{"id":460470,"date":"2025-09-29T21:33:13","date_gmt":"2025-09-29T21:33:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/460470\/"},"modified":"2025-09-29T21:33:13","modified_gmt":"2025-09-29T21:33:13","slug":"eu-plant-drohnenabwehrsystem-mit-offensivfaehigkeiten-an-der-ostflanke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/460470\/","title":{"rendered":"EU plant Drohnenabwehrsystem mit Offensivf\u00e4higkeiten an der Ostflanke"},"content":{"rendered":"<p>                    Pr\u00e4zisionsschl\u00e4ge, \u00dcberwachung<br \/>\n                EU will &#8222;Drohnenwall&#8220; mit Offensivf\u00e4higkeiten ausstatten<\/p>\n<p>\t\t\t\t              29.09.2025, 21:23 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die EU will ihre Ostflanke mit einem neuen Drohnenabwehrsystem sch\u00fctzen. Geplant sind nicht nur Verteidigungsma\u00dfnahmen, sondern auch offensive Pr\u00e4zisionsschl\u00e4ge. Ein Konzeptpapier zeigt, wie Erfahrungen aus der Ukraine genutzt werden sollen.<\/strong><\/p>\n<p>Die EU plant ein Drohnenabwehrsystem an der Ostflanke der EU. Laut einem Konzeptpapier der EU-Kommission soll es auch abschreckende Offensivf\u00e4higkeiten haben: Bodenziele sollen mittels Drohnentechnologie durch Pr\u00e4zisionsschl\u00e4ge bek\u00e4mpft werden k\u00f6nnen. Erg\u00e4nzend sollen F\u00e4higkeiten zur Erkennung, Verfolgung und Neutralisierung von Drohnen installiert werden.<\/p>\n<p>Um den sogenannten Drohnenwall so effizient wie m\u00f6glich zu machen, will die EU-Kommission auf den Erfahrungen der Ukraine aufbauen. Neben etablierten R\u00fcstungskonzernen sollen auch Startups und Hochschulen einbezogen werden. <\/p>\n<p>Vorgesehen ist zudem, das System so zu gestalten, dass es auch bei Bedrohungen durch Naturkatastrophen, unerw\u00fcnschte Migration oder grenz\u00fcberschreitende organisierte Kriminalit\u00e4t genutzt werden kann. Dazu k\u00f6nnten unterschiedliche operative Zentren in ganz Europa integriert zusammenarbeiten, schreiben Kommissionsbeamte.<\/p>\n<p>Pistorius d\u00e4mpft Erwartungen<\/p>\n<p>Das Konzeptpapier wurde an die Regierungen der Mitgliedstaaten geschickt. Es soll als Grundlage f\u00fcr Diskussionen bei einem informellen EU-Gipfel an diesem Mittwoch dienen. Es enth\u00e4lt auch erste grobe Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Aufr\u00fcstungsprojekte in anderen Bereichen. So werden demnach auch neue Ma\u00dfnahmen zur Sicherung der Schifffahrt in der Ostsee und im Schwarzen Meer sowie im Bereich der Bodenverteidigung in Erw\u00e4gung gezogen.<\/p>\n<p>An dem Konzept f\u00fcr eine deutlich effektivere Drohnenabwehr an der EU-Ostflanke wird bereits seit Monaten gearbeitet. Wie notwendig es ist, zeigte aus Sicht der Planer zuletzt vor allem das massive Eindringen russischer Drohnen in den Luftraum Polens vor knapp drei Wochen. Als weiterer Beleg werden auch die Ereignisse in D\u00e4nemark gewertet, wo bislang nicht identifizierte Drohnen stundenlang Flugh\u00e4fen lahmlegten.<\/p>\n<p>Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius hat beim Warschauer Sicherheitsforum Hoffnungen auf baldigen Schutz vor russischen Angriffen durch den &#8222;Drohnenwalls&#8220; ged\u00e4mpft. Das berichtet &#8222;<a href=\"https:\/\/www.politico.eu\/article\/german-defense-minister-boris-pistorius-skeptical-drone-wall-russia-airspace-violation\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">Politico<\/a>&#8222;. Die Idee sei zwar gut, sagte er, doch d\u00fcrfe man keine schnellen Ergebnisse erwarten: &#8222;Wir sprechen hier nicht von einem Konzept, das in den n\u00e4chsten drei oder vier Jahren umgesetzt werden soll.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Pr\u00e4zisionsschl\u00e4ge, \u00dcberwachung EU will &#8222;Drohnenwall&#8220; mit Offensivf\u00e4higkeiten ausstatten 29.09.2025, 21:23 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":460471,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[1160,10068,942,663,13,382,14,15,16,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-460470","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-daenemark","9":"tag-drohnen","10":"tag-eu-kommission","11":"tag-europa","12":"tag-headlines","13":"tag-migration","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-politik","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-top-news","19":"tag-top-meldungen","20":"tag-topmeldungen","21":"tag-topnews","22":"tag-welt","23":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115289732133951646","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/460470","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=460470"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/460470\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/460471"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=460470"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=460470"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=460470"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}