{"id":462200,"date":"2025-09-30T13:25:12","date_gmt":"2025-09-30T13:25:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/462200\/"},"modified":"2025-09-30T13:25:12","modified_gmt":"2025-09-30T13:25:12","slug":"fliegen-muss-guenstiger-werden-ploss-draengt-auf-entlastung-fuer-den-luftfahrtstandort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/462200\/","title":{"rendered":"Fliegen muss g\u00fcnstiger werden: Plo\u00df dr\u00e4ngt auf Entlastung f\u00fcr den Luftfahrtstandort"},"content":{"rendered":"<p>Der Bundestagsabgeordnete Christoph Plo\u00df erh\u00f6ht den Druck: Gemeinsam mit der Hamburger CDU-Landesgruppe fordert er die R\u00fccknahme der Luftverkehrssteuer und weitere Entlastungen f\u00fcr Airlines. Das Ziel sind g\u00fcnstigere Tickets und mehr Verbindungen f\u00fcr Hamburg.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Seit seinem Amtsantritt als Koordinator der Bundesregierung f\u00fcr Tourismus setzt sich Christoph Plo\u00df f\u00fcr sinkende Kosten beim Fliegen ein. Nun macht der CDU-Politiker gemeinsam mit seiner Hamburger Landesgruppe im Bundestag weiter Druck. In einem Positionspapier fordern Plo\u00df, Franziska Hoppermann und Christoph de Vries die R\u00fccknahme der im Jahr 2024 erh\u00f6hten Luftverkehrsteuer und weitere Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung des Luftfahrtstandorts Deutschlands. <\/p>\n<p>Das w\u00fcrde auch Hamburg zugutekommen. Der Flughafen ist einer von zahlreichen deutschen Airports, die nach der Corona-Pandemie noch immer nicht aufs alte Niveau zur\u00fcckgekehrt sind.<\/p>\n<p>Die zu hohen Steuern und Geb\u00fchren f\u00fchrten dazu, dass in Deutschland Flugverbindungen gestrichen w\u00fcrden, sagte Plo\u00df in einem Gespr\u00e4ch in Hamburg. Fluggesellschaften setzten ihre Flugzeuge lieber auf profitableren Strecken ein \u2013 \u201eetwa zwischen Stockholm und Mallorca statt zwischen Hamburg und Mallorca.\u201c Das schw\u00e4che den Standort Deutschland und mache Reisen teurer. \u201eFliegen muss g\u00fcnstiger werden, der Luftfahrtstandort Deutschland muss gest\u00e4rkt werden\u201c, so Plo\u00df.<\/p>\n<p>Die Abgeordneten verweisen auf die Entwicklung der Passagierzahlen: W\u00e4hrend die meisten europ\u00e4ischen Flugh\u00e4fen ihre Werte aus dem Vor-Corona-Jahr 2019 inzwischen \u00fcbertreffen, liegen die deutschen Flugh\u00e4fen mit Ausnahme der gro\u00dfen Flug-Drehkreuze darunter. Auch Hamburg betrifft das. 2024 erreichte der Flughafen 86 Prozent des Niveaus von 2019, f\u00fcr 2025 wird ein weiterer R\u00fcckgang auf 84 Prozent erwartet. Ein Grund daf\u00fcr ist, dass die Zahl der Flugbewegungen gesunken ist \u2013 von 137.000 im Jahr 2019 auf 111.000 im laufenden Jahr. Zudem gibt es weniger Anbindungen an internationale Drehkreuze wie M\u00fcnchen und Amsterdam.<\/p>\n<p>Die CDU-Politiker sehen die hohen Standortkosten als Hauptursache. Neben der Luftverkehrsteuer kritisieren die Abgeordneten gestiegene Luftsicherheits- und Flugsicherungsgeb\u00fchren. Ein Teil der Kritik richtet sich direkt an den in Hamburg regierenden rot-gr\u00fcnen Senat. Der Flughafen, an dem die Stadt zu 51 Prozent beteiligt ist, hatte zuletzt seine selbst zu verantwortenden Geb\u00fchren erh\u00f6ht. Doch die Forderungen richten sich vor allem an die Kollegen im Bund. <\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr die hart arbeitenden Menschen in der Hamburger Metropolregion darf der wohlverdiente Urlaub nicht immer unerschwinglicher werden. Gleichzeitig sind deutlich mehr direkte Langstreckenverbindungen in die gro\u00dfen Metropolen Amerikas und Asiens f\u00fcr Hamburg als Wirtschafts- und Forschungsstandort sehr wichtig. Diese Langstreckenverbindungen wird es aber nur geben, wenn die Steuern und Geb\u00fchren endlich gesenkt werden\u201c, betont Plo\u00df.<\/p>\n<p>Das Positionspapier fordert, die im Koalitionsvertrag vereinbarte R\u00fccknahme der Steuererh\u00f6hung sp\u00e4testens 2027 umzusetzen und die deutsche PtL-Quote f\u00fcr nachhaltige Flugkraftstoffe abzuschaffen. Andernfalls drohten deutschen Airlines Strafzahlungen in dreistelliger Millionenh\u00f6he, weil entsprechende Treibstoffe am Markt nicht verf\u00fcgbar seien. \u201eDas versch\u00e4rft den Wettbewerbsnachteil erheblich und wird in gro\u00dfem Stil Wertsch\u00f6pfung und Arbeitspl\u00e4tze zerst\u00f6ren, auch in Hamburg\u201c, hei\u00dft es in dem Papier.<\/p>\n<p>Der Flughafen Hamburg gilt als wichtiger Wirtschaftsfaktor: \u00dcber 11.000 Arbeitspl\u00e4tze h\u00e4ngen direkt an ihm, die Bruttowertsch\u00f6pfung liegt bei mehr als 660 Millionen Euro. Schon ein in Hamburg stationiertes Flugzeug sichert laut CDU rund 170 Arbeitspl\u00e4tze und tr\u00e4gt j\u00e4hrlich etwa 70 Millionen Euro zum Bruttoinlandsprodukt bei.<\/p>\n<p>juve<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Bundestagsabgeordnete Christoph Plo\u00df erh\u00f6ht den Druck: Gemeinsam mit der Hamburger CDU-Landesgruppe fordert er die R\u00fccknahme der Luftverkehrssteuer&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":462201,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[5204,29,30,692,1092,65428,118485,71654,631],"class_list":{"0":"post-462200","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-christoph","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-hamburg","12":"tag-hotels","13":"tag-luftverkehr-ks","14":"tag-luftverkehrsabgabe-ks","15":"tag-ploss","16":"tag-urlaub"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115293475612826014","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/462200","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=462200"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/462200\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/462201"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=462200"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=462200"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=462200"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}