{"id":465645,"date":"2025-10-01T20:41:12","date_gmt":"2025-10-01T20:41:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/465645\/"},"modified":"2025-10-01T20:41:12","modified_gmt":"2025-10-01T20:41:12","slug":"us-petition-fordert-gebuehrenfreie-sicherheitsupdates-fuer-windows-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/465645\/","title":{"rendered":"US-Petition fordert geb\u00fchrenfreie Sicherheitsupdates f\u00fcr Windows 10"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Die Leute sind der kurzlebigen Elektronik m\u00fcde, die uns zu Upgrades zwingt, Software-Unterst\u00fctzung wegnimmt oder unerwartete Bezahlschranken vor grundlegende Funktionen stellt&#8220;, z\u00fcrnt Andre Delattre, &#8222;Dieses Wegwerfsystem verm\u00fcllt den Planeten, verletzte unsere Verbraucherrechte und nervt einfach. Es ist Zeit, das zu korrigieren.&#8220; Delattre ist Chief Operating Officer des US-Verbraucherschutznetzwerks PIRG. Mit einer gro\u00dfen Petition sucht es Druck auf Microsoft auszu\u00fcben, trotz geplantem <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/ratgeber\/Support-Ende-von-Windows-10-Das-muessen-Sie-wissen-10249881.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ende f\u00fcr Windows 10<\/a> weiter geb\u00fchrenfreie Sicherheitsupdates f\u00fcr Windows 10 bereitzustellen.<\/p>\n<p>Neben \u00fcber 16.000 Verbrauchern haben 382 Reparaturwerkst\u00e4tten und gemeinn\u00fctzige Organisationen, 83 Politiker, 49 Organisationen aus den Bereichen Umwelt- oder Verbraucherschutz sowie Vertreter von 19 Bildungseinrichtungen, darunter auch Bibliotheken, <a href=\"https:\/\/pirg.org\/take-action\/tell-microsoft-to-extend-free-support-for-windows-10\/\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">die US-Petition<\/a> unterzeichnet. Sie ist an Microsoft-Chef Satya Nadella gerichtet und weist ihn darauf hin, dass rund 40 Prozent aller Computer nicht auf Windows 11 upgraden k\u00f6nnten, selbst wenn deren Besitzer es wollten.<\/p>\n<p>Grund daf\u00fcr sind die erh\u00f6hten, strikten Anforderungen an die Hardware, die Microsoft f\u00fcr Windows 11 stellt. Hunderte Millionen Computer w\u00fcrden weggeworfen werden, womit sich Microsoft die Erreichung der eigenen Nachhaltigkeitsziele verunm\u00f6glichen w\u00fcrde. Durchschnittlich werde nur ein Viertel aller aufgegebenen Ger\u00e4te einem Recycling-Programm zugef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich besteht f\u00fcr fast alle Windows-10-Ger\u00e4te die M\u00f6glichkeit geb\u00fchrenfreier Upgrades auf andere Betriebssysteme wie Linux oder ChromeOS Free, die aber ebenfalls zu selten genutzt wird. Laut Statcounter laufen <a href=\"https:\/\/gs.statcounter.com\/os-market-share\/desktop\/worldwide\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">gr\u00f6\u00dfenordnungsm\u00e4\u00dfig 70 Prozent<\/a> aller Desktop-Computer unter irgend einem Windows.<\/p>\n<p>      Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p class=\"opt-in__description\">\n    Mit Ihrer Zustimmung wird hier eine externe Umfrage (Opinary GmbH) geladen.\n  <\/p>\n<p>            Umfragen immer laden<\/p>\n<p>        Umfrage jetzt laden\n      <\/p>\n<p>1 Jahr Galgenfrist mit Extended Security Updates<\/p>\n<p>F\u00fcr den Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum haben Verbrauchersch\u00fctzer bereits erreicht, dass Microsoft noch ein Jahr lang, bis 13. Oktober 2026, <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Microsoft-bestaetigt-kostenlose-Windows-10-Sicherheitsupdates-10672852.