{"id":467773,"date":"2025-10-02T16:05:14","date_gmt":"2025-10-02T16:05:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/467773\/"},"modified":"2025-10-02T16:05:14","modified_gmt":"2025-10-02T16:05:14","slug":"geheimnis-praehistorischer-steine-archaeologen-verblueffen-mit-neudatierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/467773\/","title":{"rendered":"Geheimnis pr\u00e4historischer Steine \u2013 Arch\u00e4ologen verbl\u00fcffen mit Neudatierung"},"content":{"rendered":"<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Carnac ist ein Ort voller R\u00e4tsel und Legenden. Tausende aufrecht stehende Steine ziehen sich in langen Reihen durch die bretonische Landschaft. Doch wie alt sind diese Monumente wirklich und welchem Zweck dienten sie? Ein Forschungsteam hat nun neue Erkenntnisse gewonnen.<\/p>\n<p>Eindrucksvolles Zeugnis der Megalithkultur: Was die Steine in Carnac verraten<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Die Steinkreise und Monumente der Megalithkultur sind \u00fcber weite Teile Europas verteilt und stellen bis heute eines der gro\u00dfen R\u00e4tsel der <a href=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/ratgeber-wissen\/archaeologie\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/ratgeber-wissen\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1678962439\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Arch\u00e4ologie<\/a> dar. Zu den bekanntesten pr\u00e4historischen Steinsetzungen z\u00e4hlt zweifellos Stonehenge in <a href=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/panorama\/grossbritannien\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1631887237\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">S\u00fcdengland<\/a> \u2013 ein Bauwerk, das trotz intensiver Forschung viele Fragen offenl\u00e4sst. Insbesondere die technischen F\u00e4higkeiten der pr\u00e4historischen Baumeister geben Anlass zur Spekulation. Wie ist es Menschen vor mehreren Jahrtausenden gelungen ist, tonnenschwere Steine \u00fcber weite Distanzen zu bewegen. Auch die Nutzung dieser Anlagen bleibt <a href=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/panorama\/wissenschaft\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1681811356\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">wissenschaftlich<\/a> ungekl\u00e4rt, obwohl es zahlreiche Hinweise auf kultische oder astronomische Nutzung existieren.<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/panorama\/karpaty-graebt-aus-geheimnisse-der-archaeologie\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><br \/>\n        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/407714937_1732003643_v16_9_1200.webp.webp\" alt=\"Hier klicken und alle Folgen der Arch\u00e4ologie-Kolumne lesen\" style=\"width: 100%;\"\/><br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Ein weiteres eindrucksvolles Zeugnis megalithischer Bautradition findet sich im bretonischen Carnac in <a href=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/panorama\/frankreich\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1656498979\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankreich<\/a>. Dort wurden \u00fcber 3000 aufrecht stehende Steine, sogenannte Menhire, entdeckt, die in kilometerlangen, geordneten Reihen nahe der Atlantikk\u00fcste beim Golf von Morbihan aufgestellt wurden. Wie auch an anderen Orten scheinen die Steine bewusst an landschaftlich markante Positionen transportiert worden zu sein. Im Rahmen aktueller Forschungsprojekte ist es gelungen, das Alter der Menhire von Carnac erstmals deutlich pr\u00e4ziser zu bestimmen.<\/p>\n<p>  Sensationelle Erkenntnis: Neudatierung der Steinbauwerke durch Radiokarbondatierung<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Einem Forschungsteam um Audrey Blanchard von der Universit\u00e4t <a href=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/panorama\/schweden\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1656497105\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">G\u00f6teborg<\/a> ist es gelungen, das Alter der Megalithanlagen von Carnac mit einem innovativen methodischen Ansatz deutlich genauer zu bestimmen. Im Rahmen ihrer Untersuchungen entnahmen die Wissenschaftler Bodenproben in Le Plasker, nahe der bretonischen Stadt Plouharnel. Diese Proben wurden mittels Radiokarbondatierung analysiert, wobei besonderes Augenmerk auf Holzkohlereste im umgebenden Erdreich gelegt wurde.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\"><strong>Dies k\u00f6nnte Sie auch interessieren: <\/strong><a href=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/panorama\/article408524270\/forscher-ueberrascht-mythos-ueber-kultstaette-aufgedeckt.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1742403600\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Forscher \u00fcberrascht: Mythos \u00fcber Kultst\u00e4tte aufgedeckt?<\/a><\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Die Ergebnisse der Analysen deuten darauf hin, dass die Menhire von Carnac, die bis zu drei Meter hoch aufragen, in drei Bauphasen zwischen 4600 und 4300 v. Chr. errichtet wurden. Mit dieser neuen zeitlichen Einordnung z\u00e4hlen die Steinsetzungen von Carnac zu den fr\u00fchesten bekannten megalithischen Anlagen Europas.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Dar\u00fcber hinaus f\u00f6rderten die Ausgrabungen in Le Plasker ein weiteres bedeutendes arch\u00e4ologisches Zeugnis zutage: eine pr\u00e4-megalithische Grabst\u00e4tte, bestehend aus einem kreisf\u00f6rmig aufgesch\u00fctteten Erdh\u00fcgel und einem Steinkistengrab. Dieses Grab wird auf etwa 4700 v. Chr. datiert und gilt als ein fr\u00fches Beispiel f\u00fcr Bestattungsformen, die den \u00dcbergang zur Megalithkultur markieren.<\/p>\n<p>  Forschung in Frankreich: Feuer als wesentlicher Bestandteil der Kultst\u00e4tte?<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Das Forschungsteam konnte im Rahmen der Untersuchungen weitere bedeutende Befunde dokumentieren. In unmittelbarer N\u00e4he der Fundamentgruben der Menhire fanden sich regelm\u00e4\u00dfig eine oder mehrere Feuerstellen. Diese wiesen mit einem Durchmesser von etwa 1,50 Metern eine vergleichbare Dimension zu den Steinfundamenten (ca. 1,80 Meter) auf und fallen in denselben Zeitraum.<\/p>\n<p>   Ein FUNKE Liebe<\/p>\n<p class=\"text-body2 mt-2\">Alle zwei Wochen sonntags: Antworten auf Beziehungsfragen \u2013 ehrlich, nah und alltagstauglich.<\/p>\n<p class=\"text-caption text-copy-secondary\">\n          Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der<br \/>\n          <a href=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/service\/newsletter-adconsent\" class=\"text-overline text-copy-accent-negative dark:underline\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Werbevereinbarung<\/a><br \/>\n          zu.\n        <\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">\u201eEinige Feuerstellen liegen sogar in direkter Ausrichtung zu den Menhiren, was darauf hindeutet, dass sie als integrale architektonische Elemente des Gesamtkomplexes konzipiert waren\u201c, berichteten Blanchard und ihre Kolleginnen und Kollegen.<\/p>\n<p class=\"expressive-copy-lg-body\">Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Feuer eine zentrale Rolle in den m\u00f6glicherweise rituellen Handlungen spielte, die an diesen Orten stattfanden. Die genaue Funktion der Feuerstellen bleibt bislang jedoch ungekl\u00e4rt. Ob sie prim\u00e4r der Beleuchtung, dem Kochen oder symbolischen Zwecken dienten, ist derzeit Gegenstand weiterer Untersuchungen. Gezielte Analysen der umgebenden Sedimente sollen k\u00fcnftig n\u00e4here Hinweise auf die Nutzung liefern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Carnac ist ein Ort voller R\u00e4tsel und Legenden. 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