{"id":468408,"date":"2025-10-02T21:49:28","date_gmt":"2025-10-02T21:49:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/468408\/"},"modified":"2025-10-02T21:49:28","modified_gmt":"2025-10-02T21:49:28","slug":"hellerhofer-gruenden-buergerinitiative-gegen-bauprojekt-neue-mitte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/468408\/","title":{"rendered":"Hellerhofer gr\u00fcnden B\u00fcrgerinitiative gegen Bauprojekt \u201eNeue Mitte\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ihr J\u00fcngstes hat Caroline Rude in der Babytrage dabei. Auch damit ihre Kinder weiter in einem sch\u00f6nen Umfeld aufwachsen k\u00f6nnen, steht die junge Mutter an diesem sonnigen Oktobernachmittag an der Seite von Einar Armbruster auf dem Parkplatz am Hellerhofer Einkaufszentrum. Das ist in die Jahre gekommen und soll \u00fcberbaut werden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Weil Rude wichtig ist, was dort unter dem Namen \u201eNeue Hellerhofer Mitte\u201c entstehen soll, hatte sie sich bei einem Workshop Mitte Mai als B\u00fcrgermitglied in den Teil der Veranstaltung w\u00e4hlen lassen, in der das Siegerkonzept ausgew\u00e4hlt wurde. Alle vier Ideenskizzen wurden von ein und demselben Planungsb\u00fcro gemacht, das war Bestandteil des von der Stadt in Auftrag gegebenen \u201eQualit\u00e4tssichernden Verfahrens\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Einer ihrer Kritikpunkte: \u201eWir haben das Gef\u00fchl, dass alle vier Entw\u00fcrfe nahezu gleich aussahen.\u201c Rude erg\u00e4nzt: \u201eIch h\u00e4tte es besser gefunden, man h\u00e4tte vier Vorschl\u00e4ge unterschiedlicher B\u00fcros gehabt, die nicht viermal fast das Gleiche darstellen nur mit den gro\u00dfen Wohnbl\u00f6cken an anderen Stellen.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zu dem Siegerentwurf hatte die Stadt damals schriftlich ausgef\u00fchrt: \u201eNeben der verbesserten \u00f6ffentlichen Infrastruktur schafft der Entwurf auch Raum f\u00fcr verschiedene Nutzungen, die das Quartier bereichern sollen. Geplant sind neben dem bestehenden Discounter zus\u00e4tzlich ein Lebensmittelvollsortimenter sowie weitere kleinteilige Angebotserg\u00e4nzungen. In den Obergeschossen entsteht zudem Wohnraum, der sowohl f\u00fcr \u00e4ltere Menschen als auch f\u00fcr Familien geeignet ist. Erg\u00e4nzt wird das Konzept durch eine Seniorentagespflege sowie Gemeinschaftsr\u00e4ume, die den sozialen Austausch und das Miteinander f\u00f6rdern.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Caroline Rude hatte in dem Kolloquium die ganze Zeit das Gef\u00fchl, dass ihre \u2013 kritischen \u2013 Anmerkungen kein Geh\u00f6r fanden, erz\u00e4hlt sie. Darum hatte sie auch mit Einar Armbruster Kontakt aufgenommen, der sich in einem Zeitungsbericht gegen die derzeitigen Pl\u00e4ne aussprach. Gemeinsam haben sie nun den Kampf daf\u00fcr aufgenommen, dass sie als B\u00fcrger noch Einfluss in die Planungen nehmen k\u00f6nnen und die \u201eB\u00fcrgerinitiative Hellerhof\u201c gegr\u00fcndet. Unter anderem haben sie eine Onlinepetition gestartet, die unter dem Titel \u201eNeue Mitte Hellerhof anpassen: Verdichtung reduzieren, gr\u00fcne Quartiersmitte schaffen!\u201c im Netz zu finden ist. 514 Menschen haben diese bis Donnerstagnachmittag unterschrieben. Was f\u00fcr manche eher nach wenig Zuspruch klingt, setzen Rude und Armbruster in den Bezug zur Hellerhofer Bev\u00f6lkerungszahl von rund 5600 Bewohnern. In der Begr\u00fcndung schreiben die beiden: \u201eDie geplante Blockstruktur mit einer Verdichtung wie in Innenstadtlagen passt nicht zum Charakter des Stadtteils. Stattdessen brauchen wir eine klimaangepasste, gr\u00fcne Mitte als Begegnungsort f\u00fcr die Hellerhofer*innen: familienfreundliche R\u00e4ume, sichere Wege, weniger Autoverkehr, ein Sportzentrum zur Entlastung der Grundschule und f\u00fcr den Hellerhofer Sportverein sowie barrierefreies Wohnen.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Armbruster und Rude hoffen, dass sie noch einwirken k\u00f6nnen bei dem, was entstehen soll. Planungsdezernentin Zuschke hatte damals mitgeteilt, wie es weitergehen soll: \u201eNun wird \u2013 neben dem vorhandenen Discounter, der als Teilfl\u00e4cheneigent\u00fcmer in das Verfahren eingebunden ist \u2013 mit weiteren Partnern auf Basis der Empfehlungen aus der B\u00fcrgerschaft in die weitere Entwicklung eingestiegen.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der letzte Satz k\u00f6nnte den beiden Hellerhofern Mut machen, dass sie sich nicht vergeblich engagieren, um wie sie sagen, ihren Stadtteil in seiner bestimmten Art der D\u00f6rflichkeit zu erhalten: Man sei weder Benrath, vor allem aber nicht die Stadtmitte, das m\u00fcsse man vor allem bei den Pl\u00e4nen f\u00fcr die Zahl der Wohnungen ber\u00fccksichtigen, sagen sie. \u201eWir sind als Familie hierhergezogen, weil wir bewusst nicht in der Innenstadt leben wollen\u201c, sagt Caroline Rude. Die Zahl von um die 120 neuen Wohnungen auf dem Areal des Einkaufszentrums halten Armbruster und sie deshalb auch f\u00fcr zu viel. Deshalb werden die beiden in ihrem kleinen Stadtteil weiter gegen den Siegerentwurf mobilisieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ihr J\u00fcngstes hat Caroline Rude in der Babytrage dabei. 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