{"id":466371,"date":"2025-10-02T03:20:17","date_gmt":"2025-10-02T03:20:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/466371\/"},"modified":"2025-10-02T03:20:17","modified_gmt":"2025-10-02T03:20:17","slug":"tschechien-12-buecher-mit-spannenden-einblicken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/466371\/","title":{"rendered":"Tschechien: 12 B\u00fccher mit spannenden Einblicken"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"sprung3\" class=\"jumpLabel\">Vision\u00e4re Dystopie: &#8222;Der Krieg mit den Molchen&#8220; von Karel \u010capek<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nDer tschechische Autor Karel \u010capek ist ein Vision\u00e4r der besonderen Art: Mit <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/literatur\/science-fiction-osten-strugatzki-lem-capek-100.html\" title=\"Science Fiction aus dem Osten entdecken\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;R.U.R.<\/a>&#8220; pr\u00e4gte er den Begriff &#8222;Roboter&#8220;, der heute mehr als je zuvor diskutiert wird. In &#8222;Das Absolutum&#8220; hat er sich mit der Frage nach der Zerschlagung der Materie besch\u00e4ftigt. Sein wohl bekanntester Roman ist &#8222;Der Krieg mit den Molchen&#8220; \u2013 eine Dystopie \u00fcber Fortschrittswahn, Globalisierung und Ausbeutung der Natur.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDer Hochseekapit\u00e4n J. van Toch ist in der S\u00fcdsee unterwegs und findet auf einer Insel Molche, die \u00fcberraschend intelligent scheinen. Er beginnt, mit ihnen zu handeln und Messer gegen Perlen zu tauschen. Er nutzt sie auch als billige Arbeitskr\u00e4fte und nimmt sie auf andere Inseln mit. Im Laufe der Zeit verbreiten sich diese klugen Molche auf der ganzen Welt, entwickeln nationale Eigenarten und ein Selbstbewusstsein. Die Molche beginnen, K\u00fcsten abzutragen, um mehr Lebensraum f\u00fcr sich zu schaffen \u2013 und so kommt es zum Konflikt mit den Menschen.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nCapek spielt in seinem Roman mit den literarischen Formen: Mal schreibt er im Stile eines Reiseberichts, mal sind es Zeitungsartikel. Die gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke der Dystopie liegt darin, dass sie sich in verschiedene Richtungen interpretieren l\u00e4sst. Der Roman wurde 1935 ver\u00f6ffentlicht und kann als Allegorie auf Nationalismus gelesen werden. Gerade heute kann das Werk aber auch als eine Warnung vor der menschlichen Eigenart verstanden werden, sich alles untertan zu machen. Die Molche werden ja erst zur Bedrohung, als die Menschen sie in ihre Gesellschaft integrieren.\n<\/p>\n<p>\nInformationen zum Buch<br \/>\nKarel \u010capek: &#8222;Der Krieg mit den Molchen&#8220;<br \/>\u00dcbersetzt von Eli\u0161ka Glaserov\u00e1<br \/>288 Seiten, Softcover<br \/>ISBN: 978-3-942-78884-7<\/p>\n<p>Tipp: Eine besonders sch\u00f6ne Ausgabe des Klassikers mit Illustrationen des Grafikers Hans Ticha gibt es im Klub B\u00fcchergilde Gutenberg.\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung4\" class=\"jumpLabel\">Kollaboration und Enteignung: &#8222;Ich habe den englischen K\u00f6nig bedient&#8220; von Bohumil Hrabal<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nBohumil Hrabal gilt als einer der wichtigsten tschechischen Autoren der Nachkriegszeit. Was ihn auszeichnet, ist letztlich eine gewisse N\u00e4he zu dem legend\u00e4ren Soldaten Schwejk: Hrabals Erz\u00e4hlungen leben von \u00dcbertreibungen und \u00dcberzeichnungen. Sein Stil ist von einer N\u00e4he zur m\u00fcndlichen Sprache gepr\u00e4gt, was der Autor &#8222;pabit&#8220; oder auf Deutsch &#8222;babeln&#8220; nannte. In &#8222;Ich habe den englischen K\u00f6nig bedient&#8220; erz\u00e4hlt Hrabal eine Geschichte \u00fcber Gier, Geltungssucht und Opportunismus.