{"id":465318,"date":"2025-10-01T17:43:14","date_gmt":"2025-10-01T17:43:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/465318\/"},"modified":"2025-10-01T17:43:14","modified_gmt":"2025-10-01T17:43:14","slug":"hamburg-fordert-mehr-geld-fuer-den-hafen-wirklich-ein-affront","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/465318\/","title":{"rendered":"Hamburg fordert mehr Geld f\u00fcr den Hafen: \u201eWirklich ein Affront\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Hamburgs Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard hat einmal mehr vom Bund mehr Geld f\u00fcr Deutschlands H\u00e4fen verlangt. Gleichzeitig wies die SPD-Politikerin Forderungen zur\u00fcck, das beschlossene 100-Milliarden-Euro-Sonderverm\u00f6gen f\u00fcr Infrastrukturprojekte in den Hafen zu stecken.<\/strong><\/p>\n<p>Sie wolle den Beitrag des Bundes nicht kleinreden. Rund 120 Millionen Euro j\u00e4hrlich f\u00fcr Hamburg seien eine erhebliche Finanzunterst\u00fctzung. \u201eAber sie ist eben f\u00fcr weit mehr gedacht\u201c, sagte die Senatorin mit Blick etwa auf Kliniken, Stra\u00dfen und Br\u00fccken. Schlie\u00dflich gebe es all diese Aufgaben in Hamburg auch.\u00a0<\/p>\n<p>Leonhard: \u201eDas ist wirklich ein Affront\u201c<\/p>\n<p>Und wer jetzt darauf verweise, dass die Hansest\u00e4dte und n\u00f6rdlichen Bundesl\u00e4nder ihren Anteil am Sonderverm\u00f6gen doch bitte in die H\u00e4fen stecken sollten, verkenne wieder einmal die nationale Bedeutung der deutschen Seeh\u00e4fen, kritisierte Leonhard. \u201eDas ist wirklich ein Affront.\u201c<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich werde von den 120 Millionen Euro auch immer etwa in den Hafen flie\u00dfen, etwa in die Hafenbahn, die Terminals, die Infrastruktur. Leonhard erinnerte aber auch daran, dass ein relevanter Prozentsatz der Versorgung in Deutschland \u00fcber die Seeh\u00e4fen ablaufe und kein individueller Selbstzweck f\u00fcr Hamburg, Bremen oder Wilhelmshaven sei.\u00a0<\/p>\n<p>Bund zahlt seit 2005 j\u00e4hrlich 38,5 Millionen Euro f\u00fcr alle H\u00e4fen<\/p>\n<p>Die Bundesregierung beteiligt sich seit 2005 deutschlandweit mit 38,5 Millionen\u00a0Euro pro Jahr an Hafenunterhaltsma\u00dfnahmen. Tats\u00e4chlich investiere allein Hamburg jedes Jahr mehrere Hundert Millionen\u00a0Euro in den Hafen, sagte Leonhard. Entsprechend m\u00fcsse sich der Bund st\u00e4rker engagieren. \u201eWir brauchen ein zukunftsfestes Finanzierungsmodell.\u201c Das schaffe Planungssicherheit und Vertrauen in die deutschen Hafenstandorte.<\/p>\n<p><strong>Das k\u00f6nnte Sie auch interessieren:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.mopo.de\/hamburg\/was-passiert-mit-hamburgs-u-bahnen-bei-einer-flutkatastrophe\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Dieses Riesen-Tor soll Hamburgs City retten<\/a><\/p>\n<p>Zuletzt hatten auch der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in seltener Einm\u00fctigkeit vom Bund eine Vervielfachung der Ausgleichszahlungen f\u00fcr die H\u00e4fen verlangt. \u201eDie derzeitige Summe (\u2026) muss auf 500 Millionen Euro erh\u00f6ht werden\u201c, hie\u00df es in einem Schreiben an Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD). ZDS und DGB bezifferten das Investitionsvolumen auf rund 15 Milliarden Euro. (dpa)<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" class=\"vg_wort_pixel\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/vgzm.1021513-mopo-1656426.gif\" alt=\"\" style=\"width: 1px; height: 1px; position: absolute; pointer-events: none;\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburgs Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard hat einmal mehr vom Bund mehr Geld f\u00fcr Deutschlands H\u00e4fen verlangt. Gleichzeitig wies die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":267652,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,30,692],"class_list":{"0":"post-465318","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-hamburg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115300152683661417","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/465318","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=465318"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/465318\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/267652"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=465318"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=465318"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=465318"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}