{"id":465455,"date":"2025-10-01T19:00:17","date_gmt":"2025-10-01T19:00:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/465455\/"},"modified":"2025-10-01T19:00:17","modified_gmt":"2025-10-01T19:00:17","slug":"koeln-trickbetruegerin-muss-ins-gefaengnis-streit-um-100-000-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/465455\/","title":{"rendered":"K\u00f6ln: Trickbetr\u00fcgerin muss ins Gef\u00e4ngnis \u2013 Streit um 100.000 Euro"},"content":{"rendered":"<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"0\" should-collapse-on-mobile=\"true\" hydrate-on-idle=\"\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Eine \u201eextrem perfide Betrugsmasche\u201c nannte der Staatsanwalt die Tat einer 24-j\u00e4hrigen Berlinerin, <a href=\"https:\/\/www.ksta.de\/koeln\/koeln-anwalt-von-betruegerin-taucht-mit-100-000-euro-bargeld-im-koelner-landgericht-auf-1114029\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die eine K\u00f6lner Seniorin um den Gro\u00dfteil ihres Verm\u00f6gens gebracht hatte.<\/a> Sechs Jahre muss die zweifache Mutter daf\u00fcr in Haft \u2013 das entschied am Mittwoch das Landgericht. F\u00fcr Aufsehen hatte zuvor das Angebot einer Geldzahlung von 100.000 Euro an den Sohn des Opfers gesorgt.<\/p>\n<p>K\u00f6ln: Seniorin nach Schockanruf um 300.000 Euro gebracht<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"2\" should-collapse-on-mobile=\"true\" hydrate-on-idle=\"\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Mit einem sogenannten Schockanruf hatten Komplizen der Angeklagten die betagte Frau dazu gebracht, ihre Wertgegenst\u00e4nde zur Verf\u00fcgung zu stellen. Eine unbekannt gebliebene Mitt\u00e4terin hatte sich am Telefon als Enkelin der 93-J\u00e4hrigen ausgegeben. Sie sei schwer an einer Corona-Variante erkrankt, ebenso ihre Eltern. Nur eine spezielle Injektion in der K\u00f6lner Uniklinik k\u00f6nnte sie retten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ksta.de\/koeln\/koeln-therapeutin-betaeubt-und-in-kiste-entfuehrt-bgh-bestaetigt-urteil-1119203\" class=\"dm-imagefeat__imagecontainer dm-imagefeat relative\" aria-label=\"\" tabindex=\"-1\" data-v-68e13160=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" width=\"4000\" height=\"2349\" alt=\"Die Angeklagten, dazwischen ihre Verteidiger, verstecken sich beim Prozessauftakt hinter einer Jacke und einer Mappe vor den Pressefotografen.\" loading=\"lazy\" onerror=\"this.setAttribute('data-error', 1)\" class=\"dm-imagefeat__image w-full aspect-square sm:aspect-auto aspect-video\" style=\"aspect-ratio:1;\" data-nuxt-pic=\"\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/50e1f968-3141-42bb-9226-793bb242a284.jpeg\"  \/><\/a><\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"4\" should-collapse-on-mobile=\"true\" hydrate-on-idle=\"\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Drei Spritzen w\u00fcrden ben\u00f6tigt, die je 40.000 Euro kosteten. Die alte Dame sagte sofort ihre Hilfe zu, sie habe wertvolle Goldm\u00fcnzen im Tresor und w\u00fcrde diese herausgeben. Da kam die Angeklagte ins Spiel. Laut eigener Aussage instruiert von Verwandten aus einem Familienclan, sei sie als \u201eAbholerin\u201c an der Anschrift des Opfers aufgetaucht. Sie habe sich als Mitarbeiterin der Uniklinik ausgegeben.<\/p>\n<p>K\u00f6ln: Sohn wurden 100.000 Euro in Bar angeboten<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"6\" should-collapse-on-mobile=\"true\" hydrate-on-idle=\"\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Wie die T\u00e4terin zugab, habe sie der Seniorin sogar noch geholfen, den Safe zu \u00f6ffnen. \u201eIch habe Goldh\u00e4ndchen\u201c, habe sie dazu gesagt. Mit dieser Aktion entlarvte sich die justizbekannte Frau selbst \u2013 sie hinterlie\u00df laut Staatsanwalt Fingerabdr\u00fccke an der Bedienungsanleitung des Schlie\u00dffachs und am Tresor selbst. Wenig sp\u00e4ter wurde sie festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"7\" should-collapse-on-mobile=\"true\" hydrate-on-idle=\"\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Beim Prozessauftakt hatten die Verteidiger dem Sohn des inzwischen verstorbenen Opfers einen Betrag von 100.000 Euro und damit immerhin ein Drittel des Werts der Tatbeute als Schadenswiedergutmachung angeboten. Der Mann bestand aber zun\u00e4chst auf die volle Summe. Beim zweiten Verhandlungstag zogen die Anw\u00e4lte das Angebot zur\u00fcck, es kam somit zu keiner Zahlung.<\/p>\n<p>K\u00f6ln: Vorsitzender Richter sieht strafbare Handlung<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"9\" should-collapse-on-mobile=\"true\" hydrate-on-idle=\"\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Der Vorsitzende Richter Tilman M\u00fcller hatte zun\u00e4chst angeboten, den Prozess abermals zu vertagen \u2013 um den Anw\u00e4lten Zeit einzur\u00e4umen, das Geld nochmals zu beschaffen. In der Urteilsverk\u00fcndung sprach M\u00fcller jedoch von einem m\u00f6glichen strafbaren Verhalten der Anw\u00e4lte. Es k\u00f6nnte sich um versuchte Geldw\u00e4sche handeln, da das angebotene Geld aus zwielichtigen Quellen stammen d\u00fcrfte.<\/p>\n<p class=\"dm-paragraph my-8 dm-article-content-width\" index=\"10\" should-collapse-on-mobile=\"true\" hydrate-on-idle=\"\" has-padding=\"\" data-v-586984a4=\"\">Auf Anfrage wies Verteidiger Andr\u00e9 Wallm\u00fcller den Vorwurf zur\u00fcck. Er selbst habe ohnehin kein Bargeld mit ins Landgericht genommen. Die 100.000 Euro h\u00e4tte der Familienclan der Angeklagten zusammengetragen, um dieser zu einer milderen Strafe und Haftverschonung zu verhelfen, was nicht funktioniert habe. Er habe lediglich vermittelt \u2013 auch das geh\u00f6re zu seinen Aufgaben als Anwalt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine \u201eextrem perfide Betrugsmasche\u201c nannte der Staatsanwalt die Tat einer 24-j\u00e4hrigen Berlinerin, die eine K\u00f6lner Seniorin um den&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":465456,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1828],"tags":[29,30,1420,1209],"class_list":{"0":"post-465455","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-koeln","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-koeln","11":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115300455809543206","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/465455","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=465455"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/465455\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/465456"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=465455"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=465455"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=465455"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}