{"id":465556,"date":"2025-10-01T19:53:14","date_gmt":"2025-10-01T19:53:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/465556\/"},"modified":"2025-10-01T19:53:14","modified_gmt":"2025-10-01T19:53:14","slug":"schimpansenforscherin-jane-goodall-mit-91-jahren-gestorben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/465556\/","title":{"rendered":"Schimpansenforscherin Jane Goodall mit 91 Jahren gestorben"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 01.10.2025 20:49 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Ihre Studien mit Schimpansen machten sie weltber\u00fchmt, ihre Erkenntnisse aus Tansania waren bahnbrechend: \u00dcber Jahrzehnte setzte sich Jane Goodall f\u00fcr den Umwelt- und Tierschutz ein. Nun ist die Britin gestorben.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die britische Umweltaktivistin und Schimpansenforscherin Jane Goodall ist tot. Die Ikone der Umweltschutzbewegung starb im Alter von 91 Jahren auf einer Lesereise in Kalifornien, wie das Jane-Goodall-Institute mitteilte. Die Verhaltensforscherin war die Erste, die \u00fcber viele Jahre lang wilde Schimpansen in Afrika beobachtete.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Dr. Goodalls Entdeckungen als Ethnologin haben die Wissenschaft revolutioniert und sie war eine rastlose Bef\u00fcrworterin f\u00fcr den Schutz und die Wiederherstellung der Umwelt&#8220;, hie\u00df es in der Mitteilung weiter.<\/p>\n<p>    Namen f\u00fcr Schimpansen statt Zahlen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Goodall forschte erstmals in den 1960er-Jahren zu Schimpansen. Daf\u00fcr w\u00e4hlte sie in Tansania einen damals ungew\u00f6hnlichen Ansatz: Sie beobachtete die Tiere nicht einfach aus der Ferne, sondern suchte engen Kontakt. Sie f\u00fctterte die Schimpansen und gab ihnen Namen statt Zahlen, was einigen Wissenschaftlern missfiel. Dabei machte sie bahnbrechende Entdeckungen, die zun\u00e4chst allerdings auf Misstrauen stie\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Goodall wurde, obwohl sie kein Studium absolviert hatte, neben Diane Fossey (Gorillas) und Birute Galdikas (Orang-Utans) eine von drei Frauen, die Langzeitstudien \u00fcber Menschenaffen begannen. Damit revolutionierte sie die Verhaltensforschung bei Menschenaffen. So erkannte sie, dass Schimpansen &#8211; genau wie Menschen &#8211; ganz individuelle Pers\u00f6nlichkeiten sind.<\/p>\n<p>    Von Verhaltensforschung zum Aktivismus<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Goodall konnte zudem zeigen, dass Schimpansen gezielt Werkzeuge herstellen und einsetzen, um an ihr Futter zu kommen: So nutzen sie etwa Grashalme und kleine St\u00f6cke, um nach Termiten zu fischen. Zuvor war man davon ausgegangen, dass dazu nur der Mensch f\u00e4hig sei. Schimpansen kommunizieren, haben Gef\u00fchle und ern\u00e4hren sich keineswegs nur vegetarisch, sondern fressen auch Fleisch. Die Verhaltensforscherin beobachtete auch\u00a0brutale, kriegs\u00e4hnliche Attacken der Affen untereinander\u00a0&#8211; die Tiere h\u00e4tten auch &#8222;eine dunkle Seite in ihrer Natur&#8220;, wie sie res\u00fcmierte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Eine Konferenz \u00fcber die Bedrohung von Menschenaffen in Chicago brachte 1986 eine weitere Wende in ihrem Leben. Aus der Verhaltensforscherin wurde eine Aktivistin und Umweltsch\u00fctzerin, die sich f\u00fcr den Erhalt der Lebensr\u00e4ume einsetzte und Aufforstungsprogramme startete. Mittlerweile gibt es weltweit 27 Niederlassungen von Jane-Goodall-Instituten, die sich f\u00fcr umfassenden Natur- und Artenschutz einsetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 01.10.2025 20:49 Uhr Ihre Studien mit Schimpansen machten sie weltber\u00fchmt, ihre Erkenntnisse aus Tansania waren bahnbrechend: \u00dcber&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":465557,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,1764,30,13,119130,14,15,119131,33351,12],"class_list":{"0":"post-465556","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-eilmeldung","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-jane-goodall","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-primatenforschung","19":"tag-schimpansen","20":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115300663649857905","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/465556","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=465556"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/465556\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/465557"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=465556"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=465556"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=465556"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}