{"id":465830,"date":"2025-10-01T22:20:11","date_gmt":"2025-10-01T22:20:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/465830\/"},"modified":"2025-10-01T22:20:11","modified_gmt":"2025-10-01T22:20:11","slug":"moto-buds-loop-was-fuer-kopfhoerer-sind-das-denn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/465830\/","title":{"rendered":"Moto Buds Loop: Was f\u00fcr Kopfh\u00f6rer sind das denn?"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa\/tmn) &#8211; Dr\u00fcber, drauf, rein &#8211; solche Kopfh\u00f6rer kennen die meisten. Es geht aber auch anders, als Ring, der sich um die Ohrmuschel legt. Ein ungew\u00f6hnliches Format, das unter anderem Motorola mit den Moto Buds Loop bringt. Knapp 150 Euro kosten die \u00abKopfh\u00f6rerchen\u00bb, die definitiv auch ein Lifestyle-Objekt sind. Form und Funktion folgen hier einander nicht unbedingt. Daf\u00fcr sind die Dinger ein echter Hingucker.<\/p>\n<p>Die Ohrst\u00f6psel, die keine sind, bestehen aus einer kleinen Kugel &#8211; darin stecken die T\u00f6ner. Dann gibt es einem flexiblen Steg, der die Kugeln mit einem eckigen K\u00e4stchen verbindet &#8211; darin stecken Batterien und Ladeanschl\u00fcsse. Und wie tr\u00e4gt man das jetzt? Man steckt es &#8211; anfangs etwas fummelig, sp\u00e4ter routiniert &#8211; aufs Ohr. Die Kugel in die Ohrmuschel, das K\u00e4stchen hinter die Ohren. F\u00fchlt sich erst einmal komisch an, sieht modisch mutig aus. Und wie klingt es?<\/p>\n<p>Kopfh\u00f6rer f\u00fcr die Komfortzone, nicht f\u00fcr Frequenzfreunde<\/p>\n<p>Motorola vermarktet die Loops an Menschen, die viel unterwegs sind, Musik und Podcasts h\u00f6ren. Menschen, die beim Arbeiten nicht die Ohrst\u00f6psel st\u00e4ndig einsetzen und ablegen wollen, trotzdem aber auch etwas von ihrer Umwelt mitbekommen m\u00f6chten. All das adressiert das offene Design der Loops. Und tats\u00e4chlich: Dreht man nicht zu laut, bekommt man auch das Gespr\u00e4ch der Tischnachbarn gut mit. Die Loops sind au\u00dferdem ein \u00fcberraschend praktisches Headset f\u00fcr Videokonferenzen und Telefonate am Computer.<\/p>\n<p>Und weil die Loops einfach am Ohr h\u00e4ngen, nirgendwo dr\u00fccken oder zwicken und auch nicht den Geh\u00f6rgang abdichten, sitzen die Ringe auch f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit sehr bequem am Ohr. Da macht es auch mal nichts, wenn man sie eine Zeit lang nicht nutzt &#8211; dann schm\u00fccken sie nur, statt zu t\u00f6nen.\u00a0<\/p>\n<p>Man darf aber auch die andere Seite des offenen Designs nicht verschweigen:<\/p>\n<ul>\n<li>Der Klang ist im Vergleich zu klassischen Ohrst\u00f6pseln nicht sonderlich voll, Audiophile werden Details vermissen.<\/li>\n<li>H\u00f6rt man laut Musik, bekommt das Umfeld dies in ruhigen B\u00fcror\u00e4umen deutlich mit. Sobald man eine gewisse Lautst\u00e4rke \u00fcberschreitet, bekommt man selbst aber nichts mehr von au\u00dfen mit.<\/li>\n<li>Aktive Ger\u00e4uschunterdr\u00fcckung (ANC) gibt es nicht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Interessante Steuerung mit Potenzial &#8211; aber es geht um den Look<\/p>\n<p>Etwas unpraktisch: die Bedienung im Ohr. Es gibt pro Seite einen Schalter, der Start, Stopp, einen Song weiter und zur\u00fcck zum Start beherrscht. Mit Kopfsch\u00fctteln und Nicken kann man Anrufe ablehnen oder annehmen &#8211; was mal klappt und mal nicht. Per App kann man die Steuerungsoptionen noch anpassen. Das Klickern und Wischen auf den Ohrst\u00f6pseln anderer Hersteller funktioniert da meist besser.<\/p>\n<p>Mit ausgesuchten Motorola-Smartphones sind die Loops au\u00dferdem Verbindung zur Smartphone-KI. Ein langer Druck und man kann per Stimme Befehle geben und Antworten h\u00f6ren. Geschmackssache. Wer die Android-App herunterl\u00e4dt, kann au\u00dferdem den Sound per Equalizer einstellen, dynamische Lautst\u00e4rke einstellen oder Gesten einstellen. iPhone-Nutzer haben diese M\u00f6glichkeiten nicht.<\/p>\n<p>Es gr\u00fcnt so gr\u00fcn &#8211; oder macht bling bling<\/p>\n<p>Was die Buds vielen anderen Mitbewerbern gerade voraus haben. Sie verstecken sich nicht, stecken auch keine St\u00e4bchen aus den Ohren heraus. Sie sind gro\u00df und sichtbar. Das muss man m\u00f6gen &#8211; oder man traut sich was.<\/p>\n<p>Schon im schimmernden Flaschengr\u00fcn (\u00abTrekking Green\u00bb) sehen die Loops irgendwie irre aus &#8211; irre auff\u00e4llig, irre sch\u00f6n oder irre komisch. Kommt ganz auf den pers\u00f6nlichen Geschmack an. Aber da geht noch mehr: Motorola bietet die Loops f\u00fcr 100 Euro Aufpreis auch in der Ausf\u00fchrung Bling-Bling an. In der Farbe \u00abFrench Oak\u00bb sind die Loops dann mit glitzernden Swarovskisteinen besetzt. Sp\u00e4testens dann sind sie wirklich ein Fashion Statement.<\/p>\n<p>Fazit: Der Sound ist zweitrangig, das Design mutig<\/p>\n<p>So was hat nicht jeder. Komplett drahtlose Kopfh\u00f6rer f\u00fcr knapp 150 Euro, die genauso funktional wie schm\u00fcckend sind. Wobei der Sound der Moto Buds Loop im direkten Vergleich mit der Optik zweitrangig wirkt. Er ist gut genug, kann mit Airpods und Co aber nicht mithalten. Sie sind nicht f\u00fcr Audiophile entwickelt worden.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr schm\u00fccken die Loops das Ohr und sind bequem und vielseitig einsetzbar. Wer das Extrabudget hat, kann die Loops sogar f\u00fcr 249 Euro (UVP) noch zum Funkeln bringen. Wer bei der Abw\u00e4gung zwischen Stil und Funktionalit\u00e4t zu den sch\u00f6nen Dingen tendiert, sollte sich die Loops einmal genauer ansehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa\/tmn) &#8211; Dr\u00fcber, drauf, rein &#8211; solche Kopfh\u00f6rer kennen die meisten. 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