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nD\u00edt\u011b beginnt als 15-J\u00e4hriger, in einem Hotel zu arbeiten und lernt f\u00fcr sich die Bedeutung von Geld kennen. Er beobachtet, wie sich die G\u00e4ste im Hotel Luxus g\u00f6nnen und ist fasziniert. Und so bleibt er dem Hotelgewerbe treu, wechselt an andere H\u00e4user, wo er beim feierlichen Empfang des abessinischen K\u00f6nigs mithilft, was ihm immer im Ged\u00e4chtnis bleibt, und lernt, die W\u00fcnsche der G\u00e4ste m\u00f6glichst fr\u00fch zu erkennen. Das sollte ihm sp\u00e4ter noch n\u00fctzlich sein, als die Nazis die Macht ergreifen. Zu dieser Zeit arbeitet D\u00edt\u011b in einem Hotel, in dem die Rassenpolitik vorangetrieben werden soll. D\u00edt\u011b besinnt sich auf seine deutschen Wurzeln \u2013 die f\u00fcr die Nazis nicht deutsch genug waren, und von seinen tschechischen Bekannten wird der Hoteldiener f\u00fcr seine Unterw\u00fcrfigkeit verachtet.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nNach dem Krieg kann D\u00edt\u011b einige alte Briefmarken verkaufen und sich mit diesem Verm\u00f6gen ein eigenes Haus kaufen. Das war immer sein Traum, der bald platzt, als die neue kommunistische Regierung ihn enteignet. D\u00edt\u011b kommt in ein Arbeitslager. Dort blickt er auf sein Leben zur\u00fcck und findet endlich zu sich.\n<\/p>\n<p>\nInformationen zum Buch<br \/>\nBohumil Hrabal: &#8222;Ich habe den englischen K\u00f6nig bedient&#8220;<br \/>\u00dcbersetzt von Karl-Heinz J\u00e4hn<br \/>Suhrkamp Verlag<br \/>300 Seiten, Taschenbuch<br \/>ISBN: 978-3-518-38254-7\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung5\" class=\"jumpLabel\">Aus dem Untergrund: Erinnerungen einer Prager Legende<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nEgon Bondy \u2013 oder Zbyn\u011bk Fi\u0161er, wie er mit b\u00fcrgerlichem Namen hie\u00df \u2013 war ein Enfant terrible der tschechischen Literatur der kommunistischen \u00c4ra. Fi\u0161er war zwar ein \u00fcberzeugter Kommunist und Marxist, lehnte das Regime aber dennoch ab, nicht zuletzt wegen autorit\u00e4rer Entwicklungen. Deswegen lehnte er auch die Literaturmaxime ab und schrieb lieber im Untergrund, vor allem Gedichte, aber auch Prosa. Dabei nutzte er immer neue poetische Programme, die vor allem mit Surrealismus und dem Absurden spielten \u2013 im Gegensatz zur offiziellen Linie. Bis heute ist Bondy eine Prager Legende, auch weil der Autor Bohumil Hrabal ihn als Figur immer wieder in seinen Geschichten auftreten lie\u00df.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDer Band &#8222;Die ersten zehn Jahre&#8220; ist eine Art Autobiografie, Erinnerungen an die Zeit zwischen 1947 und 1957. Bondy schildert darin ein Leben, das zum einen von staatlicher Verfolgung gepr\u00e4gt, zum anderen von Exzessen bestimmt ist, von Alkoholismus, Bettelei, Obdachlosigkeit, sexueller Besessenheit. Immer wieder rutscht Bondy in psychotische Zust\u00e4nde, was vielleicht auch einen Teil seiner Literatur erkl\u00e4rt. Er ist aber nicht der einzige Held dieser Geschichte, bei ihm ist auch seine Geliebte Honza Krejcarov\u00e1.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDas Buch zeigt eine besondere Gestalt, die vor allem die j\u00fcngere Literatur in Tschechien gepr\u00e4gt hat. Die Erinnerungen schildern dabei zahlreiche Momente, die zeigen, wie ein intellektueller Mensch trotz inhaltlicher \u00dcberzeugung unter dem repressiven System leidet. So ist das Buch auch ein spannendes Zeitdokument der ersten Jahre der Tschechoslowakei. Von der war Bondy \u00fcbrigens \u00fcberzeugt: Vermutlich wanderte er nach der Revolution 1989 auch deswegen nach Bratislava aus, weil er mit der Teilung nicht einverstanden war.