{"id":463108,"date":"2025-09-30T21:31:23","date_gmt":"2025-09-30T21:31:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/463108\/"},"modified":"2025-09-30T21:31:23","modified_gmt":"2025-09-30T21:31:23","slug":"stadionplaene-bei-union-berlin-die-neue-alte-foersterei-muss-kleiner-werden-sport","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/463108\/","title":{"rendered":"Stadionpl\u00e4ne bei Union Berlin: Die neue Alte F\u00f6rsterei muss kleiner werden &#8211; Sport"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Am Dienstag sa\u00df Dirk Zingler, Pr\u00e4sident des 1. FC Union, in der \u201eEisern-Lounge\u201c des Stadions An der Alten F\u00f6rsterei, und am Ende entfuhr ihm doch so etwas wie ein Seufzer. Fast eine Stunde lang hatte er versucht, ausgeglichen zu wirken, und wiederholt unterstrichen, dass es keinen Anlass gebe, irgendetwas zu dramatisieren oder gar zu skandalisieren. Aber er sagte eben auch, dass es darum gehe, \u201edie Realit\u00e4ten der Stadt zu akzeptieren\u201c. Was aktuell zum Beispiel bedeutet, hinzunehmen, dass die Ausbaupl\u00e4ne f\u00fcr das Stadion An der Alten F\u00f6rsterei ein wenig abgeschliffen und ver\u00e4ndert werden m\u00fcssen: Statt einer Arena f\u00fcr 40 500 Zuschauer soll die Alte F\u00f6rsterei der Zukunft 34 500 Zuschauern Platz bieten.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Das Volumen des geplanten Stadions \u2013 der Bauk\u00f6rper \u2013 werde sich zwar nicht ver\u00e4ndern, betonte Zingler. Wohl aber die Art der Nutzung: Urspr\u00fcnglich hatte Union geplant, rund 32 000 Steh- sowie 8000 Sitzpl\u00e4tze einzurichten \u2013 und h\u00e4tte damit sogar das Dortmunder Westfalenstadion ausgestochen. Samt sagenumwobener \u201eGelber Wand\u201c kommt die nun nach einem Versicherer benannte Spielst\u00e4tte in Westfalen auf rund 28 000 Stehpl\u00e4tze. Nun aber musste Zingler den Union-Mitgliedern in einem Brief erkl\u00e4ren, dass das Stadion An der Alten F\u00f6rsterei in spe rund 18 800 Steh-, aber 15 700 Sitzpl\u00e4tze haben werde. Zurzeit bietet die F\u00f6rsterei 22 012 Menschen Platz, davon sind 18 395 \u201eSteher\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/sport\/union-berlin-oliver-burke-talent-hattrick-li.3318028\" aria-label=\"Artikelverlinkung:\" data-track-szde=\"{&quot;event&quot;:&quot;teaser_clicked&quot;,&quot;teaser_clicked&quot;:{&quot;article_title&quot;:&quot;alles_kommt_auf_den_tisch&quot;,&quot;doctype&quot;:&quot;&quot;,&quot;label&quot;:&quot;&quot;,&quot;main_topic&quot;:&quot;bundesliga&quot;,&quot;object_id&quot;:&quot;li.3318028&quot;,&quot;pcat&quot;:&quot;metered&quot;,&quot;section&quot;:&quot;sport&quot;,&quot;teaser_type&quot;:&quot;article_teaser_top&quot;}}\" data-manual=\"teaser-url\" data-tb-link=\"\" aria-labelledby=\"teaser-httpswwwsueddeutschedesportunion-berlin-oliver-burke-talent-hattrick-li3318028\" class=\"css-14tg8sh\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/c76dcfea-758b-4d5b-9a2e-137aa01bc6cd.jpg\"   alt=\"\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/><\/p>\n<p>Oliver Burke bei Union Berlin<\/p>\n<p>:Alles kommt auf den Tisch<\/p>\n<p class=\"css-a6ecqs\" data-manual=\"teaser-text\" data-tb-description=\"\" data-schema-org-speakable=\"true\">Unions schottischer Angreifer Oliver Burke, 28, hat mit drei Treffern gegen Frankfurt die Palette seiner F\u00e4higkeiten offenbart. L\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig, sagen Kritiker.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die \u00fcberarbeiteten Umbaupl\u00e4ne bringen also einerseits die Gefahr eines Kulturwandels mit sich, der nicht allen schmeckt. Zwar sind auch Unioner den Alterungsprozessen unterworfen, die dem Homo sapiens immanent sind; viele Unioner leben auch im Alter nach dem Fan-Motto: \u201eSitzen ist f\u00fcr\u2019n Arsch.