{"id":464608,"date":"2025-10-01T11:15:15","date_gmt":"2025-10-01T11:15:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/464608\/"},"modified":"2025-10-01T11:15:15","modified_gmt":"2025-10-01T11:15:15","slug":"krebs-vorbeugen-kaffee-und-tee-senken-laut-forschern-das-krebsrisiko-bei-bestimmten-krebsarten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/464608\/","title":{"rendered":"Krebs vorbeugen: Kaffee und Tee senken laut Forschern das Krebsrisiko &#8211; bei bestimmten Krebsarten"},"content":{"rendered":"<ul>&#13;<\/p>\n<li><strong>Neue Studie zeigt: <a href=\"https:\/\/www.news.de\/thema\/kaffee\/1\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><strong>Kaffee<\/strong><\/a> und Tee beugen Krebs vor<\/strong><\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li><strong>Die Menge ist dabei entscheidend<\/strong><\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li><strong>Nicht das Koffein, sondern die Pflanzenstoffe sch\u00fctzen<\/strong><\/li>\n<p>&#13;\n<\/ul>\n<p>Laut einer einer Befragung der Techniker Krankenkasse trinken rund 80 Prozent der Deutschen Kaffee, etwa die H\u00e4lfte aller Deutschen genie\u00dft auch gerne einen Tee. Eine Tasse am Morgen macht nicht nur munter, sondern kann auch Krebs vorbeugen &#8211; das sagen zumindest die Ergebnisse einer neuen Studie.<\/p>\n<p>Was ist der Zusammenhang von Tee, Kaffee und Krebs?<\/p>\n<p>Ein internationales Forscherteam hat den Zusammenhang zwischen dem Konsum von Tee und Kaffee und der Erkrankung an verschiedenen Arten von Krebs untersucht. Dazu geh\u00f6rten unter anderem Rachen, Mundh\u00f6hle, Schilddr\u00fcse und Kehlkopf. Die Forscher analysierten f\u00fcr ihr Forschungspapier, das im Journal <a rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/39711146\/\" target=\"_blank\"><strong>&#8222;Wiley Periodicals&#8220;<\/strong><\/a> ver\u00f6ffentlicht wurde, 14 verschiedene Studien aus aller Welt. Insgesamt nahmen an den Studien etwa 25.000 Menschen teil. Fast 10.000 der Teilnehmer waren an Kopf-Hals-Tumoren erkrankt. Auch das Rauchen und der Alkoholkonsum &#8211; beides wichtige Faktoren bei der Entwicklung einer Krebserkrankung &#8211; wurden in den Untersuchungen ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Schon eine Tasse am Tag sch\u00fctzt<\/p>\n<p>Die Forscher stellten dabei fest, dass Kaffee- und Teetrinker seltener Kopf-Hals-Tumore entwickelten als Nicht-Trinker. Je \u00f6fter, desto besser laute dabei gem\u00e4\u00df den Forschern das Motto. Denn der Effekt auf einzelne Krebsarten variiert auch mit der Menge und Regelm\u00e4\u00dfigkeit, in der man die Getr\u00e4nke zu sich nimmt. Eine einzige Tasse Kaffee am Tag senkt das Risiko f\u00fcr Mundh\u00f6hlenkrebs, eine Tasse Tee senkt das Risiko f\u00fcr Krebs im unteren Rachenbereich. Zweiteres tritt auch bei Kaffee ein, wenn drei bis vier Tassen pro Tag konsumiert werden. Zudem stellte man fest, dass mehr als vier Tassen Kaffee pro Tag das Risiko f\u00fcr Mundh\u00f6hlenkrebs und Krebs im mittleren Rachenbereich senken.<\/p>\n<p>Gesund dank Pflanzenstoffen<\/p>\n<p>Aber: Mehr als eine Tasse Tee pro Tag k\u00f6nnte das Risiko f\u00fcr Kehlkopfkrebs ansteigen lassen. Daher sollte jede Tasse lieber mit Vorsicht genossen werden. Gute Nachrichten gibt es \u00fcbrigens f\u00fcr Trinker von entkoffeiniertem Kaffee, denn nicht das Koffein sch\u00fctzt vor Krebs, sondern sogenannte Polyphenole &#8211; also sekund\u00e4re Pflanzenstoffe. Dass Stoffe dieser Art vor Krebs sch\u00fctzen k\u00f6nnen, wurde auch in Studien zu Brokkoli festgestellt. Sie sch\u00fctzen die Zellen und hemmen eine Entwicklung von Krebs, indem sie den Stoffwechsel in erkrankten Zellen verlangsamen. Die Autoren der Studie sehen Potenzial in der Untersuchung verschiedener Kaffeesorten auf ihre krebshemmenden Wirkungen: &#8222;K\u00fcnftige Studien m\u00fcssen sich mit geografischen Unterschieden bei Kaffee- und Teesorten befassen&#8220;, hei\u00dft es im Forschungspapier. Ob bestimmte Sorten besser sch\u00fctzen als andere, muss daher noch erforscht werden.<\/p>\n<p>Dieser Artikel wurde nach umfassender Recherche erstellt und ersetzt keinen \u00e4rztlichen Rat. Im Notfall sollten Sie immer einen Mediziner oder den Rettungsdienst um Hilfe bitten.<\/p>\n<p><strong>Verwendete Quellen:<\/strong><\/p>\n<ul>&#13;<\/p>\n<li>Nguyen T, Koric A, Chang CE, Barul C, Radoi L, Serraino D, Purdue MP, Kelsey KT, McClean MD, Negri E, Edefonti V, Moysich K, Zhang ZF, Morgenstern H, Levi F, Vaughan TL, La Vecchia C, Garavello W, Hayes RB, Benhamou S, Schantz SP, Yu GP, Brenner H, Chuang SC, Boffetta P, Hashibe M, Lee YA. Coffee and tea consumption and the risk of head and neck cancer: An updated pooled analysis in the International Head and Neck Cancer Epidemiology Consortium. Cancer. 2025 Jan 15;131(2):e35620. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1002\/cncr.35620\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><strong>doi: 10.1002\/cncr.35620<\/strong><\/a>. Epub 2024 Dec 23. PMID: 39711146; PMCID: PMC11733827.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Wang, J., Tang, L., &amp; Wang, J. S. (2015). Biomarkers of Dietary Polyphenols in Cancer Studies: Current Evidence and Beyond. Oxidative medicine and cellular longevity, 2015, 732302. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1155\/2015\/732302\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><strong>https:\/\/doi.org\/10.1155\/2015\/732302<\/strong><\/a><\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Farhan M. (2023). Insights on the Role of Polyphenols in Combating Cancer Drug Resistance. Biomedicines, 11(6), 1709. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.3390\/biomedicines11061709\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><strong>https:\/\/doi.org\/10.3390\/biomedicines11061709<br \/><\/strong><\/a><\/li>\n<p>&#13;\n<\/ul>\n<p>Weitere Artikel zum Thema:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.news.de\/autor\/Felix+Schneider\/\" rel=\"author nofollow noopener\" target=\"_blank\">sfx<\/a>\/loc\/hos\/news.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#13; Neue Studie zeigt: Kaffee und Tee beugen Krebs vor &#13; Die Menge ist dabei entscheidend &#13; Nicht&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":464609,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[137],"tags":[29,100003,30,141,232],"class_list":{"0":"post-464608","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-deutschland","9":"tag-ernaehrung-fitness","10":"tag-germany","11":"tag-gesundheit","12":"tag-health"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115298626710489803","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/464608","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=464608"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/464608\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/464609"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=464608"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=464608"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=464608"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}