{"id":463628,"date":"2025-10-01T02:18:11","date_gmt":"2025-10-01T02:18:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/463628\/"},"modified":"2025-10-01T02:18:11","modified_gmt":"2025-10-01T02:18:11","slug":"aufruestung-eu-gipfel-ohne-drohnenalarm-merz-co-tagen-in-kopenhagen-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/463628\/","title":{"rendered":"Aufr\u00fcstung &#8211; EU-Gipfel ohne Drohnenalarm? Merz &#038; Co tagen in Kopenhagen &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Kopenhagen (dpa) &#8211; Unter dem Eindruck der j\u00fcngsten Luftraumverletzungen durch russische Kampfjets und Kamikaze-Drohnen beraten die Staats- und Regierungschefs der EU-L\u00e4nder heute in Kopenhagen \u00fcber gemeinsame Anstrengungen f\u00fcr bessere Abschreckung und Verteidigung. Bei dem Spitzentreffen in der d\u00e4nischen Hauptstadt geht es vor allem um die Frage, welche milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten \u00fcber EU-Projekte aufgebaut oder gest\u00e4rkt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Bereits auf dem Tisch liegen Pl\u00e4ne f\u00fcr einen sogenannten Drohnenwall, der mit modernster Technik das Erkennen, Verfolgen und Abfangen von unbemannten Flugk\u00f6rpern erm\u00f6glichen soll. Er soll m\u00f6glichst schnell an der Ostflanke der EU aufgebaut werden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Weiteres gro\u00dfes Thema bei dem ersten gro\u00dfen EU-Spitzentreffen in der zweiten Jahresh\u00e4lfte ist die weitere Unterst\u00fctzung f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Ukraine\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ukraine<\/a>. Bundeskanzler Friedrich Merz und Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen haben in diesem Zusammenhang vorgeschlagen, eingefrorene russische Zentralbankgelder zu nutzen, um der Ukraine zus\u00e4tzliche Darlehen zur Verf\u00fcgung zu stellen. Im Gespr\u00e4ch ist ein Betrag im Umfang von etwa 140 Milliarden Euro.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/e8b33688-0944-4bd5-8ab1-cf29ba0bcb08.jpg\"   alt=\"Will in Kopenhagen \u00fcber die Nutzung eingefrorener russischer Zentralbankgelder f\u00fcr die Ukraine sprechen: Bundeskanzler Friedrich Merz.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Will in Kopenhagen \u00fcber die Nutzung eingefrorener russischer Zentralbankgelder f\u00fcr die Ukraine sprechen: Bundeskanzler Friedrich Merz. (Foto: Omar Havana\/AP\/dpa)Gipfel mit Ukraine am Donnerstag<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Zudem wird erwartet, dass EU-Staaten wie Spanien und Irland die katastrophale humanit\u00e4re Lage im Gazastreifen ansprechen und auf eine Einigung auf Sanktionen gegen Israel dringen. Wie bei den anderen Themen auch waren dabei bis zuletzt allerdings keine Entscheidungen absehbar. Konkrete Fortschritte d\u00fcrfte es fr\u00fchestens beim n\u00e4chsten formellen EU-Gipfel geben, der in der vorletzten Oktober-Woche in Br\u00fcssel stattfinden soll.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">An die EU-Beratungen schlie\u00dft sich am Donnerstag ebenfalls in Kopenhagen der siebte Gipfel der Europ\u00e4ischen Politischen Gemeinschaft (EPG) an. Bei ihm soll es ebenfalls um die Unterst\u00fctzung der Ukraine, aber auch um wirtschaftliche Sicherheit und Migrationsfragen gehen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Der EPG-Gipfel ist ein Gespr\u00e4chsformat, das vom franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron ins Leben gerufen wurde. Eingeladen sind diesmal Staats- und Regierungschefs aus 47 L\u00e4ndern. Darunter sind neben den 27 EU-Staaten auch L\u00e4nder wie Gro\u00dfbritannien, Moldau, die Ukraine, die Schweiz und Georgien.