{"id":467226,"date":"2025-10-02T11:12:11","date_gmt":"2025-10-02T11:12:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/467226\/"},"modified":"2025-10-02T11:12:11","modified_gmt":"2025-10-02T11:12:11","slug":"warum-die-wirtschaft-im-osten-hinter-dem-westen-zurueckbleibt-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/467226\/","title":{"rendered":"Warum die Wirtschaft im Osten hinter dem Westen zur\u00fcckbleibt &#8211; Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p class=\"rhp-dpa-teaser\"><b>Ostdeutschlands Wirtschaft stagniert: Laut einer IW-Studie bleibt die Region bei Innovation, Digitalisierung und Investitionen deutlich hinter dem Westen zur\u00fcck.<\/b><\/p>\n<p><a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"K\u00f6ln\" data-rtr-id=\"0b82ad07b145b3b1e655ae74d9cedd46f0c7c810\" data-rtr-score=\"7.488954344624448\" data-rtr-etype=\"location\" data-rtr-index=\"12\" href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/themen\/koeln?utm_source=rheinpfalz.de&amp;utm_medium=tms&amp;utm_campaign=intext\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">K\u00f6ln<\/a> (dpa) &#8211; 35 Jahre nach der Wiedervereinigung liegt die Wirtschaftskraft Ostdeutschlands weiter deutlich unter dem westdeutschen Niveau. Das geht aus einer Analyse des <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Institut der deutschen Wirtschaft\" data-rtr-id=\"a9d2feccb24b36a51756b0a73d41c485f4cd215c\" data-rtr-score=\"13.718703976435934\" data-rtr-etype=\"organisation\" data-rtr-index=\"0\" href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/themen\/institut-der-deutschen-wirtschaft?utm_source=rheinpfalz.de&amp;utm_medium=tms&amp;utm_campaign=intext\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Instituts der deutschen Wirtschaft<\/a> (IW) hervor. Demnach erreichen die neuen Bundesl\u00e4nder heute rund 78 Prozent der westdeutschen Wirtschaftsleistung. Seit f\u00fcnf Jahren stagniert die Angleichung, zuletzt ist der Osten sogar leicht zur\u00fcckgefallen.<\/p>\n<p>Besonders schwach zeigt sich die Region laut Studie bei Erwerbsbeteiligung, Innovation und Digitalisierung. So liegt die Erwerbsquote nur bei 86 Prozent des Westniveaus und d\u00fcrfte angesichts der st\u00e4rker alternden Bev\u00f6lkerung weiter sinken. 2022 war bereits mehr als jeder vierte Ostdeutsche \u00e4lter als 65 Jahre.<\/p>\n<p>Auch die Innovationskraft bleibt deutlich zur\u00fcck. Ostdeutsche Unternehmen melden im Schnitt f\u00fcnfmal weniger Patente an als westdeutsche. Zudem sind gro\u00dfe, forschungsstarke Unternehmen in den \u00f6stlichen Bundesl\u00e4ndern seltener vertreten. In der Digitalwirtschaft tr\u00e4gt die Informations- und Kommunikationsbranche lediglich knapp drei Prozent zur Bruttowertsch\u00f6pfung bei \u2013 nur gut die H\u00e4lfte des Westwerts.<\/p>\n<p>Die Investitionen verharren seit Jahren auf niedrigem Niveau. Pro Kopf erreichen sie nur gut 70 Prozent des Westens, w\u00e4hrend sie in den 1990er Jahren noch deutlich dar\u00fcber lagen.<\/p>\n<p>IW: Kurzfristig keine vollst\u00e4ndige Angleichung<\/p>\n<p>\u00abEine vollst\u00e4ndige Angleichung an Westdeutschland ist kurzfristig nicht realistisch\u00bb, sagt IW-Experte Klaus-Heiner R\u00f6hl. N\u00f6tig seien daher mehr Offenheit f\u00fcr ausl\u00e4ndische Fachkr\u00e4fte, eine Beschleunigung der Digitalisierung sowie eine engere Zusammenarbeit von Forschung, Start-ups und Unternehmen.<\/p>\n<p>Nach Einsch\u00e4tzung des IW wird Ostdeutschland langfristig eher das Niveau von Bundesl\u00e4ndern wie Schleswig-Holstein oder Rheinland-Pfalz erreichen als das wirtschaftsstarker Metropolen wie M\u00fcnchen oder Hamburg. Ein Sonderfall ist Berlin, das sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Forschungs- und Start-up-Zentrum entwickelt hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ostdeutschlands Wirtschaft stagniert: Laut einer IW-Studie bleibt die Region bei Innovation, Digitalisierung und Investitionen deutlich hinter dem Westen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":467227,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1828],"tags":[1140,29,1081,28196,30,12645,1420,10268,4823,1209,4200,173,55],"class_list":{"0":"post-467226","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-koeln","8":"tag-arbeit","9":"tag-deutschland","10":"tag-digitalisierung","11":"tag-dpaticker","12":"tag-germany","13":"tag-institut-der-deutschen-wirtschaft","14":"tag-koeln","15":"tag-konjunktur","16":"tag-meldung","17":"tag-nordrhein-westfalen","18":"tag-ostdeutschland","19":"tag-unternehmen","20":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115304277280508435","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/467226","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=467226"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/467226\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/467227"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=467226"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=467226"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=467226"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}