{"id":467276,"date":"2025-10-02T11:37:11","date_gmt":"2025-10-02T11:37:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/467276\/"},"modified":"2025-10-02T11:37:11","modified_gmt":"2025-10-02T11:37:11","slug":"alterseinkommen-sind-ungleich-verteilt-jeder-fuenfte-rentner-hat-weniger-als-1400-euro-im-monat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/467276\/","title":{"rendered":"Alterseinkommen sind ungleich verteilt: Jeder f\u00fcnfte Rentner hat weniger als 1400 Euro im Monat"},"content":{"rendered":"<p>                    Ungleichheit im Alter<br \/>\n                Jeder f\u00fcnfte Rentner hat weniger als 1400 Euro im Monat<\/p>\n<p>\t\t\t\t              02.10.2025, 11:41 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Nicht nur in der Gesamtbev\u00f6lkerung, auch bei den Rentnern geht die Schere zwischen Arm und Reich auseinander. Eine Detailanalyse des Statistischen Bundesamts von EU-Zensusdaten zeigt auf, wie sich die Alterseinkommen entwickelt haben.<\/strong><\/p>\n<p>Jeder f\u00fcnfte Mensch im Ruhestand muss hierzulande mit weniger als 1400 Euro pro Monat auskommen. Das ist ein zentrales Ergebnis einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes auf Basis von EU-weit einheitlich erfassten Zensusdaten zu den Lebensbedingungen in Deutschland. Weitere 20 Prozent der Ruhest\u00e4ndlerinnen und Ruhest\u00e4ndler haben demnach h\u00f6chstens rund 1790 Euro netto zur Verf\u00fcgung. Ihnen gegen\u00fcber stehen Rentner und Pension\u00e4re mit gro\u00dfen Eink\u00fcnften: Die 20 Prozent der Menschen im Ruhestand mit dem h\u00f6chsten Einkommen hatten monatlich mehr als rund 2870 Euro netto zur Verf\u00fcgung. <\/p>\n<p>Betrachtet f\u00fcr die Statistik wurden Rentnerinnen und Rentner sowie Pension\u00e4re im Alter von mindestens 65 Jahren &#8211; zuletzt 16,3 Millionen Menschen. F\u00fcr die Einkommensberechnung nutzten die Statistiker das Modell des Netto\u00e4quivalenzeinkommens, ein gewichtetes Pro-Kopf-Einkommen. Dadurch werden die Einkommen von Personen, die in unterschiedlich gro\u00dfen Haushalten leben, vergleichbar, da es in gr\u00f6\u00dferen Haushalten Einspareffekte etwa beim Wohnraum gibt. Die Statistik erfasst nur Einkommen, keine Verm\u00f6genswerte der Betroffenen. <\/p>\n<\/p>\n<p>In den vergangenen Jahren stieg die Zahl der Ruhest\u00e4ndler ab 65 Jahren ebenso wie deren Einkommen &#8211; letzteres allerdings weniger stark als in der Gesamtbev\u00f6lkerung. So gab es 2021 etwa 15,9 Millionen Menschen in dieser Gruppe. Ihr Einkommen betrug im Mittel rund 1820 Euro monatlich und wuchs bis 2024 um neun Prozent auf 1990 Euro pro Monat. Das mittlere Netto\u00e4quivalenzeinkommen der Gesamtbev\u00f6lkerung stieg im gleichen Zeitraum um etwa elf Prozent und lag im vergangenen Jahr bei rund 2300 Euro im Monat. <\/p>\n<p>&#8222;Gender Pension Gap&#8220; schrumpft etwas<\/p>\n<p>Das Einkommen von Rentnerhaushalten besteht \u00fcberwiegend aus Alterseink\u00fcnften. Bei Haushalten, in denen ausschlie\u00dflich Ruhest\u00e4ndler lebten, machten Renten und Pensionen im Jahr 2024 durchschnittlich 92 Prozent des Einkommens aus. F\u00fcnf Prozent waren Einnahmen aus Verm\u00f6gen, zwei Prozent stammten aus Erwerbst\u00e4tigkeit und ein Prozent aus Transferzahlungen wie etwa Grundsicherung im Alter.<\/p>\n<p>   DeutschlandDurchschnittliches Alterseinkommen  <\/p>\n<p>  nur eigene Eink\u00fcnfte inklusive Hinterbliebenenrenten\/-pensionen  <\/p>\n<p>Frauen hatten mit durchschnittlich 1720 Euro brutto um etwa ein Viertel geringere Alterseink\u00fcnfte als M\u00e4nner mit rund 2320 Euro. Ein Grund ist demnach die geringere Erwerbst\u00e4tigkeit von Frauen. Dieser sogenannte &#8222;Gender Pension Gap&#8220; verkleinerte sich zuletzt etwas. Lag er 2021 noch bei knapp 30 Prozent, waren es 2024 rund 26 Prozent. Zu den Alterseink\u00fcnften z\u00e4hlen Altersrenten und -pensionen, Hinterbliebenenrenten und -pensionen sowie Renten aus individueller privater Vorsorge.<\/p>\n<p>Trotz im Schnitt steigender Einkommen sind immer mehr Rentnerinnen und Rentnern auf staatliche Unterst\u00fctzung angewiesen. Knapp 739.000 Menschen bekamen Ende 2024 Grundsicherung im Alter. Das sind gut sieben Prozent mehr als ein Jahr zuvor (knapp 690.000) und 31 Prozent mehr als Ende 2020, als es 564.000 waren. Ein Grund f\u00fcr den Anstieg ist demnach die gestiegene Zahl gefl\u00fcchteter und leistungsberechtigter Menschen aus der Ukraine.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ungleichheit im Alter Jeder f\u00fcnfte Rentner hat weniger als 1400 Euro im Monat 02.10.2025, 11:41 Uhr Artikel anh\u00f6ren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":467277,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[2211,13,14,15,16,379,12,874,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-467276","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-altersarmut","9":"tag-headlines","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-politik","13":"tag-rente","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-statistisches-bundesamt","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115304375550486666","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/467276","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=467276"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/467276\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/467277"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=467276"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=467276"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=467276"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}