{"id":467920,"date":"2025-10-02T17:21:10","date_gmt":"2025-10-02T17:21:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/467920\/"},"modified":"2025-10-02T17:21:10","modified_gmt":"2025-10-02T17:21:10","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-1916-frederiksen-russland-testet-uns-wie-nie-zuvor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/467920\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 19:16 Frederiksen: &#8222;Russland testet uns wie nie zuvor&#8220; +++"},"content":{"rendered":"<p>Die d\u00e4nische Ministerpr\u00e4sidentin Mette Frederiksen hat gesagt, Russland bedrohe nicht nur die Ukraine, sondern ganz Europa. Mit Luftraumverletzungen, Drohnenangriffen, dem Schieben von Migranten \u00fcber Grenzen, Eingriffen in Wahlen und Cyberangriffen auf kritische Infrastruktur. Das schreibt der britische &#8222;Guardian&#8220;. &#8222;Russland testet uns wie nie zuvor&#8220;, sagte D\u00e4nemarks Ministerpr\u00e4sidentin Mette Frederiksen bei einem EU-Gipfel. Sie rief die europ\u00e4ischen Staaten dazu auf, sich so stark zu r\u00fcsten, dass Krieg gegen die EU keine Option mehr sei.<\/p>\n<p><b>+++ 18:50 Putin zu europ\u00e4ischer Furcht vor Russland: &#8222;unglaublich&#8220; +++<br \/><\/b>Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin hat sich bei einer Plenartagung in Sotschi ungl\u00e4ubig gezeigt, ob der europ\u00e4ischen Warnungen vor Russlands zunehmenden Angriffen gegen EU-Staaten. &#8222;Es ist unglaublich&#8220;, sagte Putin: &#8222;Sie wollen ihre Leute \u00fcberzeugen, Russland wolle sie angreifen.&#8220; Die Europ\u00e4er sollten sich beruhigen und sich um ihre eigenen Probleme k\u00fcmmern. <\/p>\n<p><b>+++ 18:30 Experte erkl\u00e4rt, wie Europas Drohnenwall aussehen k\u00f6nnte +++<br \/><\/b>Der Politologe Klemens Fischer erkl\u00e4rt im ntv-Interview, wie der europ\u00e4ische Drohnenwall aussehen k\u00f6nnte, \u00fcber den derzeit so viel diskutiert wird. Drei Schritte muss das System bewerkstelligen, sagt Fischer: Aufkl\u00e4rung, Austausch und dann Entscheidung. Am Ende w\u00fcrden Drohnen dann gegebenenfalls abgefangen, abgedr\u00e4ngt oder gar abgeschossen.<\/p>\n<p><b>+++ 18:13 Litauen verl\u00e4ngert Luftraumsperrung an Grenze zu Belarus +++<br \/><\/b>Litauen h\u00e4lt seinen Luftraum an Teilen der Grenze zu Belarus weiter geschlossen \u2013 zun\u00e4chst bis zum 1. Dezember. Das berichtete die Agentur BNS unter Berufung auf die Armee. Die Sperre war im August wegen einer russisch-belarussischen Milit\u00e4r\u00fcbung mit Drohnen verh\u00e4ngt und bis Oktober befristet worden. Verteidigungsministerin Dovile Sakaliene erkl\u00e4rte, die Verl\u00e4ngerung sei n\u00f6tig, bis neue Regeln und Algorithmen f\u00fcr den Einsatz gegen Drohnen fertiggestellt seien. Erst wenn das System einsatzbereit sei, k\u00f6nne der Luftraum wieder ge\u00f6ffnet werden.<\/p>\n<p><b>+++ 17:48 Frederiksen: Werde Orban nicht \u00fcber Zukunft Europas entscheiden lassen +++<br \/><\/b>D\u00e4nemarks Ministerpr\u00e4sidentin Mette Frederiksen hat Ungarns Blockadehaltung beim EU-Beitritt der Ukraine scharf kritisiert. Das berichtet der britische &#8222;Guardian&#8220;. Auf die Frage nach der angestrebten EU-Erweiterung sagte sie demnach: &#8222;Ich werde nicht zulassen, dass ein einziges Land, und schon gar nicht Viktor Orban, \u00fcber die gesamte europ\u00e4ische Zukunft entscheidet&#8220;, betonte Frederiksen. Einen &#8222;Mittelweg&#8220; lehne sie ab, wenn er bedeute, nicht das Beste f\u00fcr Europa zu tun.<\/p>\n<p><b>+++ 17:34 Von Notz kritisiert Dobrindt &#8211; Drohnenabwehr im Inland sei Polizeiaufgabe +++<br \/><\/b>Der Gr\u00fcnen-Innenpolitiker Konstantin von Notz hat die Pl\u00e4ne des Bundesinnenministers Alexander Dobrindt zur Drohnenabwehr kritisiert. &#8222;Die Kompetenz f\u00fcr die Luftsicherheit und f\u00fcr den Schutz der kritischen Infrastruktur liegt ganz klar beim Bund&#8220;, sagte Notz. &#8222;Diese Aufgabe allein an die Bundeswehr zu delegieren, greift bei Weitem zu kurz.&#8220; <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Dobrindt-Bundeswehr-soll-Drohnen-abschiessen-duerfen-article26060429.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">Der CSU-Politiker Dobrindt hatte vorgeschlagen, auch der Bundeswehr die Befugnis zum Drohnenabschuss zu erteilen.