{"id":467532,"date":"2025-10-02T13:55:12","date_gmt":"2025-10-02T13:55:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/467532\/"},"modified":"2025-10-02T13:55:12","modified_gmt":"2025-10-02T13:55:12","slug":"oktoberfest-2025-treffpunkt-bierzelt-bar-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/467532\/","title":{"rendered":"Oktoberfest 2025: Treffpunkt Bierzelt-Bar &#8211; M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Der Trend auf der Wiesn geht zur Bar. Das Armbrustsch\u00fctzen-Festzelt hat heuer seine Halali-Bar eingeweiht, auch im Wiesn-Guglhupf gibt es seit diesem Jahr die Alm-Bar, viele andere Zelte betreiben schon seit mehreren Jahren gut laufende Orte f\u00fcr all jene, die kein Festbier mehr sehen k\u00f6nnen. Was au\u00dferdem zuzunehmen scheint: die Zahl der Club- und Barbetreiber, die mit ihren Konzepten auf die Wiesn dr\u00e4ngen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Konstantin Schottenhamel hat sich zum Beispiel f\u00fcr die Schotts Wiesn-Bar mit seinem Freund Oscar Schlehaider zusammengetan. Betreiber ist zwar allein der junge Schottenhamel, geholfen bei der Konzeption der winzigen Bar am Eingang des Festzelts hat ihm aber ma\u00dfgeblich der Betreiber vom \u201eLucky Who\u201c, mit dem Schottenhamel im \u00dcbrigen auch die Max-Emanuel-Brauerei betreibt. Und: Auch Personal aus dem Club in der Brienner Stra\u00dfe arbeitet die 16 Tage \u00fcber an der Wiesn-Bar.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Wie das kommt? Seit 2023 darf das Schottenhamel-Festzelt als sogenanntes freies Zelt, sprich eins, das an keine Brauerei gebunden ist, auch Schnaps, Wein und Longdrinks ausschenken. Im ersten Jahr gab es all diese Getr\u00e4nke erst mal nur bei der Bedienung am Platz, schon da war aber klar, dass eine Bar kommen soll. Nur eben nicht alles auf einmal. Und auch Festwirte wie die Schottenhamels m\u00fcssen sich so eine r\u00e4umliche Ver\u00e4nderung genehmigen lassen. Deshalb ging es dann mit der Bar erst 2024 los.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Dass Schotts Wiesn-Bar auf dem Input von Club-Betreiber Schlehaider fu\u00dft, das ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich, nirgendwo findet man Werbung f\u00fcrs Lucky Who und auch der Club stellt mit einem einzigen Post nur Dezent eine Verbindung zwischen den beiden Lokalen her: \u201eTags\u00fcber in der Schotts Wiesn-Bar direkt an und im Schottenhamel-Zelt\u00a0\u2013 und abends geht\u2019s ins Lucky!\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Fragt man Konstantin Schottenhamel selbst, ob er eine Wechselwirkung sp\u00fcrt oder eine solche \u00fcberhaupt gew\u00fcnscht ist, macht der klar: \u201eDie Schotts Bar geh\u00f6rt zum Schottenhamel.\u201c Man freue sich, wenn die Leute nach Wiesn-Schluss weiterziehen, forcieren tue man das aber nicht. Und auch umgekehrt gilt f\u00fcr Schottenhamel: \u201eWir sind ein Bierzelt\u201c, es gehe also bei der Zusammenarbeit nicht darum, Leute, die eigentlich nichts mit der Wiesn anfangen k\u00f6nnen, durch die Bar ins Zelt zu locken. Die bewusst klein gehaltene und leicht versteckte Bar sei einfach eine sch\u00f6ne Erg\u00e4nzung zum Bestehenden, so ein \u201ekleines Gimmick\u201c f\u00fcr alle, die vor, zwischen oder nach einer Reservierung noch feiern wollen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/b36db3d0-518c-4bc6-9933-b704850452b8.jpg\"   alt=\"Das Rolands Eck im Weinzelt befindet sich auf der Galerie.