\n<\/p>\n<p>\nInformationen zum Buch<br \/>\nEgon Bondy: &#8222;Die ersten zehn Jahre&#8220;<br \/>\u00dcbersetzt von Eva Profousov\u00e1<br \/>Nachwort und Gedichtauswahl von Jan Faktor, \u00fcbersetzt mit Annette Simon<br \/>Guggolz Verlag<br \/>235 Seiten, Hardcover<br \/>ISBN: 978-3-945370-41-4\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung6\" class=\"jumpLabel\">Leben nach der Stunde Null: &#8222;Unmerklicher Verlust der Einsamkeit&#8220; von Eli Bene\u0161<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Stunde Null hatte auch in Tschechien und Prag geschlagen. Bereits vor Kriegsbeginn fielen Teile des Landes an Deutschland, im M\u00e4rz 1939 holten sich die Nazis den Rest und setzten ihre Vernichtungspolitik von Prag aus um. 1945 beendete die Rote Armee die Besatzung. Die KZ-H\u00e4ftlinge kehrten aus Auschwitz zur\u00fcck und der deutsche Teil der Bev\u00f6lkerung wurde vertrieben. An diesem historischen Zeitpunkt setzt der Roman &#8222;Unmerklicher Verlust der Einsamkeit&#8220; von Eli Bene\u0161 ein.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nPetr Stein kehrt aus dem KZ zur\u00fcck und f\u00e4llt in ein Loch: In seiner Wohnung leben andere Menschen, die nicht wissen konnten, dass die Steins zur\u00fcckkehren w\u00fcrden. Genau genommen sind sie das auch nicht: Petr wartet, dass auch seine Eltern und sein Bruder nach Prag kommen. Eine \u00e4ltere Frau gibt ihm ein Dach \u00fcber den Kopf und ein Radio, in dem er die Namen der \u00dcberlebenden h\u00f6ren kann \u2013 aber nicht die seiner Familie. Sein Mitbewohner bringt ihm das Boxen bei, Petr engagiert sich in der Gemeinde. Er findet auch Liebe, doch Ilse muss wieder fliehen. Denn sie ist zwar j\u00fcdisch, doch ihre Eltern hatten sich als Deutsche registrieren lassen. Darum wird sie noch von einer Art Vergeltungs-S\u00e4uberungspolitik der Nachkriegsjahre getroffen. Petr ist wieder einsam.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nMehrere Jahre lang hat Eli Bene\u0161 recherchiert, ist in Archive hinabgestiegen und hat Dokumente gew\u00e4lzt. Wichtige Inspirationen waren sicherlich auch literarische Kollegen und Vorfahren wie Ji\u0159\u00ed Weil und H. G. Adler, die ebenfalls \u00fcber diese Zeit schrieben. Bene\u0161 erz\u00e4hlt nicht trocken von einer vergangenen Zeit, seine Sprache ist bildstark und intensiv. Lange Zeit hat der Autor als Radio-Moderator gearbeitet. &#8222;Unmerklicher Verlust der Einsamkeit&#8220; ist sein Deb\u00fct, wof\u00fcr er gleich mit dem Magnesia-Literaturpreis ausgezeichnet wurde, dem h\u00f6chsten Literaturpreis Tschechiens.\n<\/p>\n<p>\nInformationen zum Buch<br \/>\nEli Bene\u0161: &#8222;Unmerklicher Verlust der Einsamkeit&#8220;<br \/>\u00dcbersetzt von Raija Hauck<br \/>Verlag Karl Rauch<br \/>688 Seiten, Hardcover<br \/>ISBN: 978-3-792-00293-3\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung7\" class=\"jumpLabel\">Bilder aus der Vergangenheit: die Graphic Novel &#8222;Alois Nebel&#8220;<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nSchweigend liegen die Schienen zwischen den zugeschneiten B\u00e4umen. Sie haben schon so viel erlebt und \u00fcberlebt, werden zur Verbindungslinie durch alle Zeiten. Alois Nebel ist in den 80er-Jahren f\u00fcr diese Schienen bei dem kleinen St\u00e4dtchen B\u00edl\u00fd Potok zust\u00e4ndig. Er wandert bei seinen Routine\u00fcberpr\u00fcfungen an den Schienen entlang und taucht dabei selbst in die Vergangenheit ein: Die Z\u00fcge brachten unliebsame Menschen in die Konzentrationslager, nach dem Krieg reisten die Sudetendeutschen unfreiwillig aus, und nicht zuletzt brachte die Rote Armee 1968 Truppennachschub nach Prag. <\/p>\n<p>Irgendwann werden diese Versionen zu viel und Alois Nebel kommt in die Psychiatrie. Dort freundet er sich mit einem Menschen an, der nur als der Stumme bekannt ist. Er wurde beim illegalen \u00dcberqueren der Grenze erwischt und spricht kein Wort. So wird er zum Symbol daf\u00fcr, wie schwer es ist, \u00fcber die Vergangenheit voller Gewalt zu sprechen, aber auch zum spannenden Mysterium.