<\/a> Von Notz gab dazu zu bedenken: Ohne eine Verfassungs\u00e4nderung w\u00e4re dies nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p><b>+++ 17:02 Polen meldet Vorfall mit russischem Kutter nahe Gaspipeline bei Stettin +++<br \/><\/b>Das polnische Innenministerium hat einen Zwischenfall mit einem russischen Tanker best\u00e4tigt, auf den Polens Premier Donald Tusk bei einer Rede hingewiesen hatte. Das berichten mehrere polnische Zeitungen \u00fcbereinstimmend. Am Morgen habe der polnische Grenzschutz demnach einen russischen Kutter entdeckt, der rund 20 Minuten nahe einer Gaspipeline angehalten habe. Laut einer Sprecherin nahm der Grenzschutz Kontakt mit dem Schiff auf, woraufhin es seine Fahrt fortsetzte.<\/p>\n<p><b>+++ 16:45 Orban und Tusk tanzen bei gemeinsamem Interview umeinander herum +++<br \/><\/b>Am Rande des EU-Gipfels in Kopenhagen ist es vor laufenden Kameras zu einer bizarren Szene gekommen. Die Protagonisten: Ungarns Premier Viktor Orb\u00e1n und Polens Regierungschef Donald Tusk. Ausl\u00f6ser: eine Reporterfrage zu den j\u00fcngsten russischen Aggressionen.<\/p>\n<p><b>+++ 16:22 Tusk: Vorkriegszeit in Europa ist vorbei +++<br \/><\/b>Polens Premierminister Donald Tusk sieht Europa nicht mehr in einer Vorkriegszeit, Euopa befinde sich vielmehr bereits im Krieg. Das berichtet der britische &#8222;Guardian&#8220;. Man m\u00fcsse seine Illusionen aufgeben, sagte Tusk bei einem Gipfel in Kopenhagen. Dies sei keine &#8222;Aggression im gro\u00dfen Stil&#8220;, keine &#8222;Provokation&#8220;, sondern schlicht Krieg. Laut Tusk registriert Polen in den vergangenen Tagen eine Zunahme sicherheitsrelevanter Vorf\u00e4lle: Man sehe &#8222;jede Woche neue Vorf\u00e4lle in unserer Region, in der Ostsee. Fast jeden Tag.&#8220; <\/p>\n<p><b>+++ 16:04 Merz: Entscheidung zu eingefrorenen russischen Verm\u00f6gen noch im Oktober +++<br \/><\/b>Bundeskanzler Friedrich Merz rechnet noch in diesem Monat mit einer Entscheidung zur Nutzung eingefrorener russischer Verm\u00f6gen f\u00fcr weitere Ukraine-Hilfen. &#8222;In drei Wochen wird es beim n\u00e4chsten Europ\u00e4ischen Rat aller Voraussicht nach eine konkrete Entscheidung geben&#8220;, sagte er beim Treffen der Europ\u00e4ischen Politischen Gemeinschaft in Kopenhagen. Er betonte: &#8222;Ich werde jeden Weg unterst\u00fctzen, der es erm\u00f6glicht, russische Verm\u00f6genswerte zu nutzen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 15:51 Deutschland und Gro\u00dfbritannien k\u00fcndigen n\u00e4chstes Ramstein-Treffen an +++<br \/><\/b>Laut einem Sprecher des Verteidigungsministeriums planen Deutschland und Gro\u00dfbritannien f\u00fcr den 15. Oktober ein neues Treffen der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe. Das Treffen im sogenannten Ramstein-Format wird in Br\u00fcssel stattfinden. Dort soll die milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung der Ukraine abgestimmt werden.<\/p>\n<p><b>+++ 15:34 Pistorius zu deutscher Drohnenabwehr: &#8222;Es gibt kein Kompetenz-Wirrwarr&#8220; +++<br \/><\/b>Bei einem Treffen mit seinem Schweizer Amtskollegen hat der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius dem Vorwurf widersprochen, in Deutschland sei nicht klar, welche Beh\u00f6rden f\u00fcr die Abwehr von Drohnen zust\u00e4ndig sei: &#8222;Anders als bisweilen der Eindruck erweckt wird &#8211; es gibt kein Kompetenz-Wirrwarr in Deutschland. Es ist v\u00f6llig klar, wer zust\u00e4ndig ist in welchem Bereich&#8220;, so Pistorius. Im Gespr\u00e4ch sind Zust\u00e4ndigkeiten von Bundeswehr, Landes- und Bundespolizei, je nachdem, um was f\u00fcr eine Drohne es sich handelt und wo sie fliegt.<\/p>\n<p><b>+++ 15:15 Russland meldet Austausch von 185 Kriegsgefangenen +++<br \/><\/b>Die Ukraine und Russland haben nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums jeweils 185 Kriegsgefangene ausgetauscht. Es kehrten auch 20 Zivilisten nach Russland zur\u00fcck, teilt das Ministerium mit. Der Austausch geh\u00f6re zu einer Reihe von Vereinbarungen, die am 23. Juli bei Gespr\u00e4chen in Istanbul vereinbart worden seien. Die Ukraine spricht davon 185 Soldaten und 20 Zivilisten befreit zu haben.<\/p>\n<p><b>+++ 14:51 Bericht: Russland umgeht ukrainische Luftabwehr mit angepasster Raketenflugbahn +++<br \/><\/b>Laut einem Bericht der &#8222;Financial Times&#8220; soll Russland seine Iskander- und Kinschal-Raketen angepasst haben, um die US-amerikanischen Flugabwehrraketen zu umgehen, mit denen sich die Ukraine verteidigt. Die Zeitung beruft sich dabei auf Aussagen ehemaliger ukrainischer und westlicher Verantwortlicher. Demnach umgingen die russischen Raketen mit ver\u00e4nderten Flugbahnen im Zielanflug die ukrainische Luftabwehr. Deren Abfangrate fiel demnach von 37 Prozent im Sommer auf 6 Prozent im September.