{"id":464071,"date":"2025-10-01T06:23:37","date_gmt":"2025-10-01T06:23:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/464071\/"},"modified":"2025-10-01T06:23:37","modified_gmt":"2025-10-01T06:23:37","slug":"trump-regierung-feiert-die-taeter-des-massakers-von-wounded-knee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/464071\/","title":{"rendered":"Trump-Regierung feiert die T\u00e4ter des Massakers von Wounded Knee"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"db relative center\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/f5cdc01f-34e0-4886-a0a6-a7b777d772ea\" style=\"max-height:100%\"\/>Soldaten posieren am 1. Januar 1891, vier Tage nach dem Massaker von Wounded Knee, mit Gewehren in der Hand vor einem Massengrab.<\/p>\n<p>20 US-Soldaten, die am Massaker von Wounded Knee beteiligt waren, werden laut US-Kriegsminister Pete Hegseth die ihnen verliehenen Ehrenmedaillen behalten.<\/p>\n<p>Das Massaker von Wounded Knee ereignete sich am kalten Wintertag des 29. Dezember 1890, als Truppen der 7. US-Kavallerie sch\u00e4tzungsweise 250 bis 300 M\u00e4nner, Frauen und Kinder der Lakota-Sioux am Wounded Knee Creek in S\u00fcddakota t\u00f6teten. In der Folgezeit wurden 20 daran beteiligte Soldaten mit der Ehrenmedaille ausgezeichnet, der h\u00f6chsten milit\u00e4rischen Auszeichnung.<\/p>\n<p>In einem Video, das am sp\u00e4ten Donnerstag auf X gepostet wurde, sagte Hegseth, eine Untersuchungskommission habe empfohlen, den Soldaten ihre Medaillen zu lassen, und er sei dieser Empfehlung gefolgt. \u201eWir machen deutlich, dass [die Soldaten] diese Medaillen verdient haben\u201c, sagte Hegseth. Er bezeichnete die M\u00e4nner als \u201etapfere Soldaten\u201c. Die Untersuchungskommission sei zu dem Schluss gekommen, dass die Medaillen seien zu Recht verliehen wurden. \u201eDiese Entscheidung ist nun endg\u00fcltig, und ihr Platz in der Geschichte unseres Landes steht nicht mehr zur Debatte.\u201c<\/p>\n<p>Hegseth Verk\u00fcndung muss als Warnung verstanden werden: Eine Regierung, die bereit ist, die T\u00e4ter eines der grausamsten Kriegsverbrechen in der amerikanischen Geschichte zu Helden zu erkl\u00e4ren, ist ebenfalls bereit, solche Verbrechen und noch schlimmere in der Gegenwart zu wiederholen.<\/p>\n<p>Mit Gewehren, Artillerie und Kanisterfeuer zerst\u00f6rten Hegseths \u201eHelden\u201c ein ganzes Dorf der Miniconjou Lakota. Die Opfer waren in der \u00fcberw\u00e4ltigenden Mehrheit Frauen, Kinder und alte Menschen. F\u00fcnfundzwanzig US-Soldaten kamen ums Leben, die meisten von ihnen Opfer von \u201efriendly fire\u201c in Einheiten, die keine Kampferfahrung hatten und zum Zeitpunkt ihres Angriffs betrunken waren.<\/p>\n<p>Die Zeit vor dem Massaker war gepr\u00e4gt von jahrzehntelanger gewaltsamer Enteignung und gebrochenen Vertr\u00e4gen, die den Ureinwohnern im Westen des Mississippi aufgezwungen wurden. In diesem Kontext von Verlust und Verzweiflung entstand eine geistliche Erweckungsbewegung. Die Bewegung begann 1889 mit Wovoka, einem Propheten der Paiute, und verbreitete sich rasch unter den St\u00e4mmen der Region. Wovokas Vision versprach, dass die Ureinwohner durch die getreue Aus\u00fcbung des Geistertanzes &#8211; eines rituellen, gemeinschaftlichen Kreistanzes &#8211; die vielen durch Krieg, Krankheit und Hunger verlorenen Vorfahren in die Welt zur\u00fcckbringen, den zu dem Zeitpunkt fast ausgerotteten B\u00fcffel wieder heimisch machen und den wei\u00dfen Mann und sein Werk aus ihrem Land vertreiben k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Reservatsbeamte und die kapitalistischen Interessen des Westens &#8211; Minenbesitzer und Rancher &#8211; betrachteten die friedliche religi\u00f6se Bewegung als Bedrohung und interpretierten ihre millenarische Botschaft als Vorbote eines Aufstands.