<\/p>\n<p>Deutsche Fregatte unterst\u00fctzt Sicherheitskonzept<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Mit Spannung wird erwartet, ob es <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/D%C3%A4nemark\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">D\u00e4nemark<\/a> gelingt, gr\u00f6\u00dfere St\u00f6rf\u00e4lle bei den Spitzentreffen zu verhindern. In dem Land gibt es seit Anfang vergangener Woche immer wieder Drohnenalarm. Wer hinter den Vorf\u00e4llen steckt, ist bislang unklar. <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Russland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Russland<\/a> weist den Verdacht einer Verwicklung als \u201ebodenlos\u201c zur\u00fcck.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die d\u00e4nischen Beh\u00f6rden haben bislang keine Schuldzuweisungen vorgenommen, gehen allerdings von einem professionellen Akteur aus, der mit dem Vorgehen Unruhe in dem Nato-Land stiften will. Im Raum steht die Vermutung, dass zumindest einige Drohnen von einem Schiff aus gesteuert worden sein k\u00f6nnten. Wegen der Drohnensichtungen in Kopenhagen musste aus Sicherheitsgr\u00fcnden zeitweise sogar der Flughafen gesperrt werden &#8211; Tausende Reisende waren von Flugausf\u00e4llen und Versp\u00e4tungen betroffen. Betroffen waren aber beispielsweise auch Milit\u00e4ranlagen.<\/p>\n<p>Auch Partnerstaaten am Schutz beteiligt<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Am Schutz der Gipfeltreffen beteiligen sich nun auch Streitkr\u00e4fte aus Partnerstaaten. Die Bundeswehr hat unter anderem die Fregatte \u201eHamburg\u201c nach Kopenhagen geschickt, die speziell f\u00fcr die Luftverteidigung ausger\u00fcstet und mit ihrem Radar in der Lage ist, mehr als 1.000 Ziele gleichzeitig zu erfassen. Im Idealfall bleibt es allerdings f\u00fcr die Besatzung ruhig. \u00dcber D\u00e4nemark herrscht w\u00e4hrenddessen Drohnenverbot \u2013 nur die Polizeidrohnen d\u00fcrfen in der Luft sein.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Als Super-GAU f\u00fcr die EU und Gipfelgastgeber D\u00e4nemark gilt das Szenario, dass wegen der Sichtung von unbemannten Flugobjekten Flugzeuge von Staats- und Regierungschefs nicht oder nur versp\u00e4tet in Kopenhagen landen k\u00f6nnen und deswegen der Ablauf des Spitzentreffens gest\u00f6rt wird.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:251001-930-107691\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kopenhagen (dpa) &#8211; Unter dem Eindruck der j\u00fcngsten Luftraumverletzungen durch russische Kampfjets und Kamikaze-Drohnen beraten die Staats- und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":463629,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,147,1160,548,663,158,2063,13,984,8221,2914,4046,451,14,15,16,4043,4044,850,307,747,12,6473,37142,149,317,4961,686],"class_list":{"0":"post-463628","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-ausland","11":"tag-daenemark","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europaeische-union","15":"tag-gipfel","16":"tag-headlines","17":"tag-international","18":"tag-konflikte","19":"tag-kopenhagen","20":"tag-krieg","21":"tag-militaer","22":"tag-nachrichten","23":"tag-news","24":"tag-politik","25":"tag-russia","26":"tag-russian-federation","27":"tag-russische-foederation","28":"tag-russland","29":"tag-ruestungsindustrie","30":"tag-schlagzeilen","31":"tag-sicherheitspolitik","32":"tag-skandinavien","33":"tag-sueddeutsche-zeitung","34":"tag-ukraine","35":"tag-verteidigung","36":"tag-verteidigungspolitik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115296515342451914","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/463628","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=463628"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/463628\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/463629"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=463628"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=463628"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=463628"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}