<\/p>\n<p><b>+++ 14:20 &#8222;Sollten Milit\u00e4rs nicht den Job erkl\u00e4ren&#8220; &#8211; \u00d6zdemir kritisiert Debatte \u00fcber Abschuss von russischen Kampfjets +++<br \/><\/b>Der Gr\u00fcnen-Politiker Cem \u00d6zdemir kritisiert die Debatte \u00fcber den Abschuss von russischen Kampfflugzeugen, die den Luftraum von Nato-Staaten verletzen. &#8222;Ich wundere mich \u00fcber die politische Debatte, ob russische Kampfjets abgeschossen werden sollen&#8220;, sagt der Spitzenkandidat f\u00fcr die Landtagswahl in Baden-W\u00fcrttemberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. &#8222;Daf\u00fcr gibt es Einsatzpl\u00e4ne der Nato, und nach denen wird vorgegangen. Es gibt ein Eskalationsszenario, und man beginnt aus guten Gr\u00fcnden nicht mit Schritt f\u00fcnf. Politiker sollten Milit\u00e4rs nicht ihren Job erkl\u00e4ren.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 13:50 &#8222;Brauchen echte Fortschritte&#8220; &#8211; Selenskyj fordert von EU n\u00e4chsten Schritt in Beitrittsverhandlungen +++<br \/><\/b>Aus Sicht des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj ist sein Land bereit f\u00fcr den n\u00e4chsten Schritt hin zu einer EU-Mitgliedschaft, dem sogenannten Cluster 1 in den Beitrittsverhandlungen. Das sagte der ukrainische Staatschef in seiner Rede bei der Plenarsitzung des Gipfeltreffens der Europ\u00e4ischen Politischen Gemeinschaft in Kopenhagen, wie die ukrainische Nachrichtenagentur <a href=\"https:\/\/www.ukrinform.net\/rubric-polytics\/4042945-zelensky-calls-on-eu-to-open-first-negotiating-cluster-on-ukraines-membership.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\" title=\"Ukrinform\">Ukrinform <\/a>meldet. &#8222;Wir brauchen echte Fortschritte. Die Ukraine hat den Screening-Prozess abgeschlossen, wir sind bereit, Cluster 1 zu er\u00f6ffnen, und dies muss wie vereinbart geschehen&#8220;, betont der Pr\u00e4sident. Er fordert die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten zudem auf, Moldawien und die L\u00e4nder des Westbalkans auf ihrem Weg zur EU-Mitgliedschaft zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><b>+++ 13:24 Kiew: Fast 1000 russische Soldaten innerhalb eines Tages &#8222;eliminiert&#8220; +++<br \/><\/b>Kiew macht t\u00e4glich Angaben zu den personellen Verlusten auf russischer Seite. Laut Ukraine sind es 980 russischen Soldaten, die am vergangenen Tag verletzt oder get\u00f6tet worden sind. Nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums sind seit Beginn des Krieges im Februar 2022 insgesamt 1.112.460 russische Soldaten &#8222;eliminiert&#8220; worden. Wie das Verteidigungsministerium in seinen t\u00e4glichen Angaben zu den Verlusten Russlands verk\u00fcndet, habe der Gegner seit Kriegsbeginn rund 11.200 Panzer und fast 65.500 Drohnen, die sich nicht mehr im Besitz des russischen Milit\u00e4rs befinden oder zerst\u00f6rt wurden. Die Angaben lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen. Moskau selbst h\u00e4lt sich mit Informationen zu eigenen Verlusten in der Ukraine zur\u00fcck.<\/p>\n<p><b>+++ 13:01 Belgien h\u00e4lt wenig von Merz-Plan f\u00fcr russisches Verm\u00f6gen +++<br \/><\/b>Die von Bundeskanzler Friedrich Merz vorangetriebene Initiative zur Nutzung eingefrorener russischer Zentralbankgelder f\u00fcr die Ukraine st\u00f6\u00dft auf massiven Widerstand von zentralen Akteuren. Der belgische Premierminister Bart De Wever wirft den Unterst\u00fctzern des Projekts bei einem Europa-Gipfel in Kopenhagen vor, die Risiken str\u00e4flich zu vernachl\u00e4ssigen und keine Antworten auf offene Fragen zu haben. Neben der Gefahr einer Beschlagnahmung von Verm\u00f6genswerten europ\u00e4ischer Unternehmen in Russland nennt er dabei auch die M\u00f6glichkeit, dass es Anschlagsversuche gegen den Chef des belgischen Finanzinstituts Euroclear geben k\u00f6nnte. Euroclear verwaltet derzeit einen gro\u00dfen Teil der in der EU eingefrorenen russischen Verm\u00f6genswerte, die Merz und andere EU-Politiker f\u00fcr bis zu 140 Milliarden Euro umfassende Darlehen an die Ukraine nutzen wollen.<\/p>\n<p><b>+++ 12:36 Wegen Drohnen-Vorf\u00e4llen: D\u00e4nische Regierungschefin Frederiksen fordert mehr Tempo bei Aufr\u00fcstung +++<br \/><\/b>Angesichts der Bedrohung durch russische Drohnen fordert die d\u00e4nische Regierungschefin Mette Frederiksen mehr Tempo bei der europ\u00e4ischen Aufr\u00fcstung. &#8222;Ich w\u00fcrde sagen, wir m\u00fcssen bis 2030 in der Lage sein, uns vollst\u00e4ndig selbst zu verteidigen&#8220;, sagte Frederiksen bei einem Gipfeltreffen mehr als 40 europ\u00e4ischer Staaten am Morgen in Kopenhagen. &#8222;Wir tun schon viel, aber wir m\u00fcssen schneller handeln&#8220;, erkl\u00e4rte sie.