{"id":462361,"date":"2025-09-30T14:51:15","date_gmt":"2025-09-30T14:51:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/462361\/"},"modified":"2025-09-30T14:51:15","modified_gmt":"2025-09-30T14:51:15","slug":"innovationsschmiede-in-berlin-spatenstich-setzt-startschuss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/462361\/","title":{"rendered":"Innovationsschmiede in Berlin &#8211; Spatenstich setzt Startschuss"},"content":{"rendered":"<p>Innovationszuwachs in Berlin: Mit der Chemical Invention Factory (CIF) wird die europaweit gr\u00f6\u00dfte Laborinfrastruktur f\u00fcr Transfer- und Vorgr\u00fcndungsteams in der gr\u00fcnen Chemie geschaffen.<\/p>\n<p>        <img width=\"1200\" height=\"600\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Spaten_Copyright_Christian_Kielmann-69-e1759231742595-1200x600.jpg\" class=\"single__post-image wp-post-image\" alt=\"Spatenstich f\u00fcr die Chemical Invention Factory: In Berlin entsteht Europas gr\u00f6\u00dfte Laborinfrastruktur f\u00fcr gr\u00fcne Chemie.&#10;Foto: TU Berlin\/Christian Kielmann\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"high\"  \/><\/p>\n<p>Spatenstich f\u00fcr die Chemical Invention Factory: In Berlin entsteht Europas gr\u00f6\u00dfte Laborinfrastruktur f\u00fcr gr\u00fcne Chemie.\n<\/p>\n<p class=\"wp-caption-source\">Foto: TU Berlin\/Christian Kielmann<\/p>\n<p>Die CIF soll ma\u00dfgeblich dazu beitragen, dass die \u00dcbermittlung von Innovationen aus der Wissenschaft in gr\u00fcne Anwendungen auf dem Gebiet der Materialchemie weiter vorangetrieben wird \u2013 beim Spatenstich am 24. September 2025 wurde der Anfang daf\u00fcr gelegt.<\/p>\n<p>Finanziert wird die CIF mit ca. 13 Mio. \u20ac von der TU Berlin und ungef\u00e4hr 7 Mio. \u20ac des Landes Berlin. Bis 2027 soll das Geb\u00e4ude auf dem Campus Charlottenburg der TU Berlin errichtet werden.\n<\/p>\n<p>Hightech-Labore f\u00fcr Start-ups und Forschungsteams<\/p>\n<p>Auf den rund 1000 Quadratmetern Nutzfl\u00e4che stehen hochmoderne Analyseger\u00e4te wie Hochleistungsfl\u00fcssigkeitschromatografen oder Gaschromatografie-Massenspektrometer zur Verf\u00fcgung, die f\u00fcr alle Teams frei zug\u00e4nglich sind.<\/p>\n<p>Insgesamt finden bis zu zw\u00f6lf Teams aus aller Welt in der CIF Platz. Dort werden sie ihre Forschungsergebnisse zu marktf\u00e4higen Produkten entwickeln. Ziel ist dabei, die Chemie in eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft zu transformieren, die auf nachwachsenden Rohstoffen basiert.<\/p>\n<p>Berlin als Zentrum der Innovation<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ingenieur.de\/technik\/fachbereiche\/chemie\/nachhaltige-chemie-gruene-innovation-fuer-eine-saubere-zukunft\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gr\u00fcne Chemie<\/a> soll hier im Fokus stehen: Um nachhaltige Verfahren und Materialien zu f\u00f6rdern, Umweltbelastungen zu minimieren und Ressourcen zu schonen. Als Hotspot f\u00fcr Forschung und Innovation in Europa spielt Berlin dabei eine wesentliche Rolle. Universit\u00e4ten, <a href=\"https:\/\/www.ingenieur.de\/technik\/fachbereiche\/chemie\/die-zukunft-der-schuhindustrie-nachhaltige-sohlen-aus-zucker\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Start-ups<\/a> und Industriepartner arbeiten hier gemeinsam an \u00f6kologischen Technologien.<\/p>\n<p>Deutschland hat mit einem Umsatz von mehr als 200 Mrd. \u20ac die drittgr\u00f6\u00dfte Chemieindustrie der Welt. Um diesen Platz auch zuk\u00fcnftig zu halten, m\u00fcssen auch Start-ups in diesem Bereich dabei unterst\u00fctzt werden, ihre Innovationen marktf\u00e4hig zu machen. Aus diesem Grund schafft das Land Berlin neue Infrastrukturen, die dabei helfen sollen Forschungsergebnisse in die Anwendung m\u00f6glichst nahtlos zu transferieren.<\/p>\n<p>Ein Beispiel ist der Pre-Seed Fonds, der gezielt Deep-Tech-Start-ups unterst\u00fctzen soll, ein weiteres ist UNITE, das neu geschaffene Innovations- und Gr\u00fcndungszentrum in Berlin. Mit der CIF gewinnt die Hauptstadtregion nun auch eine Infrastruktur dazu, die Ausgr\u00fcndungen auf dem Gebiet der Chemie kostenfrei f\u00fcr zwei bis vier Jahre unterst\u00fctzt.