{"id":461683,"date":"2025-09-30T08:45:12","date_gmt":"2025-09-30T08:45:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/461683\/"},"modified":"2025-09-30T08:45:12","modified_gmt":"2025-09-30T08:45:12","slug":"finnland-baut-grenzschutz-nach-russland-aus-wir-sind-die-frontlinie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/461683\/","title":{"rendered":"Finnland baut Grenzschutz nach Russland aus: &#8222;Wir sind die Frontlinie&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"text-18 leading-17\">Hinter Virta und seinen Kollegen sind verschiedene Absperrungen auf der Stra\u00dfe aufgestellt: Es beginnt mit Pylonen, dann Absperrschranken, wie man sie von Baustellen kennt. Es folgen Metallz\u00e4une, danach eine Reihe von Betonkl\u00f6tzen, wie sie in Deutschland mittlerweile Weihnachtsm\u00e4rkte sch\u00fctzen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">1,5 Kilometer trennen Virta von seinen russischen Kollegen. Hinter den Absperrungen l\u00e4sst sich die russische Grenze nur noch erahnen. In der Ferne brennen neben Hinweisschildern rote und gr\u00fcne Lichter von Ampeln. Virtas Kollegen sind aus der Ferne nicht mehr zu erkennen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Geredet wird allerdings noch mit der anderen Seite. Laut Virta &#8222;immer, wenn es n\u00f6tig ist.&#8220; Allerdings habe sich die Atmosph\u00e4re in der Zusammenarbeit ge\u00e4ndert. Die Kommunikation sei eingeschr\u00e4nkt, sie laufe aktuell gr\u00f6\u00dftenteils per E-Mail.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die illegale Migration ist laut dem Grenzsch\u00fctzer durch die Schlie\u00dfung schlagartig zur\u00fcckgegangen. Weniger als 10 F\u00e4lle pro Jahr gebe es aktuell noch. Dennoch warnt er davor, die Gefahr aus Russland zu untersch\u00e4tzen: Gerade sei die Lage relativ stabil, doch &#8222;schon morgen k\u00f6nnte die Situation v\u00f6llig anders sein.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Aktuell besch\u00e4ftigt ihn der russische Einsatz von GPS-St\u00f6rsendern. Wer sich in der N\u00e4he der Grenze aufh\u00e4lt, muss damit rechnen, dass Kartenapps einen falschen Standort anzeigen, erkl\u00e4rt Virta. Handys sollten hier ohnehin besser in den Flugmodus geschaltet werden. Hackerangriffe sind nicht auszuschlie\u00dfen, falls sich ein Telefon ins Netz eines russischen Anbieters einw\u00e4hlt.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">An der Front in der Ukraine kommen solche St\u00f6rsender zum Einsatz, damit Drohnen oder Raketen ihr Ziel verfehlen. &#8222;Die russische Seite will sich damit vor der Ukraine sch\u00fctzen&#8220;, erkl\u00e4rt Virta. Man bef\u00fcrchte im Kreml wohl, dass ukrainische Drohnen aus dem finnischen Luftraum nach Russland gelangen k\u00f6nnten. Solche F\u00e4lle gebe es seiner Kenntnis nach allerdings bislang nicht.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Wer mit Politikern in Helsinki spricht, h\u00f6rt immer wieder, dass sich keiner von ihnen je eine Illusion \u00fcber Russlands Absichten gemacht hat. &#8222;Ein Russe bleibt ein Russe, auch wenn man ihn in Butter br\u00e4t&#8220;, lautet ein finnisches Sprichwort. &#8222;Ein Kosak nimmt alles, was nicht am Boden befestigt ist&#8220;, lautet eine andere Redensart, die Ex-Pr\u00e4sident Sauli Niinist\u00f6 2014 in einer Rede aufgegriffen hatte.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Das Misstrauen wird aktuell gen\u00e4hrt: Zuletzt h\u00e4uften sich die Luftraumverletzungen in Nato-Staaten, die mutma\u00dflich auf das Konto Russlands gehen. Zuletzt wurde in Finnland etwa eine Drohne \u00fcber einem Wasserkraftwerk in Lappland gesichtet, die Hintergr\u00fcnde werden noch ermittelt. Finnland habe &#8222;alle Befugnisse und Mittel&#8220;, um auf solche Situationen zu reagieren, sagt Verteidigungsminister Antti H\u00e4kk\u00e4nen bei einem Pressegespr\u00e4ch in Helsinki. Die finnische <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/luftwaffe\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Luftwaffe<\/a> sei &#8222;stark und wachsam&#8220; und k\u00f6nne innerhalb von Minuten auf eine Bedrohung reagieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hinter Virta und seinen Kollegen sind verschiedene Absperrungen auf der Stra\u00dfe aufgestellt: Es beginnt mit Pylonen, dann Absperrschranken,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":461684,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[326,331,332,24801,118380,118375,513,916,1160,29,1478,548,646,118377,65561,13,26838,1480,118378,14,1159,15,4043,4044,850,307,41599,12,317,118376,118379,306],"class_list":{"0":"post-461683","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-326","9":"tag-aktuelle-nachrichten","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-alexander-stubb","12":"tag-antti-haekkaenen","13":"tag-antti-virta","14":"tag-auto","15":"tag-belarus","16":"tag-daenemark","17":"tag-deutschland","18":"tag-drohne","19":"tag-eu","20":"tag-finnland","21":"tag-grenzsicherheit","22":"tag-grenzzaun","23":"tag-headlines","24":"tag-helsinki","25":"tag-luftwaffe","26":"tag-mari-rantanen","27":"tag-nachrichten","28":"tag-nato","29":"tag-news","30":"tag-russia","31":"tag-russian-federation","32":"tag-russische-foederation","33":"tag-russland","34":"tag-sankt-petersburg","35":"tag-schlagzeilen","36":"tag-ukraine","37":"tag-vaalimaa","38":"tag-virolahti","39":"tag-wladimir-putin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115292374657613988","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/461683","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=461683"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/461683\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/461684"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=461683"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=461683"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=461683"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}