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">automatische Sicherheitsupdates f\u00fcr Windows 10<\/a> ohne Weiteres bereitstellt. Hier half der Verweis auf EU-Recht, namentlich den Digital Markets Act und die Digital Content Directive, nebst Nachhaltigkeitszielen der Europ\u00e4ischen Union.<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb des EWR bietet Microsoft Verbrauchern noch zw\u00f6lf monatliche Sicherheitsudpates an, wenn sie entweder 30 US-Dollar zuz\u00fcglich Steuern oder 1.000 Punkte aus Microsofts Kundenbindungsprogramm hinlegen. Alternativ k\u00f6nnen sie mit ihren Daten bezahlen, indem sie Windows Backup aktivieren; dann werden Dateien, Software und Einstellungen, darunter etwaige WLAN-Zugangsdaten, laufend in die Microsoft-Cloud geladen.<\/p>\n<p>Problem war noch nie so gro\u00df<\/p>\n<p>Das US-Konsumentenschutznetz PIRG (Public Interest Research Group) ist davon nicht enthusiasmiert. &#8222;Hunderte Millionen Computer vom Support abzuschneiden, ist einzigartig sch\u00e4dlich f\u00fcr Verbraucher, die Umwelt und die \u00d6ffentliche Sicherheit&#8220;, <a href=\"https:\/\/pirg.org\/media-center\/release-hundreds-of-organizations-elected-officials-and-businesses-call-on-microsoft-to-delay-the-end-of-10\/\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">meint PIRG-Manager Nathan Proctor<\/a>, &#8222;Einfach ausgedr\u00fcckt wurden noch nie so viele Computer in einem Zug von Support abgeschnitten.&#8220;<\/p>\n<p>Das ist sicherlich richtig. Einerseits sind einfach mehr Computer in Betrieb als bei fr\u00fcheren Toden f\u00fchrender Betriebssysteme. Andererseits sind fr\u00fchere Windows-Auflagen nach Einf\u00fchrung eines Nachfolgers deutlich l\u00e4nger gelaufen. Microsoft hat Windows XP sieben Jahre nach Einf\u00fchrung Windows Vistas weitergepflegt; bei Windows 7 waren es sogar acht Jahre nach Windows 8. Diesmal sind erst vier Jahre seit der Markteinf\u00fchrung des aktuellen Windows 11 verstrichen. Damit ist ein deutlich h\u00f6herer Prozentsatz der globalen Computerflotte direkt betroffen.<\/p>\n<p>Hinzu kommt, dass es bei fr\u00fcheren Generationswechseln keine strikten Hardwarebeschr\u00e4nkungen gegeben hat. \u00c4ltere Computer \u00e4chzten wom\u00f6glich unter der Last des neueren Windows-Systems, konnten aber grunds\u00e4tzlich weiterbetrieben werden. Diesmal ist das anders: Microsoft verbittet sich Windows 11 auf zahllosen sonst funktionst\u00fcchtigen Ger\u00e4ten.<\/p>\n<p>Gleichzeitig ist es <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Marktanteil-von-Windows-10-steigt-trotz-Support-Ende-Windows-11-weniger-gefragt-10638935.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Microsoft bislang nicht gelungen, Windows 11 durchzusetzen<\/a>. Denn <a href=\"https:\/\/gs.statcounter.com\/os-version-market-share\/windows\/desktop\/worldwide\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">laut Statcounter-Sch\u00e4tzung<\/a> ist Windows 11 im August und September unter 50 Prozent aller mit dem Internet verbundenen Windows-Desktops gefallen. Windows 10 h\u00e4lt sich \u00fcber 40 Prozent, w\u00e4hrend das l\u00e4ngst obsolete Windows 7 einen erstaunlichen Aufschwung auf zehn Prozent erlebt. Nun darf man Statcounter-Daten nicht auf die Apothekerwaage legen, aber sie zeigen eines deutlich: Windows 11 verkauft sich nicht von selbst.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:ds@heise.de\" title=\"Daniel AJ Sokolov\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ds<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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