{"id":466199,"date":"2025-10-02T01:47:14","date_gmt":"2025-10-02T01:47:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/466199\/"},"modified":"2025-10-02T01:47:14","modified_gmt":"2025-10-02T01:47:14","slug":"explosion-und-bombendrohung-gegen-oktoberfest-zweiter-toter-in-muenchen-gefunden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/466199\/","title":{"rendered":"Explosion und Bombendrohung gegen Oktoberfest: Zweiter Toter in M\u00fcnchen gefunden"},"content":{"rendered":"<p id=\"absatz1\" class=\"em_text\">M\u00fcnchen. Ausnahmezustand in M\u00fcnchen: Nach dem Gro\u00dfbrand im Norden der Landeshauptstadt und der stundenlangen Schlie\u00dfung des Oktoberfests wegen einer Bombendrohung gehen die Ermittler von einem aus dem Ruder gelaufenen Familienstreit aus. Im M\u00fcnchner Norden hatte ein Mann nach ersten Erkenntnissen am Morgen ein Wohnhaus in Brand gesetzt und Sprengfallen deponiert.<\/p>\n<p id=\"absatz2\" class=\"em_text\">Ein Mensch \u2013 vermutlich der 90 Jahre alte Vater des Tatverd\u00e4chtigen \u2013 starb dabei, der 57-J\u00e4hrige selbst nahm sich nach Polizeiangaben auf der Flucht vor den Einsatzkr\u00e4ften an einem nahegelegenen See das Leben. Der Tatverd\u00e4chtige hatte nach Angaben der Polizei einen Rucksack dabei, in dem sich eine Sprengvorrichtung befand, die vor der Bergung der Leiche entsch\u00e4rft werden musste.<\/p>\n<p id=\"absatz4\" class=\"em_text\">Schwer bewaffnete Einsatzkr\u00e4fte waren in dem normalerweise sehr ruhigen Viertel am Rande der Stadt unterwegs. Die Polizei ordnete einen Evakuierungsradius von 200 Metern rund um das brennende Geb\u00e4ude an. Vor dem Haus brannte am Morgen zudem ein Transporter aus, ein paar Stra\u00dfen weiter gingen zwei Autos in Flammen auf.<\/p>\n<p>Zwei Frauen werden in M\u00fcnchen verletzt<\/p>\n<p class=\"em_text\">Wie Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte, soll der 57-J\u00e4hrige die Vaterschaft f\u00fcr seine Tochter angezweifelt und in diesem Zusammenhang sogar eine Petition an den bayerischen Landtag gestellt haben. Die habe der Landtag aber im vergangenen Jahr f\u00fcr erledigt erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p id=\"absatz6\" class=\"em_text\">Die 21-J\u00e4hrige ist eine von zwei verletzten Frauen. Sie war im Obergeschoss des brennenden Hauses und kurz davor, zu springen. Das Haus konnten die Einsatzkr\u00e4fte aber nicht betreten, weil dort nach Angaben der Polizei Drahtseile gespannt waren, die auf m\u00f6gliche Sprengfallen hindeuteten. Mit Hilfe einer Leiter gelang es Polizisten aber, die Frau in Sicherheit zu bringen.<\/p>\n<p id=\"absatz7\" class=\"em_text\">Ihre 81 Jahre alte Oma, die Mutter des Tatverd\u00e4chtigen, hatte sich den Angaben zufolge im Garten versteckt. Sie sei mittelschwer verletzt, ihre Enkelin leicht.<\/p>\n<p>\n                    Gro\u00dfeinsatz in M\u00fcnchen &#8211; Oktoberfest geschlossen\n                <\/p>\n<p>                    <img decoding=\"async\" class=\"w-full\" alt=\"Vorheriger Inhalt\" src=\"https:\/\/www.nw.de\/_em_daten\/locals\/module\/nw\/_includes\/twig\/current\/public\/\/images\/arrow-left.svg\"\/><\/p>\n<p>                    <img decoding=\"async\" class=\"nw-w-full\" alt=\"N\u00e4chster Inhalt\" src=\"https:\/\/www.nw.de\/_em_daten\/locals\/module\/nw\/_includes\/twig\/current\/public\/\/images\/arrow-right.svg\"\/><\/p>\n<p>Bombendrohung gegen Oktoberfest<\/p>\n<p class=\"em_text\">Der Tatverd\u00e4chtige floh unterdessen nach Polizeiangaben in Richtung eines nahegelegenen Sees. Auf dem Weg dorthin habe er nach Berichten von Anwohnern Gegenst\u00e4nde geworfen, die explodierten. Auch Sch\u00fcsse seien geh\u00f6rt worden. Polizeikr\u00e4fte verfolgten den mutma\u00dflichen T\u00e4ter auch mit einem Hubschrauber zu dem See, an dem er sich demnach das Leben nahm.