{"id":465361,"date":"2025-10-01T18:07:11","date_gmt":"2025-10-01T18:07:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/465361\/"},"modified":"2025-10-01T18:07:11","modified_gmt":"2025-10-01T18:07:11","slug":"kiel-wegen-spionage-durchsuchtes-frachtschiff-verfahren-gegen-russische-besatzung-laeuft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/465361\/","title":{"rendered":"Kiel: Wegen Spionage durchsuchtes Frachtschiff \u2013 Verfahren gegen russische Besatzung l\u00e4uft"},"content":{"rendered":"<p>Polizisten durchsuchten Anfang September in Kiel ein Frachtschiff, von dem aus Spionage betrieben worden sein k\u00f6nnte. Nun wird gegen die f\u00fcnfk\u00f6pfige Besatzung ermittelt.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Im Fall der Durchsuchung des Frachtschiffs \u201eScanlark\u201c in Kiel l\u00e4uft derzeit ein Ermittlungsverfahren gegen f\u00fcnf russische Staatsangeh\u00f6rige. Gegen die Besatzungsmitglieder liege ein Anfangsverdacht wegen der Agentent\u00e4tigkeit zu Sabotagezwecken und des sicherheitsgef\u00e4hrdenden Abbildens vor, sagte die Leitende Oberstaatsanw\u00e4ltin Stephanie Gropp im Innen- und Rechtsausschuss des schleswig-holsteinischen Landtages.<\/p>\n<p>Polizisten aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen hatten Anfang September das Frachtschiff in der Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Kiel durchsucht. Wie Gropp erkl\u00e4rte, wurden dabei diverse Gegenst\u00e4nde vorl\u00e4ufig sichergestellt, wie etwa eine Kamera, diverse Papiere und Datentr\u00e4ger. Eine Drohne sei nicht dabeigewesen. Derzeit w\u00fcrden die beschlagnahmten Gegenst\u00e4nde ausgewertet.<\/p>\n<p>Drohnenflug \u00fcber Schiff der Marine<\/p>\n<p>Das Schiff geriet laut Innenministerin Sabine S\u00fctterlin-Waack in den Fokus, nachdem eine Drohne Ende August ein Schiff der deutschen Marine vermeintlich gezielt ausgekundschaftet hat. \u201eAufkl\u00e4rungsma\u00dfnahmen der Wasserschutzpolizei ergaben, dass das Frachtschrift \u201aScanlark\u2018 zu diesem Zeitpunkt bereits seit mehreren Tagen in der Kieler F\u00f6rde vor Anker lag\u201c, erkl\u00e4rte die CDU-Politikerin im Ausschuss.<\/p>\n<p>Das Schiff verlie\u00df nach dem Vorfall zun\u00e4chst die deutschen Hoheitsgew\u00e4sser, kehrte aber vor der K\u00fcste Niedersachsens zur\u00fcck. Das Landeskriminalamt Niedersachsen erwirkte daraufhin laut der Schleswig-Holsteinischen Innenministerin einen Durchsuchungsbefehl. Da das Frachtschiff allerdings durch den Nord-Ostsee-Kanal fuhr, griffen schlie\u00dflich beide Bundesl\u00e4nder zusammen zu. <\/p>\n<p>\u201eDerzeit befindet sich das Frachtschiff immer noch im Nordhafen des Nord-Ostsee-Kanals\u201c, sagte S\u00fctterlin-Waack. Aufgrund technischer M\u00e4ngel wurde eine Weiterfahrt verboten.<\/p>\n<p>Drohnensichtungen im Norden<\/p>\n<p>Nach Drohnensichtungen \u00fcber einer Werft, Milit\u00e4r- und anderen Einrichtungen in Norddeutschland ermitteln aktuell Polizei und Staatsanwaltschaft auf Hochtouren. Bei einem Gro\u00dfteil der Sichtungen in der Nacht auf Freitag konnten Experten illegale, kritische Drohnen-\u00dcberfl\u00fcge mittlerweile aber ausschlie\u00dfen, wie S\u00fctterlin-Waack im Innen- und Rechtsausschuss des Landtags sagte. \u201eDazu geh\u00f6ren zum Beispiel Flugzeuge, Hubschrauber und auch legale Drohnen.\u201c<\/p>\n<p>dfe, dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Polizisten durchsuchten Anfang September in Kiel ein Frachtschiff, von dem aus Spionage betrieben worden sein k\u00f6nnte. 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