{"id":466282,"date":"2025-10-02T02:30:13","date_gmt":"2025-10-02T02:30:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/466282\/"},"modified":"2025-10-02T02:30:13","modified_gmt":"2025-10-02T02:30:13","slug":"trumps-neue-strategie-usa-liefern-der-ukraine-geheimdienstinformationen-fuer-raketenangriffe-auf-russischem-boden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/466282\/","title":{"rendered":"Trumps neue Strategie: USA liefern der Ukraine Geheimdienstinformationen f\u00fcr Raketenangriffe auf russischem Boden"},"content":{"rendered":"<p>Die USA stehen vor einer Wende im Ukraine-Konflikt. Pr\u00e4sident Trump gestattet die Lieferung von Geheimdienstinformationen, um die Ukraine in die Lage zu versetzen, russische Infrastruktur zu zerst\u00f6ren. Sogar die Lieferung von weiterreichenden Waffen scheint m\u00f6glich.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der Krieg in der Ukraine scheint eine dramatische Wende zu nehmen. Wie das \u201eWall Street Journal\u201c berichtet, werden die USA der Ukraine Geheimdienstinformationen f\u00fcr Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur liefern. Das Blatt zitiert hohe US-Beamte, die betonen, die Trump-Regierung erw\u00e4ge, Kiew f\u00fcr diesen Zweck mit schlagkr\u00e4ftigeren Waffen auszustatten, die \u00fcber eine entsprechende Reichweite verf\u00fcgen.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump habe bereits die Erlaubnis erteilt, Geheimdiensten und dem Pentagon zu gestatten, Kiew bei seinen Angriffsbem\u00fchungen zu unterst\u00fctzen. Die USA st\u00fcnden in Kontakt mit Nato-Verb\u00fcndeten, damit auch die eine \u00e4hnliche Unterst\u00fctzung liefern. <\/p>\n<p>Der erweiterte Geheimdienstaustausch mit Kiew sei das j\u00fcngste Zeichen daf\u00fcr, dass Trump eine Neuausrichtung seiner Strategie beschlossen habe und seine Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine deutlich verst\u00e4rken werde. Grund sei das Scheitern seiner Bem\u00fchungen um Friedensgespr\u00e4che. <\/p>\n<p>Das \u201eWall Street Journal\u201c nennt US-Beamte, die darauf verweisen, wann die Genehmigung zur Bereitstellung zus\u00e4tzlicher Geheimdienstinformationen kam. N\u00e4mlich zu dem Zeitpunkt, als Trump in einem Social-Media-Post seinem Frust \u00fcber den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin Luft machte und auf einmal davon sprach, dass die Ukraine ihr verloren gegangenes Gebiet zur\u00fcckerobern k\u00f6nne. Bis dahin hie\u00df es vom US-Pr\u00e4sidenten stets, die Ukraine k\u00f6nne diesen Krieg nicht gewinnen und w\u00fcrde einen hohen Preis f\u00fcr Frieden zahlen.<\/p>\n<p>Gepr\u00fcft werde derzeit die Lieferung von Tomahawks, Barracudas und anderen amerikanischen Boden- und Luftraketen mit einer Reichweite von rund 800 Kilometern, schreibt das Blatt. Eine endg\u00fcltige Entscheidung \u00fcber deren Lieferung sei jedoch noch nicht gefallen. Ein Sprecher der Defense Intelligence Agency (DAI) sagte, er k\u00f6nne sich nicht zu laufenden oder aktiven Geheimdienstoperationen \u00e4u\u00dfern. Eine Sprecherin der Central Intelligence Agency (CIA) lehnte eine Stellungnahme ab.<\/p>\n<p>Trump m\u00f6chte Putin die n\u00f6tigen Einnahmen f\u00fcr seinen Krieg entziehen<\/p>\n<p>Es w\u00e4re zwar nicht das erste Mal, dass die Ukraine mit weiterreichenden Waffen aus Nato-Best\u00e4nden ausgestattet wird \u2013 bereits seit Ende 2024 setzt sie etwa Storm-Shadow-Marschflugk\u00f6rper und ATACMS-Raketen auch gegen Ziele in Russland ein. Forderungen Kiews um Lieferungen von Marschflugk\u00f6rpern mit gr\u00f6\u00dferer Reichweite wie Tomahawk kamen die USA aber bisher nicht nach. Dass Washington Kiew gezielt Geheimdienstinformationen f\u00fcr Angriffe auf Energieinfrastruktur im russischen Hinterland liefert und au\u00dferdem die Lieferung weiterer weitreichender Waffen erw\u00e4gt, w\u00e4re ein Novum.