>.<\/p>\n<p>Fotos von der Pressekonferenz sehen Sie in unserer <a href=\"https:\/\/www.leadersnet.at\/foto-galerie\/30101,pressekonferenz-stellantis-elektromobilitaet-im-wandel.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Galerie<\/a>.\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.stellantis.com\/en\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">www.stellantis.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"|\u00a0Tobias Seifried\u00a0 | 29.09.2025 Stellantis Austria zeigt sich trotz kontroverser Debatten optimistisch, was die Entwicklung der E-Mobilit\u00e4t betrifft.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":459775,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,1519,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12,1727],"class_list":{"0":"post-459774","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-elektromobilitaet","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europaeische-union","14":"tag-europe","15":"tag-european-union","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-stellantis"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115288242392240623","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/459774","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=459774"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/459774\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/459775"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=459774"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=459774"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=459774"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}