{"id":465109,"date":"2025-10-01T15:51:14","date_gmt":"2025-10-01T15:51:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/465109\/"},"modified":"2025-10-01T15:51:14","modified_gmt":"2025-10-01T15:51:14","slug":"gemeinsame-schulden-fuer-ukraine-russische-geheimarmee-in-europa-beunruhigt-macron","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/465109\/","title":{"rendered":"Gemeinsame Schulden f\u00fcr Ukraine?: &#8222;Russische Geheimarmee&#8220; in Europa beunruhigt Macron"},"content":{"rendered":"<p>                    Gemeinsame Schulden f\u00fcr Ukraine?<br \/>\n                &#8222;Russische Geheimarmee&#8220; in Europa beunruhigt Macron<\/p>\n<p>\t\t\t\t              01.10.2025, 16:44 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Lange habe Europa die russische Bedrohung untersch\u00e4tzt, sagt Frankreichs Pr\u00e4sident Macron. In einem Interview spricht er \u00fcber eine &#8222;Geheimarmee&#8220; des Kreml, das Verh\u00e4ltnis zu Deutschland &#8211; und eine gemeinsame Schuldenaufnahme f\u00fcr die Ukraine.<\/strong><\/p>\n<p>Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron hat vor der Ausbreitung &#8222;der russischen Geheimarmee in unseren Demokratien&#8220; gewarnt. &#8222;Sie besteht aus diesen kleinen, gesichtslosen Kriegern, die man digitale Bots nennt&#8220;, sagte Macron in einem Interview mit der &#8222;<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ukraine\/emmanuel-macron-im-f-a-z-interview-russische-geheimarmee-in-europa-110712343.html\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankfurter Allgemeinen Zeitung<\/a>&#8222;. Neben dem Terrorismus sei Russland &#8222;die gr\u00f6\u00dfte strukturelle Bedrohung f\u00fcr die Europ\u00e4er&#8220;.<\/p>\n<p>Die russische Bedrohung, der Ukraine-Krieg sowie die Drohnen\u00fcberfl\u00fcge sind derzeit auch Thema der EU-Staats- und Regierungschefs bei ihrem informellen Gipfel in Kopenhagen. Die d\u00e4nische Ministerpr\u00e4sidentin Mette Frederiksen forderte eine &#8222;starke Antwort&#8220; auf Russlands &#8222;hybriden Krieg&#8220;. EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen warf Russland vor &#8222;Spaltung und Angst&#8220; in Europa s\u00e4en zu wollen. &#8222;Das werden wir nicht zulassen&#8220;, erkl\u00e4rte sie.<\/p>\n<p>Auf dem Treffen geht es auch um die Verteidigungsf\u00e4higkeit der EU. Eine zentrale Frage ist, wie die verschiedenen F\u00e4higkeiten besser geb\u00fcndelt werden k\u00f6nnen, bevor die EU-Kommission beim regul\u00e4ren Gipfeltreffen Ende Oktober in Br\u00fcssel eine Art Aktionsplan pr\u00e4sentieren wird.<\/p>\n<p>Die M\u00e4r von den Bettwanzen<\/p>\n<p>Macron sagte in der FAZ, dass Moskau lange bagatellisiert worden sei. &#8222;Russland ist zwar wirtschaftlich viel schw\u00e4cher als Europa, seine Bev\u00f6lkerung schrumpft, und die Industrie ist nicht innovativ. Aber sie produziert viel mehr Waffen, und das auch noch schneller. Wir haben die Bedrohung untersch\u00e4tzt&#8220;, sagte er. <\/p>\n<p>Man befinde sich dauerhaft in der Konfrontation, erkl\u00e4rte Macron. Russland gef\u00e4hrde die europ\u00e4ische &#8222;kollektive Sicherheit durch Eingriffe in unseren Wahlkampf, Cyberattacken, die Ermordung von Oppositionellen und durch Migrationsstr\u00f6me, die als Druckmittel eingesetzt werden&#8220;.<\/p>\n<p>Es werde untersch\u00e4tzt, wie sehr der Kreml die \u00f6ffentliche Meinung durch die Verbreitung von Unwahrheiten beeinflusse. Als Beispiel nennt die Macron die angebliche Bettwanzenplage in Frankreich. Im Vorfeld der Olympischen Spiele in Paris im vergangenen Jahr war davor gewarnt worden, dass sich in dem deutschen Nachbarland eine Ungezieferplage breitmache. Sp\u00e4ter stellte sich das nach Ansicht der franz\u00f6sischen Regierung als eine russische Desinformationskampagne heraus.<\/p>\n<p> Gemeinsame Schulden f\u00fcr Ukraine?<\/p>\n<p>Macron ist am Freitag als Ehrengast bei den Feierlichkeiten zur Deutschen Einheit eingeladen. In dem FAZ-Interview betonte er mehrfach die Wichtigkeit der deutsch-franz\u00f6sischen Freundschaft. Die Partnerschaft sei eine &#8222;sch\u00f6ne Geschichte, weil sie nichts Selbstverst\u00e4ndliches ist&#8220;, sagte er. &#8222;Es sind keine tiefgreifenden Kr\u00e4fte, die uns verbinden. Diese Partnerschaft muss st\u00e4ndig neu erfunden werden.&#8220;<\/p>\n<p>Eine M\u00f6glichkeit, wie diese Partnerschaft neu erfunden werden k\u00f6nnte, sind gemeinsame Schulden. Bundeskanzler Friedrich Merz folgte zuletzt dem EU-Vorschlag, eingefrorene russische Milliarden als Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine zu verwenden &#8211; dabei handelt es sich um fast 140 Milliarden Euro. &#8222;Die eingefrorenen russischen Verm\u00f6genswerte k\u00f6nnen nicht einfach beschlagnahmt werden, da dies gegen das V\u00f6lkerrecht versto\u00dfen w\u00fcrde&#8220;, sagte Macron. <\/p>\n<p>Die L\u00f6sung sei deshalb: Die Milliarden k\u00f6nnten als Sicherheit dienen, &#8222;um unsere langfristige Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine mit einer Garantie des europ\u00e4ischen Haushalts und nationalen Garantien sichtbar zu machen. Im Grunde bedeutet dies, dass Deutschland bereit ist, sich gemeinsam f\u00fcr die Ukraine zu verschulden&#8220;, erkl\u00e4rte Macron. &#8222;Das ist eine echte Ver\u00e4nderung. Sie ist das Ergebnis der deutsch-franz\u00f6sischen Zusammenarbeit.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gemeinsame Schulden f\u00fcr Ukraine? &#8222;Russische Geheimarmee&#8220; in Europa beunruhigt Macron 01.10.2025, 16:44 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":465110,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,661,7225,29,1356,548,663,158,3934,3935,156,775,13,929,14,15,16,307,12],"class_list":{"0":"post-465109","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-deutschland","13":"tag-emmanuel-macron","14":"tag-eu","15":"tag-europa","16":"tag-europaeische-union","17":"tag-europe","18":"tag-european-union","19":"tag-frankreich","20":"tag-friedrich-merz","21":"tag-headlines","22":"tag-kriege-und-konflikte","23":"tag-nachrichten","24":"tag-news","25":"tag-politik","26":"tag-russland","27":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115299712052890105","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/465109","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=465109"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/465109\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/465110"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=465109"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=465109"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=465109"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}