<\/p>\n<p>Der Austausch geheimdienstlicher Informationen versetzt die Ukraine k\u00fcnftig in die  Lage, Raffinerien, Pipelines, Kraftwerke und andere Infrastrukturen weit abseits ihrer Grenzen anzugreifen. Trumps Ziel sei es, dem Kreml die n\u00f6tigen Einnahmen und \u00d6lvorr\u00e4te f\u00fcr seine Invasion zu entziehen. Daf\u00fcr m\u00fcsse es der Ukraine gelingen, die russische Energieinfrastruktur nachhaltig zu sch\u00e4digen. <\/p>\n<p>Die US-Regierung genehmigte k\u00fcrzlich den Verkauf von Extended Range Attack Munition an die Ukraine. Dabei handelt es sich um luftgest\u00fctzte Raketen mit einer Reichweite von 240 bis 450 Kilometern. Tomahawk-Marschflugk\u00f6rper, eine der pr\u00e4zisesten US-Waffen, haben eine noch deutlich h\u00f6here Reichweite. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hatte Trump vergangene Woche gezielt um die Lieferung von Tomahawks gebeten. Vizepr\u00e4sident JD Vance betonte am Sonntag auf \u201eFox News\u201c, die USA w\u00fcrden diese Anfrage derzeit pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Seit seinem Amtsantritt im Januar versucht Donald Trump, einen Waffenstillstand in der Ukraine zu vermitteln, um zu einem Friedensabkommen zu gelangen. Sein urspr\u00fcnglicher Ansatz \u2013 Putin wirtschaftliche und kommerzielle Anreize f\u00fcr einen Stopp der Invasion zu bieten \u2013 konnte den russischen Pr\u00e4sidenten jedoch nicht \u00fcberzeugen. Die Verhandlungen zur Beendigung des dreieinhalbj\u00e4hrigen Krieges sind vielmehr ins Stocken geraten.<\/p>\n<p>Trump lie\u00df sich in den vergangenen Tagen mehrfach \u00fcber die Lage in der Ukraine  informieren. Ihm waren die mangelnden Gebietsgewinne Russlands aufgefallen. \u201eAlle dachten, Russland w\u00fcrde diesen Krieg in drei Tagen gewinnen, aber so kam es nicht\u201c, sagte Trump vergangene Woche vor den Vereinten Nationen. \u201eEs sollte nur ein kurzes kleines Gefecht werden. Das l\u00e4sst Russland nicht gut aussehen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie Frage bleibt: Wer darf diese Raketen abfeuern?\u201c<\/p>\n<p>In Moskau nimmt man zur Kenntnis, dass die USA mit dem Gedanken spielen, der Ukraine reichenweitenst\u00e4rkere Waffen zu liefern. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte: \u201eDie Frage bleibt: Wer darf diese Raketen abfeuern, selbst wenn sie auf Kiewer Regimegebiet landen? D\u00fcrfen sie nur von den Ukrainern abgefeuert werden, oder wird das auch das amerikanische Milit\u00e4r tun? Wer bestimmt die Zielrichtung dieser Raketen? Das erfordert eine sehr gr\u00fcndliche Analyse.\u201c<\/p>\n<p>Auch Deutschland spiele eine wichtige Rolle, hei\u00dft es im \u201eWall Street Journal\u201c. Das Blatt zitiert Brigadegeneral Joachim Kaschke, der f\u00fcr die deutsche Milit\u00e4rhilfe f\u00fcr die Ukraine zust\u00e4ndig ist. Die Ukraine br\u00e4uchte im Kampf gegen die russische Aggression Unterst\u00fctzung in drei Schl\u00fcsselbereichen, so Kaschke: Luftverteidigung, die F\u00e4higkeit, die Frontlinie zu halten und tief in Russland vorzudringen. Wenn die ukrainischen Verteidiger einem zahlenm\u00e4\u00dfig \u00fcberlegenen Gegner gegen\u00fcberst\u00fcnden, m\u00fcssten sie den Kampf \u00fcber die Frontlinien hinausf\u00fchren. Kaschke sagt: \u201eUm die Frontlinie zu halten, muss man die Versorgungslinien abschneiden \u2013 das ist die milit\u00e4rische Logik dahinter.\u201c<\/p>\n<p>fro<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die USA stehen vor einer Wende im Ukraine-Konflikt. 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