<\/p>\n<p id=\"absatz9\" class=\"em_text\">Weil dann im Briefkasten eines Nachbarhauses ein Schreiben von ihm gefunden wurde, in dem er auch das Oktoberfest bedrohte, wurde die Wiesn stundenlang geschlossen und nach Sprengs\u00e4tzen abgesucht.<\/p>\n<\/p>\n<p> T\u00e4ter k\u00fcndigt \u201ebombiges Erlebnis\u201c auf Wiesn an<\/p>\n<p id=\"absatz10\" class=\"em_text\">\u201eNeben vielen Textbausteinen hat es einen Satz gegeben, der uns aufhorchen hat lassen, der davor warnt, nicht auf die Wiesn zu gehen, denn es k\u00f6nnte ein \u0082bombiges Erlebnis\u0091 geben\u201c, sagte Herrmann. Und \u201ewenn jemand schon das eigene Elternhaus in die Luft gesprengt hat\u201c, dann m\u00fcsse man eine solche Drohung ernst nehmen. Ein politisches Motiv schlie\u00dfen die Beh\u00f6rden aus.<\/p>\n<p id=\"absatz11\" class=\"em_text\">Ein Post auf der Plattform Indymedia hatte zuvor den Eindruck erweckt, es k\u00f6nnte einen Zusammenhang zur Antifa geben. Die Polizei geht jedoch nach derzeitigem Stand davon aus, dass es sich um Trittbrettfahrer handele.<\/p>\n<p id=\"absatz12\" class=\"em_text\">Inzwischen sei klar, dass f\u00fcr die Wiesn keine Gefahr bestanden habe, betonte der Minister. \u201eMan kann da ohne Angst wieder die Wiesn besuchen.\u201c<\/p>\n<p>Menschen str\u00f6men wieder auf die Wiesn<\/p>\n<p id=\"absatz13\" class=\"em_text\">Stundenlang war das Oktoberfest-Gel\u00e4nde mit knapp 30 Sprengstoffhunden abgesucht worden, mehr als 500 Polizisten waren im Einsatz. Besucher wurden nicht auf das Festgel\u00e4nde gelassen, Mitarbeiter mussten es verlassen. Um Punkt 17.30 Uhr str\u00f6mten dort auch die wartenden Massen auf das Gel\u00e4nde. Nach der Nachricht, dass das Oktoberfest noch ge\u00f6ffnet werden kann, hatten sich die Menschen an den Eing\u00e4ngen gesammelt.<\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.nw.de\/_em_daten\/_cache\/image\/1xblY5ZWlKTjJTYjUwc1NOV3NJVFAyWFY4T0lQcG1LcXczVFRjRzBQdHY5OURleVZYWldrRWJCanpoZnB6N3RWdzJHclNMSVJZaituK0xBZTdVY2V0cHEweGprNUFsV3NXNGMwbXRMdmk1ajg9\/251001-1815-650980563.jpg\" class=\"nw-article-image\" title=\"Zahlreiche Besucher warten vor einem Eingang auf den Einlass zum Gel\u00e4nde des Oktoberfests.\" data-glightbox=\"type: image; description: Zahlreiche Besucher warten vor einem Eingang auf den Einlass zum Gel\u00e4nde des Oktoberfests.  | \u00a9 Jason Tschepljakow\/dpa \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/251001-1815-650980563.jpg\" class=\"nw-img-fluid nw-w-full nw-lazy nw-rounded-t-md\" alt=\"Zahlreiche Besucher warten vor einem Eingang auf den Einlass zum Gel\u00e4nde des Oktoberfests. - \u00a9 Jason Tschepljakow\/dpa\" data-format=\"16:9\"\/><br \/>\n        <\/a><\/p>\n<p>                Zahlreiche Besucher warten vor einem Eingang auf den Einlass zum Gel\u00e4nde des Oktoberfests.<br \/>\n                                    | \u00a9 Jason Tschepljakow\/dpa<\/p>\n<p id=\"absatz14\" class=\"em_text\">Beim gr\u00f6\u00dften Volksfest der Welt gab es damit nach der zeitweisen Schlie\u00dfung am Samstag wegen \u00dcberf\u00fcllung nun schon den zweiten Sicherheitsvorfall innerhalb weniger Tage. Oberb\u00fcrgermeister Dieter Reiter (SPD) entschuldigte sich in einem Instagram-Post f\u00fcr die Schlie\u00dfung: \u201eTut mir leid, anders geht\u2019s nicht, Sicherheit geht vor.\u201c <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"M\u00fcnchen. 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