<\/p>\n<blockquote>\n<p>\u201eIch bin mir sicher, dass das die Attraktivit\u00e4t unseres Wissenschaftsstandortes f\u00fcr nationale und internationale Talente nochmals st\u00e4rkt und wir dadurch unserem Ziel, Berlin als Zentrum f\u00fcr gr\u00fcne Chemie zu etablieren, ein gutes St\u00fcck n\u00e4herkommen\u201c, sagt Ina Czyborra, Senatorin f\u00fcr Wissenschaft, Gesundheit und Pflege des Landes Berlin.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>CIF: Auch ein gro\u00dfer Vorteil f\u00fcr Forschung und Lehre in Berlin<\/p>\n<p>Die Chemieindustrie ist weltweit f\u00fcr vier Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Es muss daher ein Umdenken erfolgen, der zum <a href=\"https:\/\/www.vdi-nachrichten.com\/technik\/umwelt\/gruene-chemie-bis-2045-dank-neuer-roadmap\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Umbau der Industrie<\/a> f\u00fchrt \u2013 es muss mit Ressourcen gearbeitet werden, die nicht auf Erd\u00f6l basieren.<\/p>\n<blockquote>\n<p>\u201eDer Fokus unserer Universit\u00e4t, wissenschaftliche Ergebnisse in gesellschaftlichen Nutzen zu verwandeln, ist f\u00fcr uns ein Ansporn, die CIF zu f\u00f6rdern\u201c, sagt Geraldine Rauch, Pr\u00e4sidentin der Technischen Universit\u00e4t Berlin.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die CIF soll daher f\u00fcr die gesamte Berlin University Alliance zug\u00e4nglich sein. Jedes gef\u00f6rderte Team wird von einem Professor oder einer Professorin begleitet. Als \u201eInnoDirector\u201c begleitet diese Person das Projekt und steht als Pate oder Patin mit Rat und Tat zur Verf\u00fcgung. Sie kann aus jeder der drei Berliner Universit\u00e4ten kommen und sorgt daf\u00fcr, dass auch Forschung und Lehre in Berlin von der CIF profitieren.<\/p>\n<p>Gro\u00dfe St\u00fccke auf CIF gesetzt<\/p>\n<p>Ungef\u00e4hr 70 Prozent der Technologien, die f\u00fcr die Transformation der Chemiebranche essenziell sind, sind noch gar nicht erfunden worden. Eine wesentliche Rolle spielen Katalysatoren, da sie in \u00fcber 80 Prozent der chemischen Reaktionen in der Industrie verwendet werden. Eben f\u00fcr solche Projekte bietet sich die CIF an, da hier der Austausch der Start-ups mit Katalyse-Expertinnen\u00a0 und -Experten der TU Berlin direkt gegeben ist.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzte Teams in greenCHEM eingebunden<\/p>\n<p>Besonders ist an der CIF vor allem, dass die unterst\u00fctzten Teams automatisch in das Berliner Innovations\u00f6kosystem greenCHEM eingebunden sind. Dieses wird im Programm \u201eT!Raum \u2013 TransferR\u00e4ume f\u00fcr die Zukunft von Regionen\u201c vom Bundesforschungsministerium gef\u00f6rdert und bringt Chemieunternehmen in Berlin und Brandenburg sowie Unis, au\u00dferuniversit\u00e4re Wissenschaftseinrichtungen und Beh\u00f6rden mit den Start-ups zusammen. So kommt es nicht nur zu einem \u201ePush\u201c von Innovationen durch neue Ideen aus der Forschung, sondern auch zu einem \u201ePull\u201c durch konkrete materielle Herausforderungen, vor denen die Anwender und Anwenderinnen stehen. Durch diese Kombination werden Innovationen aus Berlin die enorme Transformationsaufgabe, in der sich die chemische Industrie befindet, unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Innovationszuwachs in Berlin: Mit der Chemical Invention Factory (CIF) wird die europaweit gr\u00f6\u00dfte Laborinfrastruktur f\u00fcr Transfer- und Vorgr\u00fcndungsteams&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":462362,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,30,4714,36354],"class_list":{"0":"post-462361","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-innovation","12":"tag-start-ups"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115293813992334448","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/462361","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=462361"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/462361\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/462362"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=462361"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=462361"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=462361"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}