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"db relative center\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/99dd6437-bfd4-4119-b5b2-5b99e1944d14\" style=\"max-height:100%\"\/>Der gefrorene K\u00f6rper von Spotted Elk, der bei dem Massaker get\u00f6tet wurde.<\/p>\n<p>In einer Atmosph\u00e4re von Angst und Verzweiflung nach der Ermordung von Sitting Bull beschloss Spotted Elk, H\u00e4uptling der Miniconjou Lakota, sich den US-Truppen zu ergeben. Gezeichnet von einer Lungenentz\u00fcndung und in der Hoffnung, Gewalt zu vermeiden, f\u00fchrte er seinen Stamm nach S\u00fcden in das Pine Ridge Reservat und suchte Schutz bei Red Cloud, einem H\u00e4uptling, der mit dem amerikanischen Milit\u00e4r zusammenarbeitete. Am 28. Dezember 1890 wurde die Gruppe von der 7. Kavallerie abgefangen. Spotted Elk und seine Leute wurden zu einem Lager am Wounded Knee Creek eskortiert, das die Soldaten mit acht Kompanien Kavallerie und vier Kanonen umstellten. \u201eDie Soldaten und Sp\u00e4her waren den Lakota-Kriegern zahlenm\u00e4\u00dfig fast f\u00fcnf zu eins \u00fcberlegen\u201c, schreibt der Historiker Peter Cozzens.<\/p>\n<p>Die Verantwortung f\u00fcr das Massaker liegt letztlich bei den Milit\u00e4rs. General John Rutter Brooke hatte seinem Untergebenen, Oberst James Forsyth, den Befehl gegeben, \u201eBig Foots [Spotted Elks] Stamm zu entwaffnen, die Flucht aller zu verhindern; [und] falls sie k\u00e4mpften, sie zu vernichten\u201c. Am 29. Dezember forderte Forsyth den Stamm auf, die Waffen abzugeben. W\u00e4hrend einer invasiven und chaotischen Durchsuchung kam es zu einer Auseinandersetzung, ein Schuss ert\u00f6nte, und die Soldaten er\u00f6ffneten das Feuer mit Gewehren und Kanonen in einem mutwilligen Amoklauf, der mehr als eine Stunde dauerte.<\/p>\n<p>Die US-Soldaten haben die Fliehenden \u201ekaltbl\u00fctig erschossen\u201c, so Cozzen, darunter \u201ef\u00fcnf M\u00e4dchen, die versuchten, den berittenen Soldaten zu entkommen. Kurz bevor die Soldaten sie einholten, setzten sich die M\u00e4dchen hin und stellten sich ihren M\u00f6rdern. Die Soldaten hoben ihre Gewehre, die M\u00e4dchen bedeckten ihre Gesichter mit Decken, und mit einem M\u00fcndungsfeuer waren sie tot.\u201c Die Soldaten, die auf Befehl handelten, feuerten dann Schrapnelle und Artillerie auf Personen ab, \u201edie keinerlei erdenkliche Bedrohung f\u00fcr irgendjemanden darstellten\u201c.<\/p>\n<p>Zeugenaussagen von Soldaten und amerikanischen Ureinwohnern erinnerten immer wieder an das Abschlachten von Kindern und Babys durch das amerikanische Milit\u00e4r. Dewey Beard, ein \u00dcberlebender, erinnerte sich: \u201eAls ich all die kleinen Kinder sah, die dort tot in ihrem Blut lagen, sp\u00fcrte ich, dass selbst wenn ich einen der Soldaten essen w\u00fcrde, dies meinen Zorn nicht bes\u00e4nftigen w\u00fcrde.\u201c Ein Leutnant, der an dem Massaker beteiligt war, erinnerte sich an die Ger\u00e4usche \u201evon allen Seiten&#8230;, die das Entsetzen \u00fcber das, was geschah, zum Ausdruck brachten &#8211; die T\u00f6tung von Frauen mit Papoos auf dem R\u00fccken.