<\/p>\n<p><b>+++ 12:14 Selenskyj warnt Europ\u00e4er vor Bedrohung durch russische Drohnen &#8222;\u00fcberall&#8220; +++<br \/><\/b>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj warnt vor einer Bedrohung durch russische Drohnen in ganz Europa. &#8222;Wenn es die Russen wagen, Drohnen gegen Polen einzusetzen oder den Luftraum nordeurop\u00e4ischer L\u00e4nder zu verletzen, dann kann das \u00fcberall passieren &#8211; in Westeuropa, im S\u00fcden&#8220;, sagte Selenskyj bei einem Treffen der Europ\u00e4ischen Politischen Gemeinschaft (EPG) in Kopenhagen. Es seien &#8222;schnelle und effektive Einsatz- und Verteidigungskr\u00e4fte&#8220; notwendig, &#8222;die mit Drohnen umgehen k\u00f6nnen&#8220;. Die Ukraine habe wegen des russischen Angriffskriegs &#8222;weltweit vielleicht die gr\u00f6\u00dfte Erfahrung&#8220; mit Drohnenangriffen und werde D\u00e4nemark unterst\u00fctzen, sagte Selenskyj.<\/p>\n<p><b>+++ 11:48 ntv-Reporterin Sharma: &#8222;Keine erh\u00f6hte Strahlung&#8220; nach Angriff nahe Tschernobyl +++<br \/><\/b>Ausgerechnet in der N\u00e4he von Tschernobyl, wo sich 1986 eine schwere Nuklearkatastrophe ereignet hatte, beschie\u00dfen russische Streitkr\u00e4fte die ukrainische Energie-Infrastruktur. In dem stillgelegten Kernkraftwerk f\u00e4llt vor\u00fcbergehend der Strom aus. Aus Charkiw berichtet ntv-Reporterin Kavita Sharma. <\/p>\n<p><b>+++ 11:16 Kremlsprecher reagiert gelassen: USA versorgen Ukraine schon lange mit Daten +++<br \/><\/b>Der Kreml reagiert gelassen auf Informationen, wonach die USA der Ukraine f\u00fcr m\u00f6gliche Angriffe Daten \u00fcber die russische Energie-Infrastruktur \u00fcbermitteln will. Die USA und die Nato versorgten die Ukraine bereits regelm\u00e4\u00dfig mit Geheimdienstinformationen, sagt Sprecher Dmitri Peskow. Das sei offensichtlich.<\/p>\n<p><b>+++ 10:54 Estlands Armeechef: Nicht-Abschuss russischer Kampfjets war richtig +++<br \/><\/b>Estlands Armeechef Andrus Merilo bewertet die Reaktion seines Landes und der Nato auf die Luftraumverletzung durch drei russische Kampfjets als richtig und angemessen. &#8222;Ich behaupte, dass es ein strategischer Fehler gewesen w\u00e4re, sie dieses Mal abzuschie\u00dfen. Die Folgen w\u00e4ren f\u00fcr uns weitaus schlimmer gewesen als der diplomatische Erfolg, den wir durch die L\u00f6sung des Vorfalls erzielt haben. Und viele unserer Verb\u00fcndeten h\u00e4tten einen solchen Schritt wahrscheinlich nicht verstanden&#8220;, sagte Merilo in einem Interview im estnischen Fernsehen. Nach Angaben Estlands waren am 19. September drei bewaffnete russische Maschinen vom Typ MiG-31 zw\u00f6lf Minuten \u00fcber der Ostsee durch estnischen Luftraum geflogen. Der EU- und Nato-Staat hatte deswegen sowohl eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats beantragt als auch Beratungen nach Artikel 4 des Nato-Vertrags mit den Verb\u00fcndeten.<\/p>\n<p><b>+++ 10:40 Selenskyj zu EU-Gipfel in Kopenhagen eingetroffen +++<\/b><br \/>Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj ist zum siebten Gipfeltreffen der Europ\u00e4ischen Politischen Gemeinschaft eingetroffen, das heute in Kopenhagen stattfindet. Die Ankunft wurde auf dem YouTube-Kanal des Pr\u00e4sidialamts \u00fcbertragen. Nach Angaben der Organisatoren wird der ukrainische Staatschef voraussichtlich auf der Plenarsitzung des Gipfels sprechen und eine Reihe bilateraler Treffen abhalten. <\/p>\n<p><b>+++10:33 Klingbeil: EU ber\u00e4t \u00fcber st\u00e4rkere Nutzung eingefrorene russische Verm\u00f6gen f\u00fcr Ukraine +++<br \/><\/b>Die EU-Finanzminister wollen weiter \u00fcber eine st\u00e4rkere Nutzung der eingefrorenen russischen Verm\u00f6gen zur Unterst\u00fctzung der Ukraine beraten. &#8222;Deutschland ist bereit, neue Wege zu gehen, die rechtlich m\u00f6glich und verantwortbar sind&#8220;, erkl\u00e4rt Bundesfinanzminister Lars Klingbeil. Deshalb sei es richtig, in Europa dar\u00fcber zu beraten, der Ukraine mithilfe der eingefrorenen russischen Verm\u00f6gen hohe Milliardenkredite zu gew\u00e4hren. &#8222;Daran werden wir auch im Kreis der EU-Finanzminister jetzt weiter intensiv arbeiten.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 10:11 Frankreich nimmt Tanker-Crew fest &#8211; Mutma\u00dflich russische Schattenflotte +++<br \/><\/b>Die franz\u00f6sische Polizei nimmt zwei Besatzungsmitglieder eines Tankers fest, der zur russischen &#8222;Schattenflotte&#8220; geh\u00f6ren soll. Dies teilt Ministerpr\u00e4sident Sebastien Lecornu auf der Plattform X mit. Die franz\u00f6sische Marine hatte das Schiff zuvor geentert. Der Besatzung wird vorgeworfen, keinen Nachweis \u00fcber die Nationalit\u00e4t des Schiffes erbracht und Anweisungen nicht befolgt zu haben.