\u201c Die neuen Pl\u00e4ne schm\u00e4lern andererseits ganz grunds\u00e4tzlich die Hoffnungen vieler Unioner, in den Genuss eines Stadionbesuchs zu kommen. Union z\u00e4hlte zum 30. Juni 70 111 Mitglieder, die nicht mal beim ber\u00fchmten Weihnachtssingen ins Stadion passen \u2013 obwohl der Innenraum genutzt wird.<\/p>\n<p>Der Plan f\u00fcr ein Stadion f\u00fcr rund 40 000 Menschen ist an Verkehrsfragen gescheitert<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Das Grundproblem sei \u2013 Stichwort: Realit\u00e4t \u2013, dass das Umfeld nicht im gleichen Tempo wachse wie Union, erkl\u00e4rte Zingler am Dienstag. Dazu z\u00e4hlt insbesondere die Infrastruktur, die das Stadion umgibt. Der Plan, rund 40 000 Menschen im Stadion zu beherbergen, ist an verkehrstechnischen Problemen gescheitert. Denn um etwa das Schienennetz rund ums Stadion sinnvollerweise auszubauen, fehlt Berlin schon das Elementarste: Bahnstrom. Der Mangel f\u00fchrt jetzt schon zu Kapazit\u00e4tsproblemen in der M\u00f6chtegern-Olympiastadt.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Das Konzept, das Union Mitte Juni bei der Berliner Verwaltung eingereicht hatte, sah unter anderem den massiven Einsatz von Shuttle-Bussen zu mehr oder weniger nahen Bahnh\u00f6fen vor, die Union selbst finanzieren wollte. Doch am 19. September wurde er von den Beh\u00f6rden abgelehnt. Zwar hat Union auch schon in der Vergangenheit \u2013 \u00fcberaus verl\u00e4sslich \u2013 Shuttle-Gelegenheiten f\u00fcr Zuschauer angeboten. Aber der Bedarf bei 40 000 Zuschauern w\u00fcrde allein schon die Stellplatzkapazit\u00e4ten f\u00fcr die Busse sprengen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Nach der Ablehnung des urspr\u00fcnglichen Konzepts pr\u00e4sentierte Union nun der Berliner Politik einen Vorschlag, \u201eder aus unserer Sicht das Problem l\u00f6st\u201c und \u201eden gordischen Knoten durchschl\u00e4gt\u201c, wie Zingler sagte. Union drosselt durch eine Verringerung der Kapazit\u00e4t auch die Zahl der an- und abreisenden Zuschauer auf ein Ma\u00df, das rund ums Stadion absorbiert werden kann \u2013 mit einer geringeren oder, wie der B\u00fcrokrat frohlockend sagen w\u00fcrde, \u201egenehmigungsf\u00e4higen\u201c Zahl an Shuttle-Bussen. Zingler berichtete, der Berliner Senat habe da \u201esehr viel Zustimmung\u201c signalisiert.\u00a0 \u00dcberhaupt seien die Gespr\u00e4che mit dem Senat sehr positiv gewesen, auch mit dem Regierenden B\u00fcrgermeister Kai Wegner (Hertha BSC, \u00e4h, Pardon: CDU). \u00a0\u201eJetzt hoffen wir, dass er (der Vorschlag, nicht Wegner, Anm. d. Red.) in die Verwaltung hineinw\u00e4chst\u201c, sagte Zingler. Denn am Ende stehen immer auch eine Unterschrift und ein Stempel.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u201eIch bin so optimistisch wie noch nie\u201c, sagte Zingler, dessen Klub schon 2017 konkrete Pl\u00e4ne \u00f6ffentlich machte, das eigene Haus auszubauen. Wann das sein wird? Der Plan bleibe, das traditionelle Weihnachtssingen 2026 in der Alten F\u00f6rsterei abzuhalten, das ganze Kalenderjahr im Charlottenburger Exil, sprich: im Berliner Olympiastadion zu verbringen, um dann frei nach dem Schmalzrocker Chris Rea (\u201eDriving home for Christmas\u201c)\u00a0zum Weihnachtssingen 2027 wieder in die F\u00f6rsterei zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am Dienstag sa\u00df Dirk Zingler, Pr\u00e4sident des 1. 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