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Das Rolands Eck im Weinzelt befindet sich auf der Galerie. (Foto: Stephan Rumpf)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Noch so ein Beispiel ist neben der Luis Bar in der Kn\u00f6delei, die eine Auskoppelung vom Club Helene in der Occamstra\u00dfe ist, seit diesem Jahr das Rolands Eck in Kufflers Weinzelt. Man muss zwar sagen: Es gibt dort bereits vier Bars, eine f\u00fcnfte h\u00e4tte es da nicht unbedingt gebraucht. Andererseits muss man sagen: Beim Rolands Eck auf der Westseite der Galerie bestehend aus vier Hochtischen am Fenster kann man auch gar nicht wirklich von einer Bar sprechen. Die Karte ist dieselbe wie im restlichen Zelt und einen eigenen Ausschank gibt es auch nicht. Trotzdem sorgt das Rolands Eck f\u00fcr frischen Wind im Zelt, der von der gleichnamigen Schwabinger Kneipe her\u00fcberweht und deren jungen G\u00e4sten.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u201eWir haben hier eine tote Ecke im Zelt wiederbelebt\u201c, sagt Marc Uebelherr, der sich mit gastronomischen Wiederbelebungen bestens auskennt. Zusammen mit seinem jungen Gesch\u00e4ftspartner Alex Brenner hat er mit dem Rolands Eck am Viktoriaplatz, dem \u201eZoozie\u2019z\u201c am Baldeplatz und der \u201eKneipe 80\u201c im ehemaligen Tresznjewski lebendige Vierteltreffpunkte f\u00fcr junge Leute geschaffen.<\/p>\n<p>Auch die K\u00e4fer Wiesn-Sch\u00e4nke hatte mal eine Kooperation<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Kuffler-Br\u00fcder haben das Rolands Eck aus zwei Gr\u00fcnden auf die Wiesn geholt: einerseits als Hommage an ihren Vater und Unternehmensgr\u00fcnder Roland Kuffler, andererseits aber auch, um eine j\u00fcngere Zielgruppe anzusprechen. \u201eDie meisten Reservierungen f\u00fcr diese Hochtische kommen \u00fcbers Rolands Eck und das zieht noch mal ein ganz anderes Publikum, als wir sonst haben\u201c, erkl\u00e4rt Wirt Sebastian Kuffler. F\u00fcr Marc Uebelherr d\u00fcrfte sich dieser neue Ableger auf der Wiesn als die ideale Plattform erweisen, um seine neueste After-Wiesn-Location zu bewerben. J\u00fcngst hat er n\u00e4mlich mit Brenner im ehemaligen \u201ePasta e basta\u201c in der Fraunhoferstra\u00dfe eine zweite Kneipe 80 er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Bei allem Trend zur Kooperation zwischen Gastronomen und Wiesn-Wirten muss man aber sagen: Es gibt auch jene, die davon wieder Abstand genommen haben. Die K\u00e4fer Wiesn-Sch\u00e4nke zum Beispiel. Hier gab es 2017 und 2018 eine Kooperation <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/projekte\/artikel\/muenchen\/muenchen-drogen-kokain-club-bar-polizei-e036861\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mit dem mittlerweile ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten Heart Club<\/a>. Der damalige Betreiber kam seinerzeit auf Michael K\u00e4fer zu. Der habe, hei\u00dft es von Pressesprecherin Marion Drux, die Idee \u201esuper\u201c gefunden\u00a0\u2013 die Heart Bar war geboren. Nachdem dort der Betreiber gewechselt hatte, habe K\u00e4fer sich dann dazu entschlossen, \u201edie etablierten Bars in Eigenregie weiterzumachen\u201c. Denn man muss sagen: Bars gab es im K\u00e4fer schon lange vor der Heart Bar, seit 25 Jahren n\u00e4mlich.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Was jedenfalls auff\u00e4llt, egal ob nun bei jenen, die auf Kooperation setzen oder jenen, die ihre Bars in Eigenregie betreiben: Wirklich alle, mit denen man spricht, sagen, es gehe ihnen darum einen \u201eTreffpunkt\u201c im Zelt zu schaffen\u00a0\u2013 ganz ohne Reservierung und Tisch. Und ja, auch f\u00fcr jene, die zwischendurch mal etwas anderes trinken wollen als ein Bier.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Trend auf der Wiesn geht zur Bar. 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