<\/p>\n<p><b>+++ 09:28 Ukrainischer Au\u00dfenminister reagiert ironisch auf Orb\u00e1ns Ablehnung einer EU- und Nato-Mitgliedschaft +++<br \/><\/b>Der ukrainische Au\u00dfenminister Andrii Sybiha reagiert mit einer ironischen Bemerkung auf Viktor Orb\u00e1ns \u00c4u\u00dferungen \u00fcber m\u00f6gliche EU- und Nato-Mitgliedschaften der Ukraine. Ungarn k\u00f6nne ja aus internationalen Institutionen austreten, wenn es mit der Mitgliedschaft der Ukraine unzufrieden sei, schrieb der Minister bei X als Antwort auf \u00c4u\u00dferungen des ungarischen Ministerpr\u00e4sidenten. Orb\u00e1n hatte gesagt, Ungarn wolle nicht &#8222;dem gleichen Integrationsformat wie die Ukrainer angeh\u00f6ren&#8220;. Sybiha kontert: &#8222;Es gibt viele Integrationsformate, denen Ungarn und die Ukraine bereits gemeinsam angeh\u00f6ren: Die Vereinten Nationen, der Europarat, die WTO, der IWF, die Zentrale Entwicklungsbank CEI, die EBWE, die Donaukommission, die OPCW, die IAEA, die FAO und viele weitere.&#8220; Der Ukrainer spricht den ungarischen Staatschef direkt an: &#8222;Also beabsichtigt Ungarn, sie alle zu verlassen, richtig?&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 08:49 Russischer General wegen Sprengung des Kachowka-Staudamms in Abwesenheit angeklagt +++<br \/><\/b>Der russische Generalmajor Wolodymyr Omeljanowitsch, Stabschef und Erster Stellvertretender Kommandeur der russischen &#8222;Dnepr&#8220;-Gruppe, ist wegen seiner Beteiligung an der Zerst\u00f6rung des Kachowka-Staudamms in Abwesenheit angeklagt worden. Das teilt der <a href=\"https:\/\/ssu.gov.ua\/novyny\/sbu-zaochno-povidomyla-pro-pidozru-rosiiskomu-heneralu-yakyi-komanduvav-pidryvom-kakhovskoi-hes\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\" title=\"Sicherheitsdienst der Ukraine SSU\">Sicherheitsdienst der Ukraine SSU<\/a> mit. Demnach ergaben die Ermittlungen, dass der russische General in der Nacht des 6. Juni 2023 seine Untergebenen bei der Sprengung des Staudamms des Wasserkraftwerks Kachowka direkt koordinierte. Die Zerst\u00f6rung der Wasserkraftanlage verursachte eine verheerende \u00dcberschwemmung, bei der 35 Zivilisten ums Leben kamen. Die Flut \u00fcberschwemmte 46 Siedlungen und mehr als 1.300 Hektar Ackerland in der Region Cherson, darunter 14 Gemeinden in dem vor\u00fcbergehend von Russland besetztem Gebiet.<\/p>\n<p><b>+++ 08:14 Kiew: Kernkraftwerk Tschernobyl nach Blackout wieder vollst\u00e4ndig mit Strom versorgt +++<br \/><\/b>Das Kernkraftwerk Tschernobyl wird seit dem sp\u00e4ten Donnerstagabend wieder vollst\u00e4ndig mit Strom versorgt. Das teilt die Pressestelle des ukrainischen Energieministeriums bei <a href=\"https:\/\/t.me\/energyofukraine\/4695\" rel=\"Follow\" target=\"_self\" title=\"Telegram\">Telegram <\/a>mit. &#8222;Die Stromversorgung aller Anlagen des Kernkraftwerks Tschernobyl, die aufgrund feindlichen Beschusses auf die Infrastruktur in der Stadt Slawutytsch unterbrochen war, wurde vollst\u00e4ndig wiederhergestellt&#8220;, hei\u00dft es in der Mitteilung. Die Strahlenbelastung am Standort liegt demnach weiterhin innerhalb der Kontrollgrenzen und es besteht keine Gefahr f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung. &#8222;Mein Dank gilt unseren Energiearbeitern f\u00fcr ihre schnelle und effektive Arbeit! Ihr Einsatz gew\u00e4hrleistet die Sicherheit der gesamten Ukraine und Europas&#8220;, sagte Energieministerin Switlana Hrynchuk.<\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 08:01 Polen er\u00f6ffnet neues Trainings-Camp f\u00fcr ukrainische Soldaten +++<br \/><\/b>Im S\u00fcdosten Polens, an der Grenze zur Ukraine, hat das Land mit Norwegens Unterst\u00fctzung ein Ausbildungszentrum f\u00fcr ukrainische Streitkr\u00e4fte er\u00f6ffnet. Die Einrichtung bietet Platz f\u00fcr 1.200 ukrainische Soldatinnen und Soldaten. An der Er\u00f6ffnungszeremonie des Ausbildungszentrums namens Camp Jomsborg nahmen offizielle Vertreter der Ukraine, Polens, Norwegens, Estlands, Litauens, Lettlands, Schwedens und Islands teil, wie das <a href=\"https:\/\/www.gov.pl\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\" title=\"Polnisches Verteidigungsministerium\">polnische Verteidigungsministerium<\/a> mitteilt.<\/p>\n<p><b>+++ 07:38 D\u00e4nemark best\u00e4tigt: Selenskyj nimmt heute an Europa-Treffen teil +++<br \/><\/b>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj trifft heute in Kopenhagen mit europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs zusammen. Das best\u00e4tigt die d\u00e4nische Ministerpr\u00e4sidentin Mette Frederiksen. Selenskyj werde eine Rede vor der Europ\u00e4ischen Politischen Gemeinschaft (EPG) halten. Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron hatte die EPG im Mai 2022 angeregt. Ziel ist es, ohne eine Beteiligung Russlands auch mit europ\u00e4ischen L\u00e4ndern au\u00dferhalb der EU beraten zu k\u00f6nnen. An der EPG sind inzwischen fast 50 Staaten beteiligt. Beim informellen EU-Gipfel gestern in Kopenhagen hatten sich die 27 EU-Regierungschefs wie erwartet noch nicht auf den Aufbau eines sogenannten Drohnenwalls und die Nutzung des eingefrorenen russischen Verm\u00f6gens f\u00fcr die Ukraine einigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><b>+++ 07:04 G7-Staaten nehmen K\u00e4ufer von russischem \u00d6l ins Visier +++<br \/><\/b>Die G7-Staaten wollen den Druck auf Russland wegen des Kriegs gegen die Ukraine erh\u00f6hen. &#8222;Wir werden diejenigen ins Visier nehmen, die ihre K\u00e4ufe von russischem \u00d6l seit der Invasion in der Ukraine weiter erh\u00f6hen, und diejenigen, die die Umgehung erleichtern&#8220;, erkl\u00e4ren die Finanzminister der Gruppe der sieben f\u00fchrenden Industrienationen nach einer virtuellen Sitzung. Die verbleibenden Importe aus Russland sollten schrittweise auf null reduziert werden. In der Erkl\u00e4rung hei\u00dft es zudem, die Finanzminister der G7-Staaten seien sich einig \u00fcber die Bedeutung von Handelsma\u00dfnahmen, darunter Z\u00f6lle und Ein- und Ausfuhrverbote. Damit sollten Russland wegen der Invasion der Ukraine Einnahmen entzogen werden. Die US-Regierung hatte ihre Verb\u00fcndeten zuvor aufgefordert, Z\u00f6lle gegen Abnehmer von russischem \u00d6l wie Indien und China zu verh\u00e4ngen. In der G7-Erkl\u00e4rung wurden Indien oder China nicht namentlich genannt. <\/p>\n<p><b>+++ 06:29 Koordinaten an Moskau \u00fcbermittelt: Ukrainischer Geheimdienst fasst zwei russische Agenten +++<br \/><\/b>Spionageabwehrbeamte des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU haben zwei russische Geheimdienstagenten festgenommen. Wie der SBU mitteilt, hatten die beiden M\u00e4nner im Auftrag des russischen Milit\u00e4rgeheimdienstes GRU russische Angriffe in der Region Donezk koordiniert. Der SBU best\u00e4tigt die Festnahmen in einer <a href=\"https:\/\/www.ukrinform.net\/rubric-crime\/4042447-sbu-detains-russian-agents-who-coordinated-strikes-on-kramatorsk-and-sloviansk.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\" title=\"Erkl\u00e4rung auf seiner Website\">Erkl\u00e4rung auf seiner Website<\/a> und ver\u00f6ffentlicht auch Fotos der Festgenommenen. Es handelt sich demnach um zwei 49 und 66 Jahre alte M\u00e4nner. Nach ihrer Rekrutierung operierten die beiden M\u00e4nner einzeln, spionierten verschiedene Frontgebiete aus und gaben die Informationen an ihre Auftraggeber via anonyme Chats weiter. Die Festgenommenen bleiben in Haft und m\u00fcssen mit einer lebenslangen Haftstrafe sowie der Beschlagnahme ihres Eigentums rechnen.<\/p>\n<p><b>+++ 06:07 Bericht: USA wollen Ukraine Geheimdienstinformationen f\u00fcr Raketenangriffe liefern +++<br \/><\/b>Die USA wollen die Ukraine laut einem Medienbericht mit Geheimdienstinformationen f\u00fcr Angriffe mit Langstreckenraketen auf die russische Energieinfrastruktur unterst\u00fctzen. Das berichtet das &#8222;Wall Street Journal&#8220; unter Berufung auf US-Regierungsvertreter. Die Regierung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump erw\u00e4ge zudem, Kiew leistungsstarke Waffen zu liefern, die weitere Ziele in Russland in Reichweite bringen k\u00f6nnten. Dem Bericht zufolge bitten US-Regierungsvertreter die Nato-Verb\u00fcndeten um eine \u00e4hnliche Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p><b>+++ 05:31 Stubb: Es ist nur die Frage, &#8222;wie gro\u00df Trumps Peitsche sein wird&#8220; +++<br \/><\/b>Der finnische Pr\u00e4sident Alexander Stubb glaubt, dass Donald Trump in seinen Bem\u00fchungen, den Krieg in der Ukraine zu beenden, von \u00dcberzeugungsarbeit zu Druck \u00fcbergeht. &#8222;Pr\u00e4sident Trump arbeitet, wenn nicht rund um die Uhr, so doch zumindest jeden Tag daran, den Krieg zu beenden&#8220;, sagt Stubb vor einer Gruppe europ\u00e4ischer Medienvertreter in Helsinki. &#8222;Da er gesehen hat, dass Zuckerbrot bei den Russen selten funktioniert, ist er zur Peitsche \u00fcbergegangen &#8211; und jetzt ist es nur noch eine Frage, wie gro\u00df die Peitsche sein wird&#8220;, sagt er. Stubb f\u00fcgt in Analogie zum Golfsport, den Trump liebt, hinzu: &#8222;Er hat 14 Schl\u00e4ger in seiner Tasche.