{"id":464115,"date":"2025-10-01T06:49:09","date_gmt":"2025-10-01T06:49:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/464115\/"},"modified":"2025-10-01T06:49:09","modified_gmt":"2025-10-01T06:49:09","slug":"elterntaxis-unerwuenscht-kinder-muessen-selbststaendigkeit-lernen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/464115\/","title":{"rendered":"Elterntaxis unerw\u00fcnscht \u2013 \u201eKinder m\u00fcssen Selbstst\u00e4ndigkeit lernen\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Es z\u00e4hlt zu den gro\u00dfen \u00c4rgernissen im Alltag der Grundschulen: das sogenannte Elterntaxi. Damit gemeint ist der Bringservice mit dem eigenen Pkw. Doch der hat aus Sicht von Lehrern und Verkehrserziehern gleich mehrere Nachteile. Zum einen f\u00fchrt er in den Sto\u00dfzeiten am Morgen und am Mittag beziehungsweise Nachmittag vor den Schulen zu Verkehrschaos und erh\u00f6ht so das Unfallrisiko im unmittelbaren Umfeld der Schulstandorte. Dar\u00fcber hinaus verhindert er, dass die Kinder selbstst\u00e4ndiges und eigenverantwortliches Handeln im Stra\u00dfenverkehr lernen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mit einem \u201eWalk-to-School-Day\u201c (Zur-Fu\u00df-zur-Schule-Tag) versuchen Stadt, Schulen und Verkehrswacht gegenzusteuern. Dabei beschr\u00e4nkt sich das Projekt, das immer nach den Sommerferien stattfindet, nicht auf einen Tag, wie der Name nahelegt. Vielmehr dokumentieren die Standorte, die sich an dem Projekt beteiligen, \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum, wie viele Kinder ausschlie\u00dflich zu Fu\u00df, mit dem Roller oder mit dem Rad kommen. Erg\u00e4nzt wird das Ganze an einigen Standorten von sogenannten \u201ePedibussen\u201c, bei denen Eltern j\u00fcngere Sch\u00fclergruppen begleiten und auf besondere Risiken auf dem Weg hinweisen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">34 von rund 90 Grundschulen nahmen nach Angaben der Stadt in diesem Jahr an der Aktion teil. Gemessen an dem Druck, den es bei diesem hei\u00dfen Eisen in einer Gro\u00dfstadt wie D\u00fcsseldorf gibt, ist also noch Luft nach oben.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dabei k\u00f6nnen besonders vorbildliche Schulen sogar Geld verdienen. Denn die drei Standorte mit den h\u00f6chsten dokumentierten Zu-Fu\u00df-Geher-Quoten erhalten Geldpreise in H\u00f6he von 1000, 500 und 250 Euro. Ganz oben auf dem Treppchen steht in diesem Jahr mit 97,40 Prozent die Gemeinschaftsgrundschule L\u00f6rick an der Wickrather Stra\u00dfe. Sie darf sich \u00fcber den Hauptgewinn freuen, gefolgt von der katholischen Grundschule Florensstra\u00dfe in Hamm (97,32 Prozent) sowie der katholischen Fleher Schule in Flehe (96,62 Prozent).<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eGrundsch\u00fcler m\u00fcssen im Stra\u00dfenverkehr selbst aktiv sein. Den Kindern hilft nur, Selbstst\u00e4ndigkeit zu trainieren und dabei das Wissen um die m\u00f6glichen Gefahren zu vermitteln&#8220;, betont Mobilit\u00e4ts- und Umweltdezernent Jochen Kral. Auch P\u00e4dagogen sch\u00e4tzen die Initiative.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eIm vergangenen Jahr haben wir erstmals teilgenommen, um den Kindern und Eltern zu vermitteln, dass sie sehr viel f\u00fcr sich und die Umwelt tun k\u00f6nnen, wenn sie das Elterntaxi stehen lassen\u201c, sagt Jens B\u00f6hm von der Gemeinschaftsgrundschule Lenn\u00e9stra\u00dfe in Pempelfort. Dabei gehe es um mehr als nur die Verkehrserziehung. \u201eBewegung ist gesund, macht Spa\u00df und ein gemeinsamer Schulweg festigt soziale Bindungen zwischen den Kindern\u201c, findet B\u00f6hm.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es z\u00e4hlt zu den gro\u00dfen \u00c4rgernissen im Alltag der Grundschulen: das sogenannte Elterntaxi. Damit gemeint ist der Bringservice&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":452065,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[3364,29,3405,30,49070,7006,7013,1209],"class_list":{"0":"post-464115","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-duesseldorf","11":"tag-germany","12":"tag-hhh","13":"tag-janssen","14":"tag-joerg","15":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/464115","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=464115"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/464115\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/452065"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=464115"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=464115"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=464115"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}