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nZur Titelfigur inspiriert wurde der beliebte Autor Jaroslav Rudis von seinen eigenen Vorfahren: Vater und Gro\u00dfvater waren Fahrdienstleiter und erz\u00e4hlten auch viel von ihrer Arbeit. Der K\u00fcnstler Jaromir99 hat die Geschichte in eigenwillige Bilder \u00fcbersetzt, die einen Gro\u00dfteil der bedr\u00fcckenden Stimmung ausmachen: Es gibt keine Schatten oder Schattierungen, nur scharfkantige schwarze Umrisse, die an expressionistische Holzschnitte erinnern.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nMutig stellt sich die Graphic Novel den gro\u00dfen Fragen der Vergangenheitsbew\u00e4ltigung und nutzt daf\u00fcr nicht nur alle Mittel, die der <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/literatur\/comic-laden-sachsen-anhalt-thueringen-104.html\" title=\"Leipzig, Magdeburg, Jena: Die 10 besten Orte f\u00fcr Fans von Mangas und Comics\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">grafischen Erz\u00e4hlkunst<\/a> seit Art Spiegelman zur Verf\u00fcgung stehen, sondern wagt auch erz\u00e4hlerische Experimente, wenn die K\u00fcnstler selbst in der Geschichte auftauchen und zwei verschiedene Ausg\u00e4nge pr\u00e4sentieren. &#8222;Alois Nebel&#8220; wurde nach Erscheinen in Tschechien sofort euphorisch gefeiert und zum Paradebeispiel der hiesigen Comic-Kunst. Nach internationalem Erfolg wurde die Graphic Novel auch verfilmt.\n<\/p>\n<p>\nInformationen zum Buch<br \/>\nJarom\u00edr 99 und Jaroslav Rudi\u0161: &#8222;Alois Nebel&#8220;<br \/>\u00dcbersetzt von Eva Profousov\u00e1<br \/>Voland &amp; Quist<br \/>360 Seiten, Softcover<br \/>ISBN: 978-3-863-91012-9<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vision\u00e4re Dystopie: &#8222;Der Krieg mit den Molchen&#8220; von Karel \u010capek Der tschechische Autor Karel \u010capek ist ein Vision\u00e4r&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":466372,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1774],"tags":[86,1784,1797,1785,1796,96,29,119223,214,89,98,92,30,2989,99,95,87,88,91,80,84,90,100,101,93,2879,81,85,82,57,97,83,1795,94,12475,119222,215,2657],"class_list":{"0":"post-466371","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-buecher","8":"tag-artour","9":"tag-books","10":"tag-buch","11":"tag-buecher","12":"tag-buchtipps","13":"tag-buehne","14":"tag-deutschland","15":"tag-dramatik","16":"tag-entertainment","17":"tag-erlebnis-musik","18":"tag-feature","19":"tag-film","20":"tag-germany","21":"tag-geschichte","22":"tag-hoerspiele","23":"tag-kino","24":"tag-kino-royal","25":"tag-kinoroyal","26":"tag-klassik","27":"tag-kultur","28":"tag-kulturfernsehen","29":"tag-lebenslaeufe","30":"tag-lesezeit","31":"tag-lesung","32":"tag-literatur","33":"tag-lyrik","34":"tag-mdr","35":"tag-mdr-figaro","36":"tag-mdr-kultur","37":"tag-nationalsozialismus","38":"tag-oper","39":"tag-radio","40":"tag-roman","41":"tag-theater","42":"tag-tschechien","43":"tag-tschechisch","44":"tag-unterhaltung","45":"tag-zweiter-weltkrieg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115302421294107481","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/466371","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=466371"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/466371\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/466372"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=466371"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=466371"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=466371"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}