&#8220; Diese &#8222;Ma\u00dfnahmen&#8220;, so der finnische Pr\u00e4sident, reichen von sekund\u00e4ren Sanktionen und h\u00f6heren Z\u00f6llen \u00fcber eine &#8222;kreativere Nutzung&#8220; eingefrorener russischer Verm\u00f6genswerte bis hin zur Lieferung von US-amerikanischen Waffen an die Ukraine, die tief in russisches Gebiet vordringen k\u00f6nnen. &#8222;Man muss nicht &#8218;The Art of the Deal&#8216; gelesen haben, um zu verstehen, wie Pr\u00e4sident Trump verhandelt&#8220;, so Stubb. &#8222;Es ist unkonventionell, aber sehr ergebnisorientiert.&#8220; Sollte der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin weiterhin Zivilisten ins Visier nehmen, f\u00fcgt er hinzu, &#8222;wird Pr\u00e4sident Trump zu Recht reagieren&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 04:26 Macron spricht von untersch\u00e4tzter Gefahr durch Kreml +++<br \/><\/b>Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron hat eindringlich vor der wachsenden Bedrohung Europas durch Russland gewarnt. &#8222;Neben dem Terrorismus ist Russland die gr\u00f6\u00dfte strukturelle Bedrohung f\u00fcr die Europ\u00e4er&#8220;, sagte er der &#8222;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#8220;. Das Land gef\u00e4hrde die kollektive Sicherheit durch Eingriffe in Wahlk\u00e4mpfe, Cyberattacken, die Ermordung von Oppositionellen und durch Migrationsstr\u00f6me, die als Druckmittel eingesetzt w\u00fcrden. Russland teste \u00fcberdies die Luftabwehr europ\u00e4ischer Staaten und habe seine Nukleardoktrin ge\u00e4ndert. Es wird nach seinen Worten auch untersch\u00e4tzt, wie sehr die Russen die \u00f6ffentliche Meinung durch die Verbreitung von Unwahrheiten beeinflussen, &#8222;bis hin zu den Geschichten \u00fcber eine Bettwanzenplage in Frankreich&#8220;. Er warnte: &#8222;Unsere offenen Gesellschaften sind anf\u00e4llig f\u00fcr Informationskriege. Wir sind naiv, wenn wir verkennen, dass sich die russische Geheimarmee in unseren Demokratien ausbreitet. Sie besteht aus diesen kleinen, gesichtslosen Kriegern, die man digitale Bots nennt.&#8220; Diese manipulierten die Demokratie in Frankreich, Deutschland und Europa.<\/p>\n<p><b>+++ 03:21 EU gibt Ukraine weitere Finanzspritze aus eingefrorenen russischen Geldern +++<br \/><\/b>Die Europ\u00e4ische Union \u00fcberweist nach Angaben aus Kiew der Ukraine eine weitere Kredit-Tranche in der H\u00f6he von vier Milliarden Euro. &#8222;Die Tranche wurde von Einnahmen aus eingefrorenen Geldern der russischen Zentralbank in der EU finanziert&#8220;, schreibt die ukrainische Ministerpr\u00e4sidentin Julia Swyrydenko bei Telegram. Es sei ein wichtiges Signal Europas, um die Verteidigungsf\u00e4higkeit der Ukraine zu erh\u00f6hen. Swyrydenko dankt EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen und Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis f\u00fcr ihre Unterst\u00fctzung. In einer Mitteilung schreibt das Finanzministerium in Kiew, dass die Kreditgelder f\u00fcr Ausgaben in den Bereichen Soziales und Wiederaufbau, aber auch im Milit\u00e4rbereich verwendet werden k\u00f6nnen. Die Nutzung eingefrorener russischer Mittel f\u00fcr den Bedarf der Ukraine stehe weiter auf der Tagesordnung bei Treffen mit europ\u00e4ischen Vertretern, sagt Finanzminister Serhij Martschenko gem\u00e4\u00df der Mitteilung. Der Kreml hatte dies erst k\u00fcrzlich als &#8222;Diebstahl&#8220; bezeichnet.<\/p>\n<p><b>+++ 01:06 Selenskyj wirft Russland gezielten Angriff bei Tschernobyl vor +++<br \/><\/b>Nach Angaben des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj hat Moskau am Mittwoch einen Angriff auf die Stadt Slawutytsch inszeniert, der die Stromzufuhr zum nahegelegenen stillgelegten Atomkraftwerk Tschernobyl drei Stunden lang unterbrochen habe. Moskau habe bei dem &#8222;vors\u00e4tzlichen Angriff&#8220; mehr als 20 Drohnen eingesetzt, teilt Selenskyj auf Telegram mit. &#8222;Den Russen konnte nicht unbekannt gewesen sein, dass ein Angriff auf Anlagen in Slawutytsch solche Folgen f\u00fcr Tschernobyl haben w\u00fcrde.&#8220; In dem stillgelegten Atomkraftwerk Tschernobyl lagern gro\u00dfe Mengen abgebrannter Brennelemente.<\/p>\n<p><b>+++ 23:37 EU-Kommissarin: &#8222;Europa kann ohne stabile Ukraine nicht sicher sein&#8220; +++<br \/><\/b>Der Beitritt der Ukraine zur Europ\u00e4ischen Union wird die Sicherheit des gesamten Kontinents st\u00e4rken und gleichzeitig ein Schl\u00fcsselelement f\u00fcr umfassendere Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine in der Zukunft darstellen. Dies erkl\u00e4rt die EU-Kommissarin f\u00fcr die Erweiterung der Union, Marta Kos, in einem Interview mit Ukrinform. &#8222;Wenn ich \u00fcber die Sicherheit in Europa spreche, meine ich, dass Europa ohne eine stabile und demokratische Ukraine nicht sicher sein kann&#8220;, sagt Kos und f\u00fcgt hinzu, dass die EU-Mitgliedschaft der Ukraine ein &#8222;politischer Anker