{"id":46117,"date":"2025-04-20T05:18:08","date_gmt":"2025-04-20T05:18:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/46117\/"},"modified":"2025-04-20T05:18:08","modified_gmt":"2025-04-20T05:18:08","slug":"kloeckner-will-im-streit-um-umgang-mit-afd-vermitteln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/46117\/","title":{"rendered":"Kl\u00f6ckner will im Streit um Umgang mit AfD vermitteln"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 20.04.2025 05:44 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Bundestagspr\u00e4sidentin Kl\u00f6ckner will beim Streit \u00fcber den Umgang mit der AfD zwischen ihrer Union und der SPD vermitteln. Und sie machte klar: Alle Fraktionen werden gleich behandelt.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSie hat das zweith\u00f6chste Amt im Staat inne &#8211; nun will Bundestagspr\u00e4sidentin Julia Kl\u00f6ckner (CDU) im Streit um den Umgang mit der AfD im Parlament und seinen Aussch\u00fcssen vermitteln.\u00a0Auf die Frage, ob sie die Forderung von Unions-Fraktionsvize Jens Spahn (CDU) unterst\u00fctze, die AfD im Bundestag so zu behandeln wie jede andere Oppositionspartei auch, sagte Kl\u00f6ckner der &#8222;Bild am Sonntag&#8220;, die Fraktionen m\u00fcssten sich untereinander &#8222;absprechen, wie sie mit der AfD umgehen wollen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;F\u00fcr den gesamten Bundestag &#8211; f\u00fcr den ich spreche &#8211; gilt die Gesch\u00e4ftsordnung. Also: Keine Fraktion, kein Abgeordneter wird vom Pr\u00e4sidium anders behandelt als andere. Es gibt klare Spielregeln, die alle kennen und an die man sich zu halten hat&#8220;, sagte Kl\u00f6ckner.<\/p>\n<p>    Ausschuss-Vorsitze im \u00c4ltestenrat?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZu der Debatte, ob die AfD als zweitst\u00e4rkste Fraktion entsprechend ihrer St\u00e4rke Vorsitz-Posten in Aussch\u00fcssen bekommen solle, sagte Kl\u00f6ckner: &#8222;Das wird jetzt besprochen. Das ist jetzt Sache der Fraktionen. Und wenn die Fraktionen sich nicht einigen, wird das in den \u00c4ltestenrat gebracht. Und da werde ich vermitteln. Dem Ergebnis werde ich jetzt nicht vorgreifen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer \u00c4ltestenrat besteht aus der Bundestagspr\u00e4sidentin, ihren Stellvertreterinnen und -stellvertretern sowie weiteren Abgeordneten.<\/p>\n<p>    Kritik an Spahn-Vorschlag<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSpahn hatte am vergangenen Wochenende gefordert, mit der AfD im Bundestag so umzugehen &#8222;wie mit jeder anderen Oppositionspartei auch&#8220;. Mehrere andere Unions-Politiker stimmten Spahn in den vergangenen Tagen zu. Dabei ging es auch um die Besetzung von Aussch\u00fcssen des Bundestags. Politiker von SPD, Linken und Gr\u00fcnen kritisierten die Vorst\u00f6\u00dfe der Union scharf.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie in Teilen als rechtsextremistisch eingestufte AfD ist seit der Bundestagswahl die zweitst\u00e4rkste Fraktion. Sie scheiterte in der vergangenen Legislaturperiode regelm\u00e4\u00dfig damit, wichtige Posten wie einen Bundestagsvizepr\u00e4sidenten oder Vorsitzende von Aussch\u00fcssen zu besetzen.<\/p>\n<p>    Streit um Sitzungsraum<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nKl\u00f6ckner \u00e4u\u00dferte sich in der &#8222;Bild am Sonntag&#8220; auch zu einem Streit zwischen AfD und SPD \u00fcber die Nutzung des bislang von der SPD belegten gr\u00f6\u00dferen Fraktionssitzungsaals. &#8222;\u00dcber die Raumverteilung im Bundestag entscheidet der \u00c4ltestenrat&#8220;, sagte die \u00a0CDU-Politikerin.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSie wies allerdings darauf hin, dass AfD und die SPD nur &#8222;wenige Prozente&#8220; trennen &#8211; die AfD hat 32 Abgeordnete mehr. Kl\u00f6ckner f\u00fcgte an: &#8222;Man muss auch sehen, dass die SPD, weil sie Regierungspartei sein wird, in den Fraktionssitzungen &#8211; anders als die AfD &#8211; auch Beamte, Bedienstete dabeihaben wird. Grunds\u00e4tzlich sage ich, es gelten die gleichen Regeln f\u00fcr alle. Und am Ende entscheiden Mehrheiten.&#8220; Aber: Auch die AfD m\u00fcsse &#8222;angemessen tagen k\u00f6nnen&#8220;, sagte Kl\u00f6ckner.<\/p>\n<p>    &#8222;Man muss Meinungen aushalten&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBez\u00fcglich des sich versch\u00e4rfenden Tons im Parlament durch die deutlich gewachsene AfD-Fraktion warb Kl\u00f6ckner f\u00fcr etwas mehr Gelassenheit. &#8222;Man muss Meinungen aushalten, solange sie sich im Rahmen der Verfassung bewegen&#8220;, sagte sie.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Aber: Der Ton macht die Musik. Und wenn es diffamierend, herabw\u00fcrdigend wird, darf man sich nicht wundern, wenn so etwas im Parlament geschieht, dass es dann noch mal schlimmer in den digitalen Medien stattfindet.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 20.04.2025 05:44 Uhr Bundestagspr\u00e4sidentin Kl\u00f6ckner will beim Streit \u00fcber den Umgang mit der AfD zwischen ihrer Union&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":46118,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[186,331,332,3364,29,30,13,1329,14,15,12],"class_list":{"0":"post-46117","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-afd","9":"tag-aktuelle-nachrichten","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-kloeckner","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114368603981532008","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46117","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=46117"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46117\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/46118"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46117"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46117"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46117"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}