{"id":466201,"date":"2025-10-02T01:48:15","date_gmt":"2025-10-02T01:48:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/466201\/"},"modified":"2025-10-02T01:48:15","modified_gmt":"2025-10-02T01:48:15","slug":"hat-sie-ueberhaupt-noch-eine-chance-nahverkehr-hamburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/466201\/","title":{"rendered":"Hat sie \u00fcberhaupt noch eine Chance? \u2013 NAHVERKEHR HAMBURG"},"content":{"rendered":"<p>Es war ein Paukenschlag, als Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks in der vergangenen Woche eine \u00fcberraschende Wende verk\u00fcndete: Die seit sechs Jahren konkret geplante S-Bahnlinie S6 von Altona durch den Norden Bahrenfelds nach Lurup und Osdorf soll doch nicht gebaut werden. Stattdessen wird die bereits im Bau befindliche U-Bahnlinie U5 von den Volkspark-Arenen nach Osdorf verl\u00e4ngert. Geringere Kosten, ein schnellerer Bau und eine gr\u00f6\u00dfere Chance auf F\u00f6rdergelder, so die offizielle Begr\u00fcndung des Senators. Zudem sprechen noch <a href=\"https:\/\/www.nahverkehrhamburg.de\/u-bahn-statt-s-bahn-nach-osdorf-warum-die-planaenderung-fuer-hamburg-ein-segen-ist-210837\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">weitere gewichtige Gr\u00fcnde f\u00fcr den Bau der U-Bahn<\/a>.<\/p>\n<p>G\u00e4nzlich verzichten will Hamburg auf die S6 allerdings nicht. Nach den Pl\u00e4nen der Verkehrsbeh\u00f6rde soll sie stark verk\u00fcrzt realisiert werden \u2013 vom Bahnhof Holstenstra\u00dfe bis zur Bahrenfelder Trabrennbahn. Dort sollen in den kommenden Jahren <a href=\"https:\/\/www.nahverkehrhamburg.de\/s-bahn-nach-osdorf-ist-nicht-wirtschaftlich-199366\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">2.500 neue Wohnungen<\/a> und die \u201eScience City\u201c entstehen. Und nicht ganz zuf\u00e4llig ist hier auch das potenzielle <a href=\"https:\/\/www.nahverkehrhamburg.de\/bremst-olympia-den-geplanten-hauptbahnhof-ausbau-209629\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Olympische Dorf<\/a> vorgesehen, falls Hamburg 2036 oder 2040 die Sommerspiele austragen sollte.<\/p>\n<p>Doch hat diese \u201eS6 light\u201c in den Norden von Bahrenfeld \u00fcberhaupt eine realistische Chance, jemals gebaut zu werden? Vieles spricht dagegen, und selbst die Verkehrsbeh\u00f6rde verbreitet wenig Hoffnung.<\/p>\n<p>NAHVERKEHR HAMBURG erkl\u00e4rt in dieser Analyse die Hintergr\u00fcnde und skizziert drei realistische Szenarien, wie die Geschichte der S6 nun weitergehen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Der neue Plan: eine S-Bahn im Mini-Format<\/p>\n<p>Vier statt neun Kilometer, drei statt f\u00fcnf Stationen: So sieht der Plan f\u00fcr die verk\u00fcrzte S6 aus. Er sieht eine Ausf\u00e4delung am S-Bahnhof Holstenstra\u00dfe aus dem bestehenden Netz vor, gefolgt von einer Tunnelstrecke unter der Stresemannstra\u00dfe mit Haltestellen an der Ruhrstra\u00dfe und der Von-Sauer-Stra\u00dfe. Von dort soll es unter der Bahrenfelder und Luruper Chaussee bis zur Trabrennbahn Bahrenfeld weitergehen, wo die Strecke enden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Mit dieser Kappung entledigt sich die Planung der beiden gr\u00f6\u00dften Probleme des urspr\u00fcnglichen Verlaufs: der heiklen N\u00e4he zur Forschungsanlage DESY, die eine teure Tunnelf\u00fchrung in Schlangenlinien erfordert h\u00e4tte, und der Durchquerung des d\u00fcnn besiedelten Gebiets bis Lurup.<\/p>\n<p>Letzteres war der Hauptgrund, warum die lange S6 trotz aller Optimierungen als <a href=\"https:\/\/www.nahverkehrhamburg.de\/s-bahn-nach-osdorf-ist-nicht-wirtschaftlich-199366\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">unwirtschaftlich<\/a> galt und keine Aussicht a\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es war ein Paukenschlag, als Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks in der vergangenen Woche eine \u00fcberraschende Wende verk\u00fcndete: Die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":466202,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,30,692],"class_list":{"0":"post-466201","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-hamburg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115302059527367046","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/466201","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=466201"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/466201\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/466202"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=466201"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=466201"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=466201"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}