f\u00fcr Sicherheitsgarantien&#8220; sein werde. Sie merkt an, dass sich die Mitgliedstaaten in der Vorkriegszeit, w\u00e4hrend der fr\u00fcheren EU-Erweiterungsrunden, haupts\u00e4chlich von wirtschaftlichen Erw\u00e4gungen leiten lie\u00dfen. &#8222;Wir hatten in der EU vergessen, selbst als mein Land Slowenien 2004 Mitglied wurde, dass es bei dem Projekt der Europ\u00e4ischen Union um Frieden, Freiheit und Wohlstand geht. Ich gebe zu, als wir 2004 der EU beitraten, haben wir unsere Mitgliedschaft vor allem durch die wirtschaftliche Brille gesehen: Wie viel Geld werden wir bekommen, wie viel besser werden wir leben? [\u2026] Aber jetzt, aufgrund des Krieges in Ihrem Land, hat sich die Geopolitik v\u00f6llig ver\u00e4ndert&#8220;, so Kos.<\/p>\n<p><b>+++ 22:16 Kiew w\u00fctend: Ungarn sperrt Empfang von zw\u00f6lf ukrainischen Medien +++<br \/><\/b>Ungarn sperrt am Montag den Zugang zu zw\u00f6lf ukrainischen Medien, darunter die &#8222;Ukrainska Pravda&#8220;. Als Reaktion wirft der Nationale Rat f\u00fcr Fernsehen und Rundfunk der Ukraine Budapest eine schwerwiegende Verletzung des Rechts auf Information vor. Nach Ansicht des Nationalrats untergr\u00e4bt diese Entscheidung das Recht der B\u00fcrger auf freien Zugang zu verl\u00e4sslichen Informationen ohne russische Propaganda, f\u00fcr die Moskau sehr viel Geld ausgibt. Im Jahr 2025 plante Russland laut <a href=\"https:\/\/detector.media\/infospace\/article\/233124\/2024-10-07-u-2025-rotsi-rosiya-zbilshyt-vytraty-na-propagandu-za-rakhunok-sotsialnykh-statey-tspd\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Detector Media<\/a>, eine Rekordsumme von etwa 1,64 Milliarden Dollar f\u00fcr staatliche Propaganda auszugeben. Da Moskau die Ukraine auf dem Schlachtfeld nicht besiegen k\u00f6nne, habe es sich zum Hauptziel gesetzt, die westliche Unterst\u00fctzung zu verringern, insbesondere w\u00e4hrend der Amtszeit von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, so der Nationale Rat. Die ungarischen Beh\u00f6rden bezeichnen die Sperrung ukrainischer Medien dagegen als &#8222;Spiegelreaktion&#8220;, nachdem die Ukraine Anfang September 15 ausl\u00e4ndische Medien eingeschr\u00e4nkt hatte. Diese Quellen, darunter News Front, Bal-Rad, Demokrata, Origo, Pravda Romania, Flux24 und Sputnik, verbreiteten jedoch russische Desinformation, so der ukrainische Nationalrat. <\/p>\n<p><b>+++ 21:34 Satellitenbilder: Russische Drohnenstartpl\u00e4tze immer n\u00e4her an der Grenze zur Ukraine +++<\/b><br \/>Flugpl\u00e4tze sind nach wie vor Russlands wichtigste Startpl\u00e4tze f\u00fcr Kampfdrohnen, aber in den Jahren 2024 und 2025 beginnen die Streitkr\u00e4fte zunehmend, provisorische Drohnenstartpl\u00e4tze auf offenen Feldern einzurichten. Ein solcher Standort ist nun in der N\u00e4he der Stadt Navlya in der russischen Region Brjansk entstanden &#8211; nur 75 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Satellitenbilder zeigen, dass das Gebiet, in dem sich der Startplatz heute befindet, 2022 nichts weiter als eine unbefestigte Stra\u00dfe und eine Lichtung zwischen Baumreihen war. Bilder vom September 2025 zeigen jedoch zwei neue Einrichtungen. Die erste ist ein mobiler Startplatz, der von Fahrzeugen aus betrieben wird. Der zweite Standort wurde vom <a href=\"https:\/\/t.me\/DniproOfficial\/6684\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Dnipro-OSINT-Projekt<\/a> eingehend analysiert. Die Analysten identifizierten 18 neue Strukturen, die Drohnengaragen \u00e4hneln, sowie zwei station\u00e4re Abschussrampen. Der Bericht stellt fest, dass diese zweite Anlage &#8211; insbesondere die festen Abschussplattformen &#8211; auf eine k\u00fcrzlich erfolgte Erweiterung hindeutet. Durch die N\u00e4he der Startpl\u00e4tze und der Infrastruktur zur ukrainischen Grenze verk\u00fcrzt sich die Zeit, die Shahed-Drohnen ben\u00f6tigen, um ihre Ziele in der Ukraine zu erreichen. Dies wiederum verk\u00fcrzt das Reaktionsfenster f\u00fcr die ukrainische Luftabwehr.<\/p>\n<p>Alle vorherigen Entwicklungen<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-36-Polens-Praesident-spricht-mit-Trump--article26024514.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\"> <\/a>k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/01-06-Selenskyj-wirft-Russland-gezielten-Angriff-bei-Tschernobyl-vor--article26070320.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">hier nachlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die d\u00e4nische Ministerpr\u00e4sidentin Mette Frederiksen hat gesagt, Russland bedrohe nicht nur die Ukraine, sondern ganz Europa. 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