{"id":468299,"date":"2025-10-02T20:48:16","date_gmt":"2025-10-02T20:48:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/468299\/"},"modified":"2025-10-02T20:48:16","modified_gmt":"2025-10-02T20:48:16","slug":"wie-drei-junge-designer-aus-berlin-den-kuechenmarkt-aufmischen-wollen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/468299\/","title":{"rendered":"Wie drei junge Designer aus Berlin den K\u00fcchenmarkt aufmischen wollen"},"content":{"rendered":"<p>Die drei Designer sind Teil des Berliner Kollektivs <a data-offer-url=\"https:\/\/und.studio\" class=\"external-link\" data-event-click=\"{&quot;element&quot;:&quot;ExternalLink&quot;,&quot;outgoingURL&quot;:&quot;https:\/\/und.studio&quot;}\" href=\"https:\/\/und.studio\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">und.studio<\/a> und ein inderdisziplin\u00e4res Powerhouse: Drostes gestalterische Praxis beruht auf den Bereichen Tanz und Performance, Stanislawski, der im Master bei Konstantin Grcic studierte, bewegt sich zwischen Kunst und konzeptionellem Design und Ronacher schl\u00e4gt die Br\u00fccke zwischen Handwerk und industrieller Fertigung. Den ersten Prototyp von \u201eff1\u201c bauten sie bereits im Jahr 2017, damals allerdings noch aus Aluminium. \u00dcber die Jahre realisierten die drei knapp 20 K\u00fcchen als Auftragsarbeiten. 2020, mitten in der Pandemie holten sie den alten Entwurf aus der Schublade und arbeiteten ihn zu dem Produkt aus, das nun an den Start geht. Die K\u00fcche \u201eff1\u201c entsteht im Mono-Material-Verfahren, bei dem die Edelstahlbleche gelasert, gestanzt und gefaltet werden. Der Name \u201efoldt\u201c verweist \u00fcbrigens auch auf die Zickzack-Faltung an den Seiten der Module, ein optischer wie technischer Einfall, der Raum f\u00fcr Schraubverbindungen schafft.<\/p>\n<p>Die K\u00fcche: M\u00f6bel oder Arbeitsger\u00e4t?<\/p>\n<p>Nach dem ersten Prototypen experimentierten die Designer mit freihandpoliertem Aluminium, glasperlgestrahltem und verzinktem Stahl. Eine umfangreiche Materialstudie f\u00fchrte sie zu reflektierendem Edelstahl, der abermals auf den Nachhaltigkeits-Score des M\u00f6bels einzahlen soll. Sich an den Fronten sattzusehen, ist nahezu ausgeschlossen, denn sie reflektieren nicht mehr und nicht weniger als ihre Umgebung. Der Produzent, den sie in Brandenburg fanden, verarbeitet Stahl normalerweise im industriellen Stil. Dank der Zusammenarbeit gelingt es der jungen Marke, die K\u00fcchenmodule in der unmittelbaren Umgebung zu produzieren.<\/p>\n<p>Blickt man auf den Siegeszug der Gastrok\u00fcche aus Edelstahl, scheint die Grundsatzfrage, ob eine K\u00fcche mehr Arbeitsger\u00e4t oder M\u00f6belst\u00fcck ist, f\u00fcr den Moment beantwortet. Geht es nach Jonas Maria Droste, Simon Stanislawski und Till Ronacher, darf es gern wieder mehr M\u00f6bel sein, das hei\u00dft, dass eine K\u00fcche losgel\u00f6st von der Wand oder einer designierten Nische im Raum stehen und durchaus auch zum Sideboard werden darf. \u201eDie Module k\u00f6nnen einzeln oder in Kombination stehen, nutzbar von allen vier Seiten.\u201c Die K\u00fcche als M\u00f6bel bedeutet f\u00fcr sie, \u201edass eine K\u00fcche einen ein Leben lang begleiten kann. Sie l\u00e4sst sich beim Umzug einfach mitnehmen, neu konfigurieren und aufbauen.\u201c Noch gut zwei Wochen pr\u00e4sentieren foldt ihre K\u00fcchenmodelle in einem tempor\u00e4ren Showroom in Berlin-Charlottenburg. Die Module werden individuell und auf Anfrage in Brandenburg gefertigt. Ihre Produktpalette m\u00f6chten sie schon bald erweitern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Modulare K\u00fcche \u201eff1\u201c von foldt\" loading=\"lazy\" class=\"ResponsiveImageContainer-eNxvmU cfBbTk responsive-image__image\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/2025_Foldt_ff1_Berlin_@Fanette_Guilloud_4.jpg\"\/><\/p>\n<p>Die Cham\u00e4leon-K\u00fcche: Die \u201eff1\u201c-Module f\u00fcgen sich so nahtlos in ihre Umgebung ein, dass man sie fast \u00fcbersehen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Fanette Guilloud<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die drei Designer sind Teil des Berliner Kollektivs und.studio und ein inderdisziplin\u00e4res Powerhouse: Drostes gestalterische Praxis beruht auf&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":468300,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[1793,29,214,30,4927,1794,215],"class_list":{"0":"post-468299","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-art-and-design","9":"tag-deutschland","10":"tag-entertainment","11":"tag-germany","12":"tag-kueche","13":"tag-kunst-und-design","14":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115306542579194733","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/468299","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=468299"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/468299\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/468300"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=468299"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=468299"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=468299"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}