\u201c<\/p>\n<p>Black Elk, der 1932 von dem Dichter John G. Neihardt interviewt wurde, erinnerte sich an die Szene: \u201eWenn ich jetzt von diesem hohen H\u00fcgel meines hohen Alters zur\u00fcckblicke, kann ich immer noch die geschlachteten Frauen und Kinder sehen, die aufgeh\u00e4uft und verstreut entlang der krummen Schlucht liegen, so deutlich wie damals, als ich sie mit noch jungen Augen sah.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mehring-verlag.de\/library\/north-30-jahre-krieg\/00.html\" class=\"no-underline pointer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"db relative center\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/19b71883-5de1-401a-8f7f-7226c4b24a37\" style=\"max-height:100%\"\/><\/p>\n<p>David North<\/p>\n<p>30 Jahre Krieg: Amerikas Griff nach der Weltherrschaft 1990\u20132020<\/p>\n<p>Seit dem ersten Golfkrieg 1990\u20131991 f\u00fchren die Vereinigten Staaten ununterbrochen Krieg.\u00a0Gest\u00fctzt auf ein marxistisches Verst\u00e4ndnis der Widerspr\u00fcche des US- und des Weltimperialismus analysiert David North die Milit\u00e4rinterventionen und geopolitischen Krisen der letzten 30 Jahre.<\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>In den folgenden Tagen herrschten bittere K\u00e4lte und ein Schneesturm, der die Bergung der Opfer verhinderte. Die Toten der Lakota lagen unbestattet, durch die K\u00e4lte in grausige Formen gekr\u00fcmmt und starr, viele von ihnen Frauen und Kinder, die auf der Flucht erschossen worden waren. Die Leichen von M\u00e4nnern zeigten, dass ihre zeremoniellen Geisterhemden von US-Soldaten als Troph\u00e4en ausgezogen worden waren, bevor die Leichen in ein Massengrab geschleift wurden.<\/p>\n<p>Der amerikanische Staat hat sich noch nie f\u00fcr seine zahlreichen Kriegsverbrechen entschuldigt, auch nicht f\u00fcr ein so ungeheuerliches wie Wounded Knee. Obwohl die Grausamkeit des Massakers seit langem bekannt ist und die Gr\u00e4ueltaten genauestens dokumentiert wurden, haben kapitalistische Politiker die Ehrenmedaillen, die Soldaten f\u00fcr ihre Beteiligung an dem Massaker verliehen wurden, nie zur\u00fcckgenommen.<\/p>\n<p>Mehrere im Kongress eingebrachte Gesetze sind wiederholt gescheitert, zuletzt das im Mai 2025 von Senatorin Elizabeth Warren und der Abgeordneten Jill Tokuda erneut eingebrachte Gesetz \u201eRemove the Stain Act\u201c, das ohne weitere Befassung an einen Ausschuss verwiesen wurde. Hegseths Erkl\u00e4rung selbst folgt auf eine fehlgeschlagene Untersuchung, die unter der Biden-Regierung eingeleitet wurde. Der damalige US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hatte im Jahr 2021 das Ministerium angewiesen, die f\u00fcr Wounded Knee verliehenen Ehrenmedaillen zu \u00fcberpr\u00fcfen. Diese Untersuchung ergab, dass die Medaillen nicht entzogen werden sollten.<\/p>\n<p>Hegseths Erkl\u00e4rung \u00e4hnelt der Rehabilitierung von milit\u00e4rischen \u201eHelden\u201c der Konf\u00f6derierten Staaten von Amerika durch die Trump-Regierung, darunter auch General Robert E. Lee. Lee und die Konf\u00f6derierten hatten in den 1860er Jahren einen erbitterten konterrevolution\u00e4ren Krieg zur Erhaltung der Sklaverei gef\u00fchrt. Hegseth m\u00f6chte die abscheulichsten und sch\u00e4ndlichsten Unterdr\u00fcckertaten per Verwaltungsakt zu heroischem Handeln erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Die unverbl\u00fcmte Verherrlichung der T\u00e4ter von Wounded Knee durch die Trump-Regierung steht nicht allein. Gleichzeitig ruft Hegseth dazu auf, das amerikanische \u201eKrieger-Ethos\u201c wiederzubeleben. Hegseths trifft sich aktuell mit den Gener\u00e4len und Admir\u00e4len der Nation, die den Auftrag haben, dem Offizierskorps diesen \u201eEthos\u201c zu vermitteln. Dies ist ein \u00fcbler Versuch, das Abschlachten von Zivilisten und die Unterdr\u00fcckung demokratischer Rechte als ehrenwerte milit\u00e4rische Traditionen darzustellen. Heute, da die US-Regierung Soldaten in amerikanische St\u00e4dte entsendet und \u201evolle H\u00e4rte\u201c gegen Demonstranten zul\u00e4sst, wird der Armee ausdr\u00fccklich beigebracht, Taten wie Wounded Knee nicht als Verbrechen, sondern als Beispiele zu betrachten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der israelische Staat mit der bedingungslosen Unterst\u00fctzung Washingtons einen v\u00f6lkerm\u00f6rderischen Krieg gegen die Bev\u00f6lkerung des Gazastreifens f\u00fchrt, bleibt die Logik, die dem Massaker am Wounded Knee zugrunde lag, bestehen. Jassir Arafat warnte bekanntlich, dass die Pal\u00e4stinenser nicht die \u201eIndianer\u201c des Nahen Ostens werden wollten &#8211; ein Volk, das ausgerottet, ins Exil getrieben und dann von den M\u00e4chten, die es zerst\u00f6rt haben, als tragisches Relikt betrauert wird. Die Aufwertung kolonialer Gewalt im amerikanischen Kernland und die Verw\u00fcstungen im Gazastreifen sind nicht nur durch historische Analogien miteinander verbunden, sondern auch durch die gegenw\u00e4rtige Eskalation imperialer Gewalt.<\/p>\n<p>Hegseths W\u00fcrdigung der Wounded-Knee-Medaillen dient als Warnung f\u00fcr die Arbeiterklasse und die Unterdr\u00fcckten \u00fcberall. Die amerikanische Milit\u00e4rf\u00fchrung wird angewiesen, vor der \u201eNotwendigkeit\u201c der Massenunterdr\u00fcckung nicht zur\u00fcckzuschrecken. Sie soll sie sogar vielmehr begr\u00fc\u00dfen &#8211; sowohl im eigenen Land als auch in fernen L\u00e4ndern. Die Lektionen von Wounded Knee geh\u00f6ren nicht der Vergangenheit an, sondern m\u00fcssen dringend als gegenw\u00e4rtige Gefahr in Erinnerung gerufen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Soldaten posieren am 1. Januar 1891, vier Tage nach dem Massaker von Wounded Knee, mit Gewehren in der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":464072,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,3057,3681,118878,35844,13,23604,9039,49758,7226,118876,13215,11871,451,14,15,12,118877,118880,118879,4017,4018,49759,4016,64,1995,4019,4020,118875],"class_list":{"0":"post-464071","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-amerika","11":"tag-auszeichnung","12":"tag-big-foot","13":"tag-ehre","14":"tag-headlines","15":"tag-hegseth","16":"tag-indianer","17":"tag-indigene","18":"tag-kriegsverbrechen","19":"tag-lakota","20":"tag-massaker","21":"tag-medaille","22":"tag-militaer","23":"tag-nachrichten","24":"tag-news","25":"tag-schlagzeilen","26":"tag-sioux","27":"tag-sitting-bull","28":"tag-spotted-elk","29":"tag-united-states","30":"tag-united-states-of-america","31":"tag-ureinwohner","32":"tag-us","33":"tag-usa","34":"tag-verbrechen","35":"tag-vereinigte-staaten","36":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika","37":"tag-wounded-knee"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115297479593472971","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/464071","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=464071"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/464071\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/464072"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=464071"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=464071"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=464071"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}