{"id":46577,"date":"2025-04-20T09:58:11","date_gmt":"2025-04-20T09:58:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/46577\/"},"modified":"2025-04-20T09:58:11","modified_gmt":"2025-04-20T09:58:11","slug":"berlin-neue-ronja-raeubertochter-mit-zweiter-staffel-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/46577\/","title":{"rendered":"Berlin | Neue \u00abRonja R\u00e4ubertochter\u00bb mit zweiter Staffel zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">Berlin (dpa) &#8211; Wer die erste Staffel der Neuverfilmung des Astrid-Lindgren-Klassikers \u00abRonja R\u00e4ubertochter\u00bb gesehen hat, der brauchte starke Nerven. Das Erste zeigte die sechs Folgen an den Weihnachtsfeiertagen, lie\u00df die Zuschauer aber mit einem spannenden Cliffhanger zur\u00fcck. Geht das mutige M\u00e4dchen in eine Falle &#8211; und geht es ihrem r\u00e4uberischen Vater Mattis an den Kragen? Wann es die Antwort darauf gibt, dabei blieb die ARD vage.<\/p>\n<p>Vier Monate sp\u00e4ter legt der Sender die zweite Staffel der aufwendig produzierten Adaption nun quasi als dickes Ei ins Osternest. Die ersten drei Folgen laufen am Ostersonntag (20.04.) ab 17.15 Uhr, drei weitere Folgen sind am Ostermontag ab 17.45 Uhr zu sehen. In der ARD Mediathek gibt es alle sechs Folgen bereits ab dem 18. April.\u00a0<\/p>\n<p>Spannung durch neue Handlungsstr\u00e4nge<\/p>\n<p>Auch in der Fortsetzung steht nat\u00fcrlich die Freundschaft der beiden Kinder Ronja (Kerstin Lind\u00e9n) und Birk (Jack Bergenholtz Henriksson), dem Sohn des verfeindeten R\u00e4uberhauptmanns Borka (Sverrir Gudnason), im Mittelpunkt. Nun fliegt ihre heimliche Verbindung auf und Mattis (Christoph Wagelin), der sich verraten f\u00fchlt, verst\u00f6\u00dft seine Tochter. Die beiden Kinder sagen sich daraufhin von ihren sturen V\u00e4tern los und ziehen in eine B\u00e4renh\u00f6hle im verwunschenen Mattiswald.\u00a0<\/p>\n<p>All jenen, die das ber\u00fchmte Buch oder eine bekannte Verfilmung aus dem Jahr 1984 kennen, ist das nicht neu. Interessant ist die hervorragend besetzte neue Fassung vor allem, weil Drehbuchautor Hans Rosenfeldt (\u00abDie Br\u00fccke\u00bb) Lindgrens Erz\u00e4hlung um einen Handlungsstrang erweitert hat.\u00a0<\/p>\n<p>Das mag nicht jedem gefallen, verleiht der Geschichte aber Spannung. Das Serienformat mit insgesamt zw\u00f6lf Folgen erm\u00f6glicht den zentralen Figuren zudem, tiefer in ihre Gef\u00fchle und ihre Beziehungen einzutauchen.<\/p>\n<p>So kommt Ronjas kluger Mutter Lovis (Krista Kosonen) in Staffel zwei eine f\u00fcr den Handlungsverlauf weitaus bedeutendere Rolle zu. Auch die Feindschaft der R\u00e4uberbosse Mattis und Borka erh\u00e4lt mehr Raum. Wieso hasst Ronjas Vater den Rivalen eigentlich so sehr, mit dem er in der Kindheit doch befreundet war? W\u00e4hrend Lindgrens Buch den Grund der Rivalit\u00e4t offen l\u00e4sst, gibt es nun eine Antwort.<\/p>\n<p>Satte Gr\u00fcnt\u00f6ne und glitzernde Seen<\/p>\n<p>Im Mattiswald m\u00fcssen Ronja und Birk sich &#8211; neben bekannt schrecklichen Wilddruden und bedrohlichen Graugnomen &#8211; nunmehr mit Soldaten herumschlagen. Angef\u00fchrt werden die von der Kriegerin Smavis (Agnes Rase), die ihre erbitterte Jagd auf die R\u00e4uber fortsetzt. Zwischen ihr und Mattis gibt es eine traumatische Verbindung &#8211; f\u00fcr Ronja wird Smavis` Hass zur gro\u00dfen Gefahr.<\/p>\n<p>Anders als in Staffel eins, in der die schwedisch-britische Filmemacherin Lisa James Larsson Regie f\u00fchrte, ist f\u00fcr die Fortsetzung der Schwede Pontus Kl\u00e4nge verantwortlich, der unter anderem mehrere Folgen des Schwedenkrimis \u00abKommissar Beck\u00bb inszenierte. Die Bildsprache wiederum lag erneut bei Frida Wendel, die die Natur abermals gekonnt in Szene setzt, mit weiten, magischen Einstellungen, satten Gr\u00fcnt\u00f6nen und funkelnden Seen.<\/p>\n<p>Etwas weniger gruselig\u00a0<\/p>\n<p>Wie die erste Staffel ist aber auch die zweite in weiten Teilen d\u00fcster und schonungslos gehalten, kleinere Kinder sollten sie nicht allein anschauen. Die Macher sind \u00fcberzeugt, dass sie im Sinne Lindgrens gehandelt haben, die nicht vor negativen Emotionen oder furchteinfl\u00f6\u00dfenden Bildern zur\u00fcckgeschreckt sei. Durch Ronjas und Birks Sommer im Mattiswald wirkt sie in Teilen aber weniger gruselig &#8211; und das Tempo etwas langsamer. Empfohlen ist die Serie ab zehn Jahren.<\/p>\n<p>Wer sich aufgrund der gro\u00dfen Zeitspanne zwischen den Staffeln, die bei nicht wenigen Zuschauern zu Unmut f\u00fchrte, noch einmal die erste in Erinnerung rufen will: Diese steht weiter in der ARD Mediathek zur Verf\u00fcgung. Und auch verschiedene Dritte Programme haben sie vor Ostern im Programm. Die beiden Staffeln h\u00e4tten aus rechtlichen Gr\u00fcnden nicht direkt hintereinander gezeigt werden d\u00fcrfen, hei\u00dft es von der beteiligten ARD-Spielfilmtochter degeto dazu. Zudem habe die Synchronfassung noch fertiggestellt werden m\u00fcssen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Wer die erste Staffel der Neuverfilmung des Astrid-Lindgren-Klassikers \u00abRonja R\u00e4ubertochter\u00bb gesehen hat, der brauchte starke&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":46578,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,29,441,30,62,1940,1938,1897,23004],"class_list":{"0":"post-46577","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-deutschland","13":"tag-fernsehen","14":"tag-germany","15":"tag-medien","16":"tag-nachrichten-aus-berlin","17":"tag-news-aus-berlin","18":"tag-streaming","19":"tag-zum-20-april"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114369705155625232","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46577","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=46577"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46577\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